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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Ist die Soletemperatur im Betrieb von 1 Grad Vorlauf OK?

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frank0815

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Anmeldedatum: 23.10.2007,
Beiträge: 12
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Hallo Forumsanhänger,

vorab, es ist ein klasse Forum und ich konnte schon viel lernen. Vielen Dank an alle die Ihr Wissen hier zur Verfügung stellen.

Naja, so richtig helle bin ich auf dem Gebiet dann nun doch noch nicht. Trotz Suche bin ich mir etwas unschlüssig und bräuchte mal Erfahrungswerte. Hilfestellung wäre einfach nur genial.

Wir haben einen Neubau. 240 qm Wohnfläche und 2 Löcher in der Erde.

Diese sollten eigentlich je 65 m tief werden, weil aber immer wieder etwas zugeschüttet ist, wurden es 1 x 65 und 1 x 50m. Die restlichen 15m der 2. Bohrung wurden in 1,5 mtr. tiefe in Schlaufen verlegt.

Wir haben eine Vaillaint VWS mit 8 KW eingebaut bekommen. Zuerst war wohl ganz viel Luft in den Leitungen und die WP schaltete jede Stunde wegen des Einfrierschutzes ab.

Nachdem mit einer leistungsstarken separaten Pumpe deftig gespült wurde, gab und gibt es zumindest keine Fehlermeldung und kein Abschalten mehr.

Nach 4 Tagen Powerbetrieb wg. Estrichprogramm und Zuheizung über den Elektroquirl, haben wir eine Solevorlauftemperatur von 1 Grad und eine Rücklauftemperatur von -2.

Meine Frage: Reicht das wohl aus von den Temperaturen für den Vorlauf oder solte die nicht im Bereicht von von oder 8 Grad liegen.

Die Befürchtung ist, d im Winter die Vorlauftemperatur weiter sinkt und sinkt und die WP sich irgendwann einfach ausstellt.

Eure Meinung hierzu interessiert mich brennend und für Hilfe bin ich sehr dankbar als WP Rookie.

Einen schönen Tag.

frank

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fdl1409

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Anmeldedatum: 02.12.2006, Wohnort: Bad Laasphe
Beiträge: 286
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Für die Jahreszeit ist 1° natürlich sehr tief.
Wenn die WP in diesen 4 Tagen mit maximaler Leistung nonstop durchgelaufen ist dann ist das aber OK.
Wenn du fertig bist mit dem Aufheizprogramm erholt sich die Sonde sehr schnell wieder.
Die Soletemperaturen sind sehr stark von kurzfristigen Entzugsspitzen abhängig.
Die Temperatur die man nach einem Dauerbetrieb von 500 Stunden erhielte entspricht etwa dem was man als Tiefstwert im jahrzehntelangen Dauerbetrieb erwarten kann.
Such dir den Artikel Pumpenlose Erdwärmesonde Schlussbericht vom Schweizer Bundesamt für Energie. Dort findest du auf Seite 39 eine Simulationsrechnung. Bei einer Ausgangtemperatur von 10° fällt die Soletemperatur nach 100 Stunden Dauerbetrieb auf etwa 3,5°, nach 500 Stunden auf gut 1°. Wenn man das etwa auf deine Erdsonden übertragen kann würdest du als Tiefstwerte im Langzeitbetrieb -1° erwarten können.
Das ist ein guter Wert mit reichlich Sicherheit.

Wenn du diese +1° also tatsächlich mit 96 Stunden Dauerbetrieb erreicht hast ist alles bestens. Ist die WP nur 8 Stunden pro Tag gelaufen hast du ein Problem. Kontrollier das in der nächsten Zeit auf dem Betriebsstundenzähler und frag gegebenenfalls nach.

Grüße
Frank

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Anderl

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Ich wollte gerade einen neuen Topic eröffnen, da ich das gleiche Problem habe, aber nun habe ich scheinbar einen Mitleidensgenossen gefunden.

Bei mir :

Neubau mit ca. 270 qm beheizt Wfl, zwei Tiefenbohrungen a 99 m mit einer Ochsner WP 12 kW. Die WP powert in einen 800l-Puffer und von da ab in die Fußbodenheizung.

