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Hallo an alle,
nachdem nun unsere Planung, mit dem Ergebnis 8kW für die WP und 2x70m Erdsonde, abgeschlossen ist stellt sich nun die Frage nach einer geeigneten WP incl. Warmwasser und Kühlfunktion. Unser HB meint da käme nur eine Vaillant Geotherm exclusiv in Frage. Ich habe versucht im WWW entsprechende Vergleiche anzustellen komme aber damit nicht weiter und hoffe so auf einen evtl. Informationsgewinn durch dieses Forum.
Danke vorab
Grüße Rainer, vom Niederrhein.
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Mit der Vaillant liegst du gut. Das Gerät ist Testsieger Stiftung Warentest und hat v.a. einen sehr günstigen Preis.
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Es stellen sich viele Fragen:
Ist die Wärmequelle Sole-Sonde die richtige? Geht ein Kollektor, ist Grundwasser vorhanden?
Das Ergebnis von Stiftung Warentest entspricht kaum den idealen Kriterien einer Wärmepumpe. Wenn man die COP mit denen neutraler Prüfinstitute vergleicht, schneiden die Geräte bei Stiftung Warentest etwa 20 % zu gut ab, incl. Vaillant. Die Prüfbedingungen und die Kriterien sind zweifelhaft und zu wenig der Wärmepumpe angemessen.
Alleine die WW-Bereitung in Kompaktgeräten bedingt den Einsatz eines stromfressenden E-Heizstabes, es geht mit externen Speichern auch ohne.
Die neutralen Prüfresultate finden sich unter www.wpz.ch...www.wpz.ch. Ein schlechter Installateur ruiniert auch die beste Wärmepumpe, wie es besser geht erfährt man auf www.klima-innovativ.de...www.klima-innovativ.de
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Hallo Niederrainer,
suche Dir mal unter www.waermepumpe-bwp.de... einen Fachbetrieb in deiner Nähe aus, der Dich beraten wird.
Es ist durchaus möglich mit einer Luft Wasser WP ganzjährig zu heizen.
Sollte dann tatsächlich mit dem Heizstab noch zusätzlich( jährlich ca. 160,00€ ) geheizt werden, ist dies doch ersichtlich billiger als eine Erdsondenbohrung mit 12.000 €. Denn 12000€ geteilt durch 160€ ergibt doch 75 Jahre.
Gibt es da noch Fragen ?
Denkedran
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| niederrainer hat Folgendes geschrieben: | | ...nachdem nun unsere Planung, mit dem Ergebnis 8kW für die WP und 2x70m Erdsonde, abgeschlossen ist stellt sich nun die Frage nach einer geeigneten WP incl. Warmwasser und Kühlfunktion.... |
Denkedran hat es schon gesagt. Bei deinen Einsatzbedingungen (8 kW) könnte auch eine Luft/Wasser-Wärmepumpe Sinn machen. Wir haben ähnliche Parameter und nutzen eine Luft/Wasser-Wärmepumpe mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung, Wärmerückgewinnung und Solarthermie.
Zur Zeit liegt unser Energieverbrauch bei ca. 140 - 200 kWh pro Monat (Jahresmittel); das sind etwa 22 - 32 € Energiekosten (Heizung und Warmwasser) pro Monat. http://energie-effizientes-hau....de/html/energieverbrauch.html
Mit einer Sole/Wasser-Wärmpumpe würden die Energiekosten schätzungsweise um 3 - 5 Euro niedriger ausfallen. Man kann den Mehraufwand (Investition für die Anlagetechnik) den eingesparten Energiekosten gegenüberstellen. Übrigens. eine Luft/Wasser-Wärmepumpe kann man bei entsprechenden Außentemperaturen wesentlich mehr Energie entziehen, als die Sole/Wasser-Wärmepumpe.
Einziges Manko. Unsere Luft/Wasser-Wärmepumpe hat keine Kühlfunktion. Wir kühlen unser Haus energiesparend mit Querlüftung und haben an den Einstrahlflächen konstruktive und mechanische Verschattungen. Was nicht aufheizt, muss auch nicht abgekühlt werden.
Gruß
Thomas Heufers
_________________ KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...
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Hallo Niederrainer,
in deiner Wohngegend hat man nicht wie in der Klimazohne 3, Temperaturen von -16C als Berchnungsgrundlage.
Da reicht offensichtlich eine Luft Wasser WP ganzjährig ohne Zusatzheizung.
Mit dem Kapital für die Erdsonde erstelle eine PV Anlage, die bringt richtig Geld.
Gruß Denkedran
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Danke für Eure Meinungen,
da ich nun völlig orientierungslos bin brauche ich mehr Hilfe als jeh gedacht.
