Erneuerbare Energie, Bauen, Haustechnik
energieportal24 Startseite Aktuelle News Tools, Onlinerechner und Newsletter Diskussionsforum forum
NE-Häuser, Passivhäuser, Energiesparhäuser, Wärmedämmung, Lehmbau,...
Geizkragen
Beiträge: 1
Registriert: 29.11.2007 17:14
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon Geizkragen » 29.11.2007 20:59 Uhr

Hallo!

Ich habe im Jahr 2001 ein EFH (150 qm Wohnfläche) nach Niedrigenergiestandard gebaut (letzter Jahresverbrauch Nov 06-Nov07 890 cbm Gas) mit folgenden Daten gebaut: Massivbauweise, Schrägdach 42 Grad, 14cm WDVS, 1,1er Fenster k-Wert , 16cm Zwischensparrendämmung, teilweise FBH, 6qm Solaranlage zur Brauchwassererwärmung.

Angesichts explodierender Energiekosten ärgere ich mich schon, dass ich damals nicht nach Passivhausstandard gebaut habe. Gibt es irgendwas (ausser noch mal ein neues Haus bauen), dass ich an meinem Haus noch verbessern kann, was sich natürlich finanziell auch noch irgendwie lohnen muss. Ich rechne mit weiter stark steigenden Preisen (Gazprom hats ja für nächstes Jahr schon angekündigt).

Danke im voraus für eure Antworten!

Hajo

bernhard geyer
EXPERTE
Aktivität:sehr hoch
Beiträge: 1483
Registriert: 22.06.2006 23:57
Lob gegeben: 1 Mal
Lob erhalten: 19 Mal

Beitragvon bernhard geyer » 29.11.2007 23:22 Uhr

Vermutlich wird das günstigst sein noch ein paar Solarkollektoren aufs Dach zu schrauben und dann auch die Heizung damit zu bedienen.
Mit genügend Eigenleistung könnte sich auch noch mehr Dachdämmung lohnen (Aufdopplung der Sparren).
Thomas Heufers
EXPERTE
Aktivität:sehr hoch
Benutzeravatar
Beiträge: 2227
Registriert: 21.07.2006 14:22
Wohnort: Detmold/Nordrhein-Westfalen
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 25 Mal
Kontotyp: Dienstleister
Erfahrung: 8-12 Jahre
Interessensgebiet: Energiesparendes Bauen
Land: Deutschland

Beitragvon Thomas Heufers » 30.11.2007 08:56 Uhr

@ Hajo - Gibt es irgendwas (ausser noch mal ein neues Haus bauen), dass ich an meinem Haus noch verbessern kann, was sich natürlich finanziell auch noch irgendwie lohnen muss.

Es ist in der Tat einfacher ein neues Haus nach konsequenten Energiesparkriterien zu bauen, als an einem so jungen Objekt eine energetische Sanierung auszuführen. Wenn Du Dein Haus ohne großen Wertverlust veräußern kannst und Du den organisatorischen Aufwand nicht scheust, dann ist das wohl der einfachere Weg an ein energiesparendes Haus zu kommen.
Es wird in Zukunft noch so manche böse Überraschung geben. Viele Bauherren sind bei Ihrer Finanzierung von den Energiekosten seinerzeit ausgegangen und haben die Verteuerung der Energiekosten nicht in Ihr monatliches Budget miteinbezogen.

Die ökonomischen Aspekte für energiesparendes Bauen sind unter folgendem Link nachzulesen.

http://energie-effizientes-haus.de/html/fakten.html
[img]http://www.energie-effizientes-haus.de/Argumente-zahlen.gif[/img]


Gruß

Thomas Heufers

KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/
http://ecotec-energiespartechnik.de/
http://energiesparprojekte.info/

Zurück zu Bauen, energiesparendes Bauen



Seit 2001 online, über 35.000 Beiträge
a n z e i g e n
 

  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag



Sie lesen gerade die Forendiskussion: EFH nach Niedrigenergiestandard weiter verbesserbar?