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thomasgberger
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Beitragvon thomasgberger » 01.03.2008 14:57 Uhr

Hallo

was macht mehr Sinn:
(1) Die Warmwasserbereitung über die gleiche Sole/Wasser-WP laufen zu lassen, die für die Heizung des Hauses (mit Fußbodenheizung) oder
(2) für die Warmwasserbereitung eine spezielle Warmwasser-Luft/Wasser-Wärmepumpe im Keller aufzustellen, die nur für die Warmwasserbereitung zuständig ist (so dass im Sommer die Sole/Wasser-Wärmepumpe abgeschaltet werden kann und die Sole/Wasser-Wärmepumpe das Wasser nur auf die für die Heizung nötige Temperatur erhitzen muss)?

Bin für jeden Tipp dankbar.

Mit besten Grüßen
T. Berger

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Beitragvon bernhard geyer » 01.03.2008 16:15 Uhr

Fast immer ist Lösung 1 besser.
Eine WP sollte eigentlich (fast) immer ohne zusätzliche Heizkreislauf-Puffer laufen. Und die Temperatur WW und Heizung haben nur bei vermurkster Installation (alles auf einen Puffer) die gleiche Temperatur, ansonsten bietet jede vernünftige WP hier gesonderte Anschlüsse an.
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Beitragvon machtnix » 01.03.2008 17:37 Uhr

Das stimmt leider nicht so ganz wie mein Vorredner feststellte.
Ich bin ein Freund von Lösung 2:Im Sommer die Heizungswärmepumpe abschalten,so kann sich das Erdreich erholen.
Auch habe ich noch keine WP mit gesonderten Warmwasseranschlüssen gesehen.
Man kann das aber auch ganz elegant über ein 3-Wege-Umschaltventil lösen.
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Beitragvon bernhard geyer » 01.03.2008 18:30 Uhr

machtnix hat geschrieben:Ich bin ein Freund von Lösung 2:Im Sommer die Heizungswärmepumpe abschalten,so kann sich das Erdreich erholen.

Sollte sich auch so erholen. Und ob die mehrkosten einer zweiten WP auch bei sehr viel teuren Stromtarifen sich je rechnet .... Da sind ein paar m2 mehr Kollektorfläche oder ein paar Meter Bohrtiefe um einiges billiger.

machtnix hat geschrieben:Auch habe ich noch keine WP mit gesonderten Warmwasseranschlüssen gesehen.
Man kann das aber auch ganz elegant über ein 3-Wege-Umschaltventil lösen.

Wie es gemacht bin, bin ich zu viel Laie, jedoch braucht man die Heizung nicht auf WW-Temperatur bringen. Solch ein Schaltung würde einen großteil der Heizkostenersparnis zunichte machen da ja dann der "Wirkungsgrad" der WP sehr viel schlechter ist.
machtnix
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Beitragvon machtnix » 01.03.2008 19:41 Uhr

Beide WP's lasse ich natürlich auf den Wärmepumpenstrom laufen.

Fällt bei System 1 aus irgendwelchen Gründen die WP aus die für Heizung und WW zuständig ist,so habe ich gar nichts mehr.
Bei System 2 fällt z.B. ein System aus,so habe ich entweder immer noch Heizung,also warm,oder Warmwasser.

Für Warmwasser mit der WP brauchts natürlich eine gute Regelung.
Für die heizung stelle ich mal 35°C Vorlauftemperatur zur Verfügung und für Warmwasser dann eben 47°-50°C.
Ist doch alles easy.
Kann auch über Mischer machen oder nicht,usw.usw.
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Beitragvon denkedran » 01.03.2008 22:42 Uhr

Ein weiterer Vorteil, der von machtnix angestrebeten Lösung ist die bessere Jahresarbeitszahl, welche mit der Heizwärmepumpe zu erreichen wäre.
Eine Brauchwasser Wärmepumpe mit Direktverdampfung erreicht auch gute Werte.
Danach richtet sich auch die Förderung.

Nur mal so zum nachlesen unter http://www.waermepumpe.de/index.php?id=36

Gruß Denkedran


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