Es waren verschiedene HB hier, welche sich sehr unterschiedlichst Mühe gegeben haben. Ganz schlecht war der Ortsmogul von "Waterkotte". Die Vaillant wurde mir von einem HB empholen welcher sich am meisten Mühe um mein Anliegen gemacht hat. Eine Luft-WP wäre sicherlich auch mein Favorit, schon allein aus Kostengründen, aber da die allg. Meinung eher dagegen tendierte habe ich davon Abstand genommen. Obwohl der Aufstellort bei uns ideal wäre, ext. Hauswirtschaftsraum, isoliert aber unbeheizt. Muss eine Luft-WP eigentlich zwingend Aussenluft ziehen? Unser derzeit besstes Angebot für die Bohrung incl. Sonde bis in den HWR incl. 10m Graben liegt bei 7800 brutto. Wie bereits erwähnt ich weiss nun gar nichts mehr und bitte nochmals um Hilfe.
Danke, Rainer
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Laßs dich nicht beirren was die Sole-WP angeht. Die braucht mindestens 25% weniger als eine Luftpumpe und hat den Zusatznutzen Kühlung.
Die Kosten für die Wärmequelle Erdsonde muß man in Relation zur erwarteten Lebensdauer von 100 Jahren sehen, kurzfristige Rentabilität ist da weder möglich noch erforderlich.
Übrigens ist eine reine Luftwärmepumpe meist teurer als eine Kompakt-Sole-WP, was das reine Aggregat angeht, sodaß sich der Unterschied relativiert.
Als preiswertere Alternative zur Bohrung gäbe es noch den Flachkollektor. Kommt drauf an wie der Boden ist ( bindig, sandig, trocken, feucht ), wieviel Platz du hast und in welchem Baufortschritt das Haus ist. Teuerster Posten bei einem Flachkollektor sind die Erdarbeiten. Wenn ohnehin noch Erdbewegungen vorgesehen sind würde ich darüber ernsthaft nachdenken.
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| niederrainer hat Folgendes geschrieben: | | Muss eine Luft-WP eigentlich zwingend Aussenluft ziehen? |
Wenns du es ohne Außenluft probierst hast du nach ein paar Minuten einen 1A Gefrierraum. Irgendwo muß ja die Wärme nachfließen die die Luft-WP der Luft entzieht.
| Zitat: | | Die Kosten für die Wärmequelle Erdsonde muß man in Relation zur erwarteten Lebensdauer von 100 Jahren sehen, kurzfristige Rentabilität ist da weder möglich noch erforderlich. |
Bei einer Erdsonde sollte man noch 2 Dinge beachten:
1, Erdsonden werden erstmal nur für 20 Jahre genehmigt. Ich hoffe zwar das die Beamte nicht so arrogant sind dies danach nicht zuverlängern.
2, Bei einer Bohrung besteht immer die Gefahr und größeren Mehrkosten wenn die Bohrung z.B. auf Hohlräume stößt (die im schlimmsten Fall noch unter Wasserdruck stehen). Im Ruhrgebiet wäre ich Vorsichtig mit einer Bohrung.
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Danke schon mal vorab für die Teilnahem an meinem Problem.
Ich hab die Schnauze voll, bekomme fast jeden Tag ein Angebot eines Bohunternehmers alle so zwischen 8000 und 12000 € alle nicht untereinander vergleichbar da alle gespickt sind mit "Eventualpositionen".
Auch der der vermeintlich "günstigere" Preis der Vaillant Geotherm entpuppt sich als Augenwischerei, da noch ein Zubehörpaket für 1850 € zur Montage benötigt wird!
Wir wohnen in einer Klimazone in welcher es statistisch betrachtet nur an drei Monaten unter 5 Grad ist, aber immer noch über 0 Grad. Ich tendiere nun ganz stark zu einer Luft-WP und könnte dazu natürlich auch "neutrale" Meinungen brauchen.
Nochmals Danke
Gruß Rainer
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Und hier ist auch noch die Bestätigung aus dem Beitrag vom roro.
Hallo Niederrainer,
in deiner Wohngegend hat man nicht wie in der Klimazohne 3, Temperaturen von -16C als Berchnungsgrundlage.
Da reicht offensichtlich eine Luft Wasser WP ganzjährig ohne Zusatzheizung.
Mit dem Kapital für die Erdsonde erstelle eine PV Anlage, die bringt richtig Geld.
Gruß Denkedran
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Danke,
ich denke ich hab mich entschieden, jetzt muss "nur" noch geklärt werden welche Kombi für Heizung und WW angeschafft wird. Das Gerät könnte problemlos innen stehen aber ich möchte ungern 2 Löcher zu je 0,25m2 in die Mauern zu stemmen, daher tendiere ich zu einem Splitgerät. Die namhaften Hersteller hab ich bereits alle, über deren eigenen Internetseiten, angemailt, bisher aber ohne Resonanz. Empfehlungen werden natürlich gerne angenommen, danke
Gruß Rainer
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