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Ingrid
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Beitragvon Ingrid » 26.11.2007 20:39 Uhr

Hallo,
hab anscheinend das gleiche Problem wie eingangs beschrieben.
Ich lebe allein, habe außer Waschmaschine (ganz selten Spülmaschine ) nur die sonst üblichen Geräte. Alle Geräte sind relativ neu (höchstens drei Jahre alt) und eergiesparend. Gekocht wird mit Gas und Warmwasser hab ich über Zentralheizung.
Verbrauch sage und schreibe 6000 KW/H im Jahr! Nach mehreren Versuchem mit Sicherungen ein und aus schrauben, meine ich festgestellt zu haben das der Zählerca. 2-3 mal schneller läuft als er dürfte.

Beispiel; meine Waschmaschine verbraucht 0,89 KW - Zähler zeigt 2,6 KW an. Alle Sicherungen aus und nur ein Licht (Energiesparlampe)brennen lassen = 0,1 KW in 15 Min. Über Nacht, wenn alle Geräte außer Kühl.- und Gefrierschrank aus sind (keine Standby Geräte) ist der Verbrauch knapp 2 KW. Ich kann mir das nur durch fehlerhaften Zähler erklären. ENBW sagt das gibt es nicht, Fehler könnte vieleicht am falschen Anschluss durch den Elektriker liegen. Elektriker sagt, das dies technisch unmöglich ist.
Vieleicht noch zur Info: ich hab mein (altes Haus) vor drei Jahren gekauft und bezogen. Die elektrischen Leitungen wurden erneuert. Nachtspeicheröfen (war früher drin) wurden entfernt und der Zähler ausgebaut. ENBW hat mir seit dieser Zeit fälschlicherweise Nachtstromtarif berechnet und da unterm Strich ungefähr das an Stromkosten raus kam, was ich erwartet hatte, habe ich gar nicht auf den Verbrauch geachtet. Das böse Erwachen kam letzte Woche als mir ENBW mitteilte das sie meinen Strom die letzten drei Jahre zum falschen Tarif abgerechnet haben und nun natürlich die Nachzahlung fordern. Auf meine Nachfrage wie dieser immense Verbrauch von einer Person zustande kommen kann, bekam ich nur die Antwort da müßte ich mal den Elektriker fragen. Elektriker hat aber keine Zeit (und vermutlich keine Lust...) und der Zähler läuft und läuft.............
Hat von euch jemand eine Ahnug wie so ein Stromverbrauch zustande kommen kann? Ich wär echt dankbar für jede Antwort!

Gruß Ingrid

Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 26.11.2007 20:52 Uhr

Zählerdefekt
Die Zählerstände stimmen, die Abrechnung auch, der Verbrauch ist dennoch enorm hoch. Die in Rechnung gestellte Energie wurde gar nicht verbraucht. Der Zähler kann defekt sein, zum Beispiel springt das Zählwerk.
Man kann veranlassen, dass der Zähler überprüft wird. Stellt sich heraus, dass er fehlerfrei ist, dann muss die Prüfung der Verbraucher zahlen, andernfalls das Versorgungsunternehmen. Es ist extrem selten, dass sich ein Zähler bei der Prüfung als fehlerhaft herausstellt.
Übrigens ist die auf dem Zähler angegebene Eichdauer nicht ausschlaggebend dafür, ob die Eichfrist abgelaufen ist. Die Zähler werden nur stichprobenartig überprüft. Wenn sich dabei keine Fehler herausstellen, dann gelten auch alle gleichartigen Zähler als nachgeeicht, auch ohne eine neue Eichplakete auf dem Zähler.


Installations- oder Gerätedefekt
Es wird Strom verbraucht, obwohl dem Kunden ein Verbrauch in dieser Höhe nicht bewusst ist. Das kann durch ein defektes Gerät verursacht werden (Elektroheizung, Durchlauferhitzer usw.). Oder der Nachbar ist versehentlich vom Elektriker an das eigene Netz angeschlossen worden. Auch wird berichtet von Kriechströmen durch ein offenes Kabel in der Wand.
Man kann diesen stillen Verbrauchern auf die Spur kommen, indem man alle Geräte abschaltet, auch die Heizung und die Kühltruhe, und den Verbrauch über einige Stunden beobachtet, indem man Zählerstand und Uhrzeit notiert, zum Beispiel in der Nachtzeit. Wenn man alle Geräte abschaltet, dann darf sich auch der Zähler nicht mehr drehen. Tut er es dennoch, dann stimmt etwas nicht. Die notierten Zählerstände und Uhrzeiten lassen erkennen, wie viel Strom unbeobachtet verbraucht wird.
Ein Elektriker kann für Abhilfe sorgen. Den verbrauchten Strom muss man leider bezahlen.

Quelle: http://www.energienetz.de/index.php?itid=1671&&org_search_str=z%E4hlerdefekt& ;search_or_and=1&search_choice=1#cont_id_4711


Gruß

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Beitragvon Mistradur » 28.11.2007 14:00 Uhr

Ich habe nun mehrfach gelesen, dass die Netzgeräte von z.B. Halogenstrahlern / Deckenbeleuchtung etc. sehr viel Strom fressen, auch wenn das Licht / Gerät gar nicht an ist.

Dadurch kann dann schnell einige KWh zusammen kommen.

Eine Gute Heizungsbaufirma ist mehr Wert als eine vermeitliche Einsparung in der Anfangsphase!
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