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KUNO
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Beitragvon KUNO » 21.09.2007 20:57 Uhr

Hallo!


Bin neu hier und wollte mich mal informieren,über og.Thema!
Wir sind gerade dabei ein neues Haus zu bauen! Wir sind noch nicht an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen(kl. Dorf)! Wie funktioniert das mit Trinkwasserversorgung aus eigenen Brunnen in Verbindung mit Wasser/Wasserwp.? Wäre für Tipps dankbar!

denkedran
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Beitragvon denkedran » 23.09.2007 13:19 Uhr

Nun da gibt es viele Lösungswege. Sprechen Sie zuerst einmal mit der Wasserbehörde, aus welchem Grundwasserstockwerk das Trinkwasser bezogen werden muss.
Offensichtlich ist ihr Projekt im Ausland. Hier in Deutschland und besonders in der EU gibt es eine Trinkwasserverordnung, welche auch die Qualität des Trinkwassers vorgibt.

Gruß Denkedran
KUNO
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Beitragvon KUNO » 26.09.2007 19:34 Uhr

:lol: Das hört sich vielleicht alles ein bisschen Afrikanisch an mein Thema! Aber ich komme schon aus Bayern! Oberfranken genauer gesagt!
Das mit der Wasserbehörde ist schon alles durch und es stehen zwei Brunnen! Einer mit 47 und einer mit 56m! Jetzt vielleicht gute oder die beste Lösung??
Wäre schön!
transformer
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Beitragvon transformer » 26.09.2007 20:12 Uhr

Hallo Kuno,

selbstverständlich muss der Betrieb einer Wärmepumpe mit dem Trinkwasser durch die untere Wasserbehörde abgesegnet werden. Das Zauberwort heisst ggf. Zwischenkreis.

Um im Falle einer Havarie das Trinkwasser nicht mit Kältemittel zu belasten, wird ein separater Kreis geschaffen, das Trinkwasser übergibt die Wärme über einen Wärmetauscher an den Zwischenkreis und dann wiederum an den Wärmetauscher mit dem Kältemittel.

:idea: Du kannst Dir gerne beim Klima-Innovativ mehr Infos holen.
denkedran
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Beitragvon denkedran » 26.09.2007 21:21 Uhr

Nun lass das Trinkwasser Trinkwasser sein. Mehr als 1cbm Trinkwasser benötigt ihr pro Tag sowieso nicht.
Oder möchtet ihr aus 56m dauernd 2 bis 3 cbm Wasser fördern und das bisweilen 18 Stunden am Tag, für einen Wärmepumpe ? Die Unterwasser-Pumpe benötigt ca. 1,2kWh stündlich. Bringt das der Trinkwasserbrunnen überhaupt an Schüttung ?
Wo befindet sich das 1. Wasserstockwerk ?
Wenn das Wasser tatsächlich erst in 47 bis 56 m Tiefe anzutreffen ist, würde ich das WP System der Direktverdampfung empfehlen. dabei benötigt man die gleiche unverbaute Außenfläche für den Erdkollektor, wie der Fläche der beheizten Wohnfläche.
Diese Anlage benötigt keine aufwendigen Zwischentauscher und auch nicht den hohen Energieverbrauch.
Erklärungen dazu findet man unter www.geothermie.net sowie unter www.erluwa.de Energie aus Erde- Luft- Wasser

Gruß Denkedran
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Beitragvon KUNO » 12.10.2007 20:22 Uhr

Wo sich das erste Wasserstockwerk befindet weiss ich nicht! Der Brunnen oder die Brunnen sind so tief, Weil der Brunnenbauer es für nötig gefunden hat! Fachmann!! ich nicht FAchmann!

Fakt ist die Brunnen Sind Vorhanden,und mann muss was daraus Machen. Wenn man in das loch vom Brunnen reinschaut, sieht man auf alle fälle das Wasser! War neulich erst im Brunnenschacht da wir Ihn gesetzt haben!

Kann mir vielleicht auch jemand So eine Anlage Anbieten??

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Beitragvon machtnix » 12.10.2007 21:00 Uhr

Es können dir sicher einige eine Anlage anbieten,auch ich,daoch bei einer Tiefe von fast 50Metern rechnet sich das wohl nicht mehr.

Wenn es jedoch bei 10-15Metern liegen sollte,würde ich auf jeden Fall ein kompetentes Bohrunternehmen zu rate ziehen und einen Pumpversuch über mehrere Tage machen lassen.
Nur so kannst du sicher sein,das auch tatsächlich ausreichend Wasser vorhanden ist.

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