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Eja82
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Beitragvon Eja82 » 20.10.2007 17:58 Uhr

Hallo liebe Forumsbesucher :D !

Wir werden unser Haus, das wir gerade bauen, mit Erdwärme beheizen. Im Erd- und Obergeschoß wird bei uns eine Fußbodenheizung eingebaut. Im Partykeller und im Dachstudio haben wir aus Kostegründen auf die Fußbodenheizung verzichtet und wollen dort "normale" Heizkörper einbauen. Wir wissen, dass Heizkörper bei Erdwärme wegen der höheren Vorlauftemperaturen nicht effektiv sind, aber diese Räume sollen nur sehr selten beheizt werden (Partykeller höchstens zweimal im Jahr und unter'm Dach ist es meistens nicht kalt), so dass wir Radiatoren für ausreichend halten. Oder was denkt ihr?

Bei einem Beratungsgespräch hat uns ein Heizungsinstallateur zu Niedrigtemperaturheizkörpern geraten. Neben der geringeren Vorlauftemp. hat er damit argumentiert, dass "normalen" Radiatoren innen rosten, dadurch der Rost in den Heizungskreislauf gerät und die Wärmepumpe nach und nach beschädigt. Stimmt das? Denn das wäre natürlich fatal :( ...

Schon mal vielen Dank für Eure Antworten ...

Gruß
Eja

transformer
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Beitragvon transformer » 20.10.2007 18:19 Uhr

@Eja82:
Das Poblem mit den VL hast Du schon erkannt, aber rechne bitte mal:

x-qm FBH mit HK-Verteiler gegen die Heizkörper, die separate Verrohrung, Entladepumpe und wahrscheinlich auch noch einen Puffer. Da wird nicht mehr viel Unterschied sein, wahrscheinlich ergeben sich sogar Vorteile für die FBH...

So, so, Niedertemperaturheizkörper rosten weniger???
machtnix
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Beitragvon machtnix » 20.10.2007 18:35 Uhr

Für solche Kollegen muß man sich wirklich schämen.Dein Heizungsbauer hat leider überhaupt keine Ahnung und davon am meisten.
Wechsel zu einem der es wirklich drauf hat.

Hat dir denn der Pfuscher auch etwas zu den Kosten genannt?
Heizkörper gehören in den sozialen Wohnungsbau aber nicht in eínen Neubau 2007-2008.
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Beitragvon roro » 21.10.2007 16:04 Uhr

Vergiss Radiatoren im Neubau (max. einen Handtuchtrockner im Bad).
Leg alles als FBH aus, und normalerweise dürfte es hier bei den Kosten auch keine Nennenswerte Differenz geben. Um wieviel qm handelt es sich?
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Beitragvon bernhard geyer » 21.10.2007 16:12 Uhr

Ich denke im Dach (Spitzboden) wird das Problem sein das man keine Fußbodenheizung im Estrich verlegen kann da aufgrund der Statik des Holzdachstuhles man hier einfach kein "herkömlichen" Fußbodenaufbau mit Estrich realisieren kann.
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Beitragvon transformer » 21.10.2007 22:37 Uhr

Wenn´s wirklich nicht geht, dann im Dach wenigstens Gebläsekonvektoren.

Eine Wandheizung wäre mir aber allemal lieber.

denkedran
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Beitragvon denkedran » 22.10.2007 07:25 Uhr

Mach doch einfach dort Wandheizungen rein. Die Schrägen im Spitzboden sind dafür bestens geeignet.Somit ist im Spitzboden die Möglichkeit im Sommer mit der restlichen Fußbodenheizung zu kühlen. Die Wandheizung im Keller wird mit der Wärme aus dem Spitzboden dafür erwärmt.
Einfach nur die Heizungspumpe laufen lassen. Aber wenn da im Haus Einzelraumregler eingebaut sind müssen die auf die Stellung Hand auf gestellt werden, sonst geht da nichts.

Gruß Denkedran
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Beitragvon Eja82 » 22.10.2007 20:41 Uhr

Hallo zusammen!

Vielen Dank für Eure Tipps. Von Radiatoren raten ja wirklich alle ab.

Wir bauen schlüsselfertig und die Fußbodenheizung ist wie gesagt nur im EG und 1.OG im Preis enthalten. Bei der knappen Baukasse scheuen wir deshalb von den zusätzlichen Kosten (v.a. weil die Räume kaum beheizt werden sollen) :( ...

Kann man denn pauschal sagen, ob eine Fußboden- oder eine Wandheizung teurer ist?
Es handelt sich bei uns um ca. 50 qm Grundfläche (31 qm Netto-Wohnfläche) im Dachgeschoss und rund 30qm im Keller. Wieviel teurer wäre denn da die zusätzliche Fußboden- oder Wandheizung ungefähr?

Aber eine Sache interessiert mich doch: Muss man grds. bei allen Heizkörpern mit Rost rechnen?

Viele Grüße
Eja
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Beitragvon machtnix » 23.10.2007 06:18 Uhr

Beim Bautrüger kostet das bestimmt 10000,00€ extra,beim Heizi um die Ecke
wäre es wohl zum gleichen Preis zu haben gewesen oder aber nur geringfügig teurer.
Rost im Heizkörper?Von Innen.Absoluter Schwachsinn.
Bei solch unqualifizierten Aussagen sehe ich jetzt schon Probleme auf euch zukommen.
Von nichts ne Ahnung und davon am meisten.
Viel Glück!
marko.langer
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Beitragvon marko.langer » 25.10.2007 12:38 Uhr

Habe den gleichen Fehler gemacht und kann nur abraten:

http://www.energieportal24.de/forum/top ... pumpe.html

Falls Ihr einen (Gebläse-)Konvektor auswählt, achtet bitte auf die Heizleistung bei geringen Vorlauftemperaturen (35/30/20), die um ein mehrfaches geringer sind, als die üblicherweise angegeben Leistungen bei hohen VL-Temperaturen.

Ob eine FB Heizung für nur kurz und spontan benötigte Hobbykeller besser geeignet ist, wage ich allerdings auch zu bezweifeln.

Aus meiner Sicht optimal wäre eine Vorrangschaltung, die zum Aufheizen für wenige Stunden nur den Konvektor mit hoher Vorlauftemperatur versorgt und dann wieder auf Normalbetrieb zurückschaltet.

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