Bei Estrichtrocknen wars mit den Vorlauftemperaturen ziemlich heftig, denn Vorlauf bei -3 und Rücklauf mit ca. -5/-6 Grad. Hatte damals schon Panik, dass das Wärmepotenial nicht reichen würde. Mein Heizungstechniker sagte aber, das das beim Ausheizen des Estrichs ganz normal ist. Die Soleleitungen im Technikraum hatten eine 3-cm dicke Eisschickt. Wahnsinn.

Das ganze ist ca. 3 Monate her. Wir sind seit ca. 1 Monat eingezogen und jetzt macht sich langsam Panik bei mir breit, denn wenn meine Heizung mal über Nacht 10 h heizt fällt meine Vorlauftemperatur auf -1,5 und Rücklauf auf ca. -2,5 Grad. Hmmmm.

Generell ist das Niveau im Heizbetrieb bei mir sehr sehr bescheiden, denn Vorlauf befindet sich meist im Bereich von ca. 2-3 Grad und Rücklauf meist 1 - 2 Grad. Die Temperaturspreizung zwischen Vor- .und Rücklauf ist sehr niedrig, was für mich einen relativ hohen Durchlauf hindeutet.

Sollte das Niveau bei 2 Sonden a 99 m nicht bei ca. 8-10 Grad liegen ? Ich habe einfach Angst um meinen Wirkungsgrad ......

Meine Vermutung war, dass evtl. eine Sonde dicht oder vom Soleverteiler nicht befeuert wird, aber nachdem es bei jedem Hahn am Soleverteiler richtig zischt, denke ich, dass beide Sonden "gut befeuert" werden.

Wer kann mich beruhigen ? Wenn der Winter kommt wirds wahrscheinlich noch tiefer fallen. Ab -7 Rücklauf schaltet meine WP ab. Weit weg bin ich ja davon nicht mehr.

Gruss & frohes Schaffen,
Anderl

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roro

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Was mich noch mehr schreckt.

denn wenn meine Heizung mal über Nacht 10 h heizt.

Welche Temperaturen habt Ihr zur Zeit, dass Eure WP bereits 10 Stunden am Tag arbeiten muss?

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bernhard geyer

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> Die Soleleitungen im Technikraum hatten eine 3-cm dicke Eisschickt. Wahnsinn.

Sinn die denn nicht isoliert? Mein Heizungsbauer hat die WP erst eingeschaltet für das Estrich-Aufheizprogramm nachdem die Isolierung (von einer Firme angebracht die nur Isolationsarbeiten durchführt) angebracht war. Mir scheint es so als hättest du einen nicht gerade kompetenten Heizungsbauer beauftragt.

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Anderl

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@ roro : Die 10 h kamen zustande als ich aufgrund eines Hängers in der Steuerelektronik die Heizung neu starten musste und mein Haus schon etwas ausgekühlt war (17 Grad), da heizt meine WP schon mal 10 h über Nacht bis die Bude wieder warm ist. Außentemperatur bei uns Nachts im Moment zwischen -3 und 0.

@ bernhard geyer : Inzwischen sind die Soleleitungen isoliert. Mein Heizungsbauer ist scheints nicht der WP-Profi schlechthin. Hatte die Soleleitungen mit einem 3 mm dicken Neoprenband isoliert. Wirkt so gut wie gar nix. Erst auf mein Meckern dann die 20 mm-Isolierung. Das geht. Es hängen zwar immer noch die Tautropfen dran, aber wenigstens frierts nicht mehr ein.

Wie sind eure Soletemperaturen ? Mich beunruhigt einfach das Niveau. Kann es sein, dass ich bei 2 x 99 m mit 12 kW uns einer Heizlast von ca. 11 kW im Maximalfall (und der ist ja noch nicht) mein System schon überfordere ???

Gruss & schönen Sonntag Abend noch,
Anderl

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bernhard geyer

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>> Es hängen zwar immer noch die Tautropfen dran, aber wenigstens frierts nicht mehr ein.

Wie wurde denn Isoliert und mit welchen Material? Die Soleleitung sollte Luftdicht isolieren (Stoßfugen mit Klebenband abgedichtet). Ich hoffe es wurde nicht das gleiche Material verwendet wie bei den offenen Heizungsleitungen. Das wäre nämlich das falsche!

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roro

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mein Haus schon etwas ausgekühlt war (17 Grad)


Wie lange war die Heizung ausgefallen, und war das Haus bewohnt oder nicht. Selbst wenn ich jetzt die Heizung ausschalte, glaube ich nicht, dass es innerhalb der nächsten Woche auf 17 Grad abkühlt (Und es hat bei uns auch Temperaturen um die 0 Grad).

