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Jens der Heizer
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Beitragvon Jens der Heizer » 04.02.2008 12:29 Uhr

Hallo,

also ich finde die Idee mit der Heizpatrone doof!
Mach Strom mit der Windenergie, verkaufe ihn ins Netz und speichere ihn darin virtuell und hole ihn Dir wenn Du ihn brauchst. Wenn Du im Sommer viel Wind hast brauchst Du die Wärme nicht, aber der Strom wird in ganz Deutschland benötigt, z.B. für die Gebäudeklimatisierung. Wenn es richtig heiß wir müssen die Großkraftwerke wegen des fehlenden Kühlwassers ihre AUslastung deutlich reduzieren. Dann wäre Dein Beitrag für alle sinnvoll. Mit einer Heizpatrone schaffst Du Dir nur einen heißen Pufferspeicher im Hochsommer, wozu, hast doch eh schon ein Haufen hitze durch die Solarkollektoren dran.

In Zukunft könntest Du sogar autark werden:
Photovoltaik und Windkraft, zwischengespeichert in einem Drucklufttank wird von Dir bei Bedarf entnommen, was nicht mehr reinpasst wird ins Netz verkauft! Wärme machste mit Warmwasserkollektoren und einer Erdwärmepumpe (keine Luft/Wasser). Für den Spitzenwärmebedarf im Winter nimmste einen Grundofen und du bist fein raus!

chemnitzgroup
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Beitragvon chemnitzgroup » 04.02.2008 13:20 Uhr

hallo jens,

der gedanke autark zu sein ist mein primäres ziel.

ich glaube, ich werde die heizpatrone sein lassen, will aber vorher noch ein paar weitere meinungen dazu hören. der gedanke für die heizpatrone ist, dass wir natürlich einen erhöhten heizbedarf haben, wenn es richtig zieht.

wenn ich einspeise hab ich ne vergütung von 8,03 cent, wenn ich strom für die wp beziehe kostet mich das min. 15 cent bei meinem energieversorger im wp-tarif. also fast das doppelte. es sieht anders aus bei pv. da hat man ja viel höhere einspeisepreise. ich werd den selbst produzierten strom primär für die wp nutzen, wenn dort kein bedarf besteht, werde ich den überschüssigen strom selbst verbrauchen und wenn dann noch was übrig bleibt, kann ich den immer noch einspeisen.

ich würde nur gern eine anlage anschaffen, die den strombedarf für die wp auch annähern abdeckt, damit ich nur in geringem umfang uneffektiven öffentlichen strom nutzen muss. so kostet mich die heizung auf dauer fast nur die Anschaffung der wp und des windrades. da wir momentan ca 2000€ in öl investieren, sollte sich das nach ein paar jahren rentiert haben. gerade in der kombination aus wp und windrad.

ich glaube ich werde eine luft wp nehmen, wegen baulichen aufwand. wenn erdwärme würde ich eine flächen-kollektor nehmen, da 3,5 hektar zur verfügung stehen und der nachbar mit seinem traktor schnell mal paar qm frei räumen kann. kleine öfen zum zuheizen sind vorhanden.

wie meinst du das mit dem speichern von ernergie im drucklufttank. treib ich damit dann mit dieser druckluft einen generator an oder was?

mfg der philipp
cerco
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Beitragvon cerco » 04.02.2008 21:26 Uhr

Moin! Ganz schön spannend , das ganze. @ philipp - von Deinen Angaben her sieht es mit Deinem Standort gut aus:-) aber wie groß soll es denn NUN werden? Das hat erstmal mit der Frage zu tun , ob an Eurem Standort vom Flächennutzungs plan der Gemeinde ein ' Großes' Windrad möglich wäre. Das kann dann-wenn an solchem Standort zur Nutzung durch Gemeinde(LECKER steuereinnahme) freigegeben- auch für Dich durch die Pacht ganz gut Sein. Uwe hat ja schon prima über technische+rechtliche Bedingungen geschrieben. Aber mit am besten fand ich den Tip mit dem Stromanbieter. Hier sollte doch locker eine Einspeisung möglich sein.. Und dann vom Windrad immer hinein ins Netz und dazu die Erdwaerme wp. Aber wieviel könnt/wollt ihr investieren? Wie wäre es mit einem kleineren Windrad(zum Beginn und um Stress mit Genehmigung zu vermeiden..)(siehe auch wind-sd.de) wenns nicht nur um Geld geht weiß ich von 2 Geiger 5m anlagen in oberfranken die laufen und laufen.:. Wie wäre es denn mit Selbstbau , wenn es auch ums Geld geht?An eurem Standort ab 48 volt wg. kabellänge.Das wäre aber auch noch bis zur Netzeinspeisung noch guten Gewissens selbst(!)zu verlegen.Und dann hab ich selber mal eine HOHLSCHICHT im Mauerwerk gedaemmt:-) hier sind doch auch kwh zu sparen..oder eine prof. Innendaemmung. Bei einer Kombi mit Photovoltaik und Wind wäre DIE STROM RECHNUNG DANN KAUM NOCH EIN THEMA.l Buch tipp mit prima info und Bildern: Handbuch Windenergie-Windkraftanlagen in handwerklicher Fertigung,Crome,Prof -mfg. Cerco
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Beitragvon chemnitzgroup » 05.02.2008 15:59 Uhr

tach,

thema kohle: ich muss die wp eh finanzieren, da kann ich auch ein mittleres windrad holen und das gleich mitfinanzieren. werd bloß mal schauen müssen, ob ich das bei der kfw - wohnraum - öko plus mit durch bekomme. ich denke das wird aber noch ein wenig dauern. vielleicht hol ich mir wirklich erstmal die wind sd 1000. das sollte ja ohne stress cash zu stemmen sein. wegen selber bauen, ich bin zwar schreiner, aber ganz viel unterwegs.

die größe hab hab ich mir anhand des ölverbrauchs errechnet. die solarthermische anlag ist seit zwei - drei jahren ausgefallen. der verbrauch liegt bei 30000kwh im jahr. bedeutet bei wp grad von 3 10000kwh elektr. richtig. da müsste man schon bei durchschnittlich wind ne 5kw klasse windanlage holen, um im jahr auf die summe zu kommen. das kann ja dann nur besser werden, wenn ich die solarthermie wieder aktiviere. (hängt davon ab, ob nur einzelne röhren kaputt sind oder die ganz anlage).

wegen gemeinde: wir waren auf dem landratsamt und habe eine voranfrage abgeblockt mit der frage: wo ist den ihr ingenieur und der statiker ... es gibt hier in den näheren 5 km aber min. 4 große windräder der mw klasse. an sowas bin ich parallel immer noch interessiert, muss nur noch ein paar leute finden, die als gesellschafter das eigenkapital mit stemmen.

das fachwerkhaus ist 300jahre alt. innen haben wir mit gasbetonsteinen vorgemauert. ich werde nur diese nochmal mit einer 30mm lehmputzschicht versehen, damit wenigstens ein wenig wärme in der wand gespeichert bleibt.

was sind geiger anlagen? ist das ein hersteller oder ein windradtyp?

mfg der philipp

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