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Forum Sonstiges

Thema: Erdwaerme Anlage - Leistung im Winter ?

|

H. Frank

Erfahrung: Gast
,
Antworten mit Zitat
ANZEIGEWärme fürs Leben
60% Heizkosten sparen:
JUNKERS Wärmepumpen


Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
»
Hallo Volker Keks,

Tja, das ist das Problem, mit dem sich unsere Heizungsbauer schwer tun. Nähmlich eine WP so knapp auszulegen, daß sie im Winter bei Normaußentemperatur den ganzen Tag durchläuft (Ausnahme Sperrzeiten).
Dann taktet sie ja auch in der Übergangszeit weniger.
Bei einem Neubau, den man vernünftigerweise auch auf die WP abstimmt, taktet sie noch weniger (großer thermischer Speicher durch Massivbauweise, Estrichmasse, evtl. großer WW-Boiler für Nachtladung).

In der Praxis wird dann ein ordentlicher Angstzuschlag eingeführt und die WP zu groß dimensioniert.
Umgekehrt wird bei der Wärmequelle und der Heizungsanlage gespart, d. h. Soletemp. zu niedrig und Heizungsvorlauftemp. zu hoch.
Resultat: Heizleistung und Leistungszahl gehen in den Keller.

Sonden
Bei manchen Bohrfirmen muß man aufpassen. Diese Firmen bieten nicht eine Sondentiefe nach VDI(bezogen auf Kälteleistung) oder schweizer Norm (bezogen auf jährl. enzogener Energie)an, sondern rechnen nach der Wärmeleistung der WP ab. Die Firmen überbieten sich dann mit utopischen spezifischen Entzugsleistungen ihrer Sonden, bohren daher dann weniger tief. Die Sonde liefert dann während ihrer Betriebs- oder Lebensdauer aufgrund ihrer niedrigen Soletemp. schlechte Arbeitszahlen.
Mein Typ: Beim geologischen Landesamt kann jeder ein Gutachten (Gebühr hält sich in Grenzen) über sein Grundstück einholen und damit die spez. Entzugsleistung abschätzen...

Bei vielen Heizungsbauern herrscht noch oft die Meinung vor, wenns kalt wird, dreh die Vorlauftemp. hoch.
Diese haben oder wollen die WP nicht verstehen.
Wird bei der FBH mit den Heizkreisen gespart, so wird es auch mit höherer Vorlauftemp. nicht warm, weil damit die Heizleistung sinkt. Eine überdims. WP heizt natürlich die Bude ein, natürlich auch dem Stromzähler...

Bivalente Betriebsweise, aus betriebswirtschaftlicher Sicht bestimmt eine Alternative.
Wenn Heizstab, dann im WW-Boiler. Dem Heizstab ist es im Gegensatz egal, ob er Wasser von 20 auf 40°C oder von 40 auf 60°C erwärmt.
Kurz zum Boiler. Die herkömmlichen Boiler, wie man sie zum Öl- oder Gaskessel verwendet, taugen nicht für die WP. Die Wärmetauschflächen der Heizregister sind zu klein und die WP muß unnötige Übertemperatur und somit unnötigen Strom für die WW-Erwärmung aufbringen. Heizregisterflächen sollten sich in der Größe derer von Solarregistern bewegen, jedoch gibt es dafür nur sehr wenige Hersteller.

Gruß H. Frank

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H. Frank

Erfahrung: Gast
,
Antworten mit Zitat
»sorry Volker Kek,

hab in meinem Beitrag den Namen der Anrede falsch geschrieben. Das mit dem "Keks" war keine Absicht, ist mir echt peinlich.

Gruß H. Frank

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Ralph

Erfahrung: Gast
,
Antworten mit Zitat
Hi Silvio,

» Bei Gasheizungen kann ich jederzeit den "Hahn" aufdrehen aber bei
» Wärmepumpen nicht.
» Wenn eine Gasheizung über 1800 Benutzungsstunden läuft (z.B. 3000) ist das
» nicht so schlimm.
» Wenn aber eine Wärmepumpe 3000 Benutzungsstunden läuft ist das fatal.

was genau bedeutet "fatal" in diesem Zusammenhang? Ich habe von unserem Bauleiter gerade eine Berechnung für unseren Neubau erhalten, der mir nach diesen Beispielrechnungen sehr fragwürdig vorkommt (Betriebsstunden 2316 h, sehr knapp kalkulierte Wärmepumpe):

Wohnfläche 170 m²
Spezifischer Wärmebedarf 45 W/m²
Gesamtwärmebedarf 7,7 kW
Empfohlene Nennleistung für Wärmepumpe 8,9 kW
Nennleistung der eingesetzten Wärmepumpe 7,7 kW

Warmwasserbereitung 4 Personen, 60 l, 11,14 kWh/Tag

Betriebsstunden Heizung 1788 h
Betriebsstunden Warmwasser 528 h
Betriebsstunden Gesamt 2316 h

Jahresenergiebedarf Heizung 13770,0 kWh
Jahresnenergiebedarf Warmwasser 4064,6 kWh
Jahresngesamtenergie 17834,6 kWh

Hinzu kommt, dass wir ein recht kleines Grundstück haben, das praktisch komplett im Schatten liegt. 265 m², darauf soll ein Haus mit 66 m² Grundfläche. Der Bauleiter meinte, es würden sogar rd. 100 m² Kollektorfläche ausreichen, Sonden wären wegen des hohen Grundwassers nicht möglich und Grundwasserwärmepumpen würden ebenfalls wegen des GW nicht genehmigt werden.

Kann das auch nur ansatzweise hinkommen oder ist das vollkommen utopisch?
Vielen Dank für eine kurze Einschätzung.

Gruß Ralph

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dennis

Erfahrung: Gast
,
Antworten mit Zitat
ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
hatte besuch von einem vertreter der firma waterkotte

er meinte, keine chance
die heizanlage: heizkoeper sind zu klein
und ein mischer fehlt.
das muss als erstes gemacht werden

ueber den daumen ca. 30 TEur
fuer die anlage

dennis


» Guten Tag Zusammen,
»
» ich stehe vor der Entscheidung ob Erneuerung
» der Oelheizung oder ErdwaermeAnlage
»
» Folgene Firmen wurde mir von einem Bekannten dessen Bekannten... usw.
» empfohlen.
»
» Bohrfirma: http://www.teramex.de/...
»
» Waermepumpe: http://www.waterkotte.de/...
»
»
» Meine generelle frage ist, wer wohnt wie ich
» auf ueber 770 m ue.n.N. und hat im Winter auch
» schon mal "-20" - "-25" Grad
» in einem Haus ca. Bj. 1890 (Backstein/Fachwerk)
» Renoviert... aber die Isolierung ist nicht
» auf dem Stand der Technik !
»
»
» Ich suche jemanden der eine solche Anlage
» schon hat und der mir seine Erfahrungen
» damit Berichten kann und will.
»
» Denn ich habe noch bedenken, das es zawr im Sommer
» reicht aber im Winter nicht ausreicht
» um das Haus ausreichend zu Heizen.
» Ich weiss jeder hat da andere ansichten was warm heisst.
»
» Ich denke da an so +23 Grad im Zimmer.
» Ich bin kein mensch der sich bei 19 Grad im Zimmer wohl fuehlt.
»
» Danke
»
» Gruss Dennis

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