Kann es sein, dass Deine Heizlast nicht korrekt berechnet wurde, oder wurden nach der Berechnung noch bauliche Veränderungen durchgeführt?

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Anderl

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Hmmm, ich weiß zwar nicht welches Material es ist, aber es ist definitiv nicht dasselbe wie die offenen Heizleitungen, sonden was eher neoprenartiges zähes und schwereres. Denke mal jetzt ist das i.O.

Die Heizlast wurde von einem Ingenieurbüro berechnet und betrug um die 11kW rum. Es gingen noch einige Veränderungen nach der Berechnung ein, aber ich denke es sind allesamt Veränderungen welche die Heizlast eher minimieren. Haus wurde etwas kleiner. Ein zweiter Kamin kam rein, der ist allerdings dicht gemacht bis ich mir einen Kachelofen leisten kann. Kelinigkeiten. Wir haben trotzdem mit 11 kW dimensioniert.

Heute hab ich bei OCHSNER direkt mal angerufen und nachgefragt, was mit meinen Temperaturen los ist. Der "Experte" meinte, das sei normal nach dem Ausheizen des Estrichs und dass sich das Erdreich wahrscheinlich über den Winter auch nicht mehr erholt sondern erst im nächsten Sommer.

Kann das sein. Das Estrichaustrocken ist eine gute Weile her und danach hatten wir ca. 4 - Wochen die Heizung gar nicht an. Kann es sein, dass das Erdreich länger braucht um sich zu regenerieren ??

Heute normaler Heizbetrieb, Außentemperaturen um die 4 Grad. Soletemperatur im Heizbetrieb gerade um 1 Grad Plus / und -0,5 Grad.

Normal ist das doch nicht, oder ?

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roro

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Normal ist ein relativ weiter Begriff: Ich z.B. habe heute 0 kWh benötigt, und finde das auch normal (immerhin hatte es tagsüber bereits wieder 15 Grad, anscheinend ist es bei Euch kälter).

Das Estrichausheizen (wieviele Betriebsstungen waren es), kann schon zu einem Eispanzer um die Soleleitung führen, welcher sehr lange Zeit benötigt um wieder aufzutauen.

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fdl1409

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Nein, das ist nicht normal.
Eine vierwöchige Pause führt zu einer fast vollständigen Erholung der Sonden.
Es bildet sich auch kein Eispanzer, selbst bei dein von dir genannten Soletemperaturen gibt es außerhalb des Bohrlochs noch keinerlei Vereisung.

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bernhard geyer

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Ich könnte mir vorstellen das noch Luft im Solekreis vorhanden ist.

Mein Daten sind 6 kW Kälteleistung und 2*60 m Bohrung und hatte am Ende des Estrichaufheizens (Dezember 2006/Januar 2007) eine Vorlauftemperatur von -0,4 Grad. Kommst du schneller auf niedrigere Temperaturen so liefert die Sonde nicht genügend Energie was z.B. durch noch vorhandene Luft ausgelöst werden könnete. Schlechter wäre es natürlich wenn die verfüllung der Sonde nicht korrekt durchgeführt worden wäre.

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Anderl

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Also Luft scheint keine mehr im Solekreislauf zu sein. Wir haben anfangs ein paar mal entlüftet, bis nichts mehr kam und dann nach dem Estrichausheizen nochmals eine kleines bisschen. Solepumpe läuft ohne Geräusche. Druck im Kreislauf am Manometer ca. 1,6 bar schön gleichbleibend.

Wie kann ich feststellen ob die Verfüllung der Sonden ordnungsgemäß erfolgte ? Wahrscheinlich gar nicht mehr, oder ? Auch bin ich etwas skeptisch was die Sondentiefe anbelangt, denn wirklich kontrollieren kann man das doch jetzt nicht mehr. Die Bohrfirma war mir sowiso etwas suspekt, denn mit der zweiten Bohrung waren sie unerwartet schnell fertig. Naja.

Die Idee eines guten Freundes war, dass man evtl. die Solepumpe mal in den Pausen durchlaufen lassen könnte. Dann könnten sich Temperaturunterschiede aus den verschiedenen Schichten ausgleichen. Also die Schicht welche den niedrigen Entzugswert hat und damit wahrscheinlich kälter wäre konnte sich mit der "Wärme" aus den Schichten mit den höheren Entzugswerten (höhere Umspülung) etwas ausgleichen. Ist da was dran, oder falsch gedacht ?

Hab im Moment nicht so richtig Plan wie ich weiter vorgehen soll.

Ach ja, das Estrich-Ausheizen betrug um die 1100 kWh (Leistungsaufnahme). Meine Pumpe hat 12kW. Ist das bei 2*99 m zuviel ?
Meine Schichten aus den Bohrproben : 0 - 9 m sehr feiner Lehm, 9 - 27 normaler Boden Kies mit Bruchkies zwischen 12 - 19 (wasserführend), 27 - 56 Lehmartig, 56 - 99 relativ dichter Ton (90-99 extrem harter Ton).

Anderl

P.S.: Heute Vorlauf -0,5 Grad - Rücklauf -2,0 Grad

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fdl1409

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Hallo Anderl,

ein Entlüftungesproblem bei dir ist relativ unwahrscheinlich. Dafür ist die Spreizung viel zu klein. Wenn die Sonden nicht richtig durchströmt würden könntest du gar nicht so große Solefördermengen schaffen.

Schlechte Verfüllung der Sonden als Ursache glaube ich nach dem Bohrprofil auch nicht mehr. Du hast ab 12m eine wasserführende Schicht. Die Bohrlöcher können darunter zumindest nicht trocken sein. Luftgefüllte Hohlräume können sonst ein großes Problem sein. Das ist so praktisch ausgeschlossen.

Die Geologie ist sehr bescheiden. Mit Ausnahme der 7m breiten wasserführenden Schicht ist die gesamte Geologie deutlich unterdurchschnittlich. Denke man kann hier nicht mehr als 40 Watt pro Meter veranschlagen. Bei 11 kW Heizlast wäre das noch gerade eben ausreichend.

Hast du einen Überblick über die bisherigen Betriebsstunden? Du hast schon von 1100 kWh geschrieben für das Ausheizen des Estrichs. War das reiner WP-Verbrauch oder ist da Heizstab mit drin? Wenn das reiner WP-Verbrauch war dann könnte es noch reichen. Der Verbrauch entspricht etwa 400 Betriebsstunden. Wenn die WP nonstop gelaufen ist dann entspricht die Temperatur nach diesem Lauf etwa dem zu erwartenden Tiefstwert in der Heizperiode. Das ist zwar unerfreulich niedrig, funktioniert aber noch.

Ein Laufenlassen der Solepumpe bringt gar nichts außer höherem Verbrauch.

Frank

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Anderl

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Danke Frank, das beruhigt mich ein wenig. Entlüftungsproblem denke ich auch nicht dass es das ist, denn die Solepumpe macht nicht wirklich matschende oder kavitierende Geräusche o ä.

Den Bodenaufbau hätte ich mit auch etwas anders vorgestellt. Mein Bohrunternehmer ging in der Planungsphase von 55W/m aus. Das war mit deutlich zu gefährlich, ich hab mit 45 W/m gerechnet um noch ein wenig Sicherheit zu haben falls es doch keine 55W sind.

Bezüglich des Verbrauches während dem Ausheizen des Estriches waren das ca. 1100 Wh. Am Pufferspeicher war eine elektrische Heizpatrone angeschlossen, welche später mithalf die Power zu generieren. In den ersten 3 Tagen war die praktisch nie an, aber dann durchwegs öfters bis zum Ende der heissen Phase. Wieviel die Heizpatrone vom Energieverbrauch ausmachte kann ich leider nicht sagen, das wäre sehr interessant, aber leider war ich damals nicht auf Draht. Die max. Leistung habe ich gerade erfragt (9kW).

Im Umkehrschluss heisst das aber, dass ich mit der WP folglich nicht soviel Energie aus dem Erdreich gezogen habe, das Temperaturniveau trotzdem arg gefallen ist. Hmmmm.

Um meinen Frust zu kompensieren hab ich mir heute anstatt einer Grundfos UPS 25-60 eine Grundfos Alpha Pro 25-60 Umwälzpumpe für die Fußbodenheizung gegönnt. Wenigstens da kann ich was sparen. 24W statt 70 W ist was.


Gruss, Anderl

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