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Rehni
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Beitragvon Rehni » 03.07.2006 17:50 Uhr

Hallo,

wir haben vor 4 Wochen eine neue Ölheizung und eine Solaranlage (ohne Heizungsunterstützung) mit einem 300 l Wasserspeicher als Paket von Buderus eingebaut.
Seit Anfang Juni ist die Solaranlage (2 Module Logasol SKN 3.0 á 2,3m2) damit beschäftigt täglich das BRauchwasser zu erwärmen. Die Module der Solaranlage befinden sich auf dem Flachdach der Garage mit südlicher Ausrichtung (Neigungswinkel ca 40 Grad). Die Sonneneinstrahlung beginnt ca gegen 9 h und endet ca 16.30 h. Die Kollektortemperaturen haben zur Zeit mittags eine Temperatur von ca 80 Grad.
Die Temp. des Warmwassers schwankt zwischen 33 Grad morgens und 56 - 57 Grad am nachmittag. Für uns bis jetzt immer warm genug, somit haben wir einen Temperaturverlust beim Wasser von über 20 Grad innerhalb von 15 Stunden. Die Umwälzpumpe der Solaranlage arbeitet bis zu einer Temperaturdifferenz Kollektor/Speicher von/ab 8 Grad.
Jetzt hat uns ein Arbeitskollege erzählt seine 2 Module der Solaranlage heizen das Brauchwasser bis 70 Grad hoch?

Kann es so große Unterschiede beim Aufheizen geben und woran könnte das liegen?

Wo kann ich noch Informationen über das Betreiben/ Einstellen von Solaranlagen bekommen?

Wer kennt sich gut mit dem Betrieb von Solaranlagen aus event. Erfahrungsaustausch?

Wir haben keine Zirkulationspumpe eingebaut? Wäre dies event. sinnvoll?


Unsere Ölheizung ist zur Zeit ausgeschaltet.

Für Infomationen wären wir sehr dankbar!

MfG

Rehni




hegauer
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Beitragvon hegauer » 29.07.2006 21:41 Uhr

Hallo Rehni,

ich hab im Einfamilienhaus (BJ 96) eine Erdgas Heizung (Brennwert) mit Warmasserbereitung über externen 300 L Speicher in Betrieb. Mein Eigenbau Kollektor mit 6,8 m2 ist SSO mit 38 Grad Neigung im Dach seit 1.5.2005 eingebaut und in Betrieb. Heizung und Speicher befinden sich direkt unter dem Dach im Dachboden (also sehr kurze Leitungen vom Kollektor zum Speicher).

Bei dem Wetter der letzten Wochen war der Speicher schon um 12:00 Uhr voll aufgeladen (80 Grad). Die Kollektor Pumpe schaltet dann ab. Diesen Monat (Juli) hatte ich 0,0 m3 Gasverbrauch. Im Juni waren es noch 29 m3 Gas.

Nun zu Deinem Problem:
Im Juni war natürlich die Sonneneinstrahlung nicht so extrem. Dennoch wundert mich der schwache "Eintrag" Deiner Anlage.

Eine Zirkulationspumpe hat mit der Erwärmung des Brauchwassers nichts zu tun. Diese dient nur dem Komfort der entfernten Entnahmestellen, um den Wasserverbrauch zu reduzieren. Durch den Zirkulationskreislauf wir das Wasser bis an die Entnahmestelle stets warm gehalten. Dies bewirkt natürlich durch die Wärmeverluste eine stete Abnahme der Speichertemperatur. In Deinem Fall würde das vielleicht sogar dazu führen, daß sich der Speicher viel zu schnell abkühlt. In meinem Fall ist die Abkühlung erträglich, weil ja genug "Nachschub" kommt. Ich habe eine Zirkulationspumpe mit Zeitschaltuhr. Die läuft nur zwischen 07:00 und 23:00 Uhr. Und das dann auch noch in Intervallen 15 min ein, 15 min aus. Dadurch sinkt der Stromverbrauch durch die Pumpe und das Wasser ist trotzdem an den Entnahmestellen warm. Es ist aber nicht mit einer Zirkulationspumpe getan. Es muß natürlich auch eine Zirkulationsleitung (Rücklauf) bis zur entferntesten Entnahmestelle vorhanden sein. Wichtig ist in jeden Fall eine gute Isolierung der Warmwasserleitungen, besonders bei Zirkulation!

Wie war denn jetzt bei Dir im Juli die Aufladung des Speichers?

Der Temperturverlust von 20 Grad über Nacht dürfte normal sein. An einem normal sonnigen Tag sollte der Speicher aber aufgeladen sein, bevor die Sonne Weg ist. Aber Du schreibst ja, daß die Heizung derzeit ausgeschaltet ist. Meinst du damit nur Heizkreislauf oder die gesamte Heizung (so daß der Speicher ausschließlich vom Kollektor beheizt wird)?

Du hast nur 4,6 m2 Kollektorfläche. Das ist unterste Grenze. Wieviel Personen leben in Deinem Haushalt?

Mit freundlichen Grüßen vom hegauer
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Beitragvon Rehni » 07.08.2006 15:05 Uhr

Hallo,

danke für die Antwort. Bei uns ist es so, dass vom Kollektor bis zum Speicher ein Weg von ca 15 m zu überwinden ist, davon sind 3 -4 m Rohrleitung Außen, der Rest im Keller. Die Heizung ist komplett aus. Wir heizen das WWasser ausschießlich über den Kollektor.
Die Speichertemp. des Wasser betrug im Juli ca 57 - 58 Grad gegen 17 Uhr. (Einstellung ist von Werksseite aus auf 60 Grad eingestellt, aber leicht ab zu ändern), dann kommt kaum noch ein Sonnenstrahl auf den Kollektor.

In unserem Haushalt leben 2 Erw. 1 Jugendlicher.

Die Solaranlage besteht aus den einfachen aber neuesten Kollektoren.

MfG

Rehni
MfG
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Beitragvon machtnix » 08.08.2006 00:43 Uhr

Kann es sein das ihr eine Schwerkraftzirkulation habt?

Wenn die Anlage erst vier Wochen alt ist,dann kann es vorkommen das das Wasser-Glykol Gemisch ausgast und noch einige Luftpolster entstehen.Normalerweise sollte man die Anlage nach den ersten vier bis sechs Wochen nochmal entlüften und nachfüllen.
Ansonsten würde ich noch vor dem Solarspeicher eintritt in die Solarleitung einen Spirovent Solar einbauen.Dann hast auf jeden Fall Ruhe.
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Beitragvon Jim Knopf » 20.07.2007 08:36 Uhr

Hallo Rheni,

die Warmwasserzirkulation würde ich der speziellen Steuerung überlassen, die extra dafür konzipiert ist und sehr effektiv arbeitet. Und zwar nur dann wenn warmes Wasser benötigt wird.

Die besten Erfahrungen hab ich mit dem Circon,
einer lernfähigen Zirklationssteuerung gemacht.

Kein Eingriff in die Wasserleitung, funktioniert mit jedem Rohrmaterial und spart die Anschaffungskosten nach kurzer Zeit selbst ein.

Jeder Wasserhahn ist die Fernbedienung und du brauchst keinen extra Schalter. Egal von wo aus du den Warmwasserhahn aufdrehst, springt sofort die Zirkulationspumpe an.

Und der Circon ist lernfähig, d.h. er merkt sich deine Einschaltzeiten und du hast dann auf jeden Fall warmes Wasser.

Legionellenschaltung hat er auch.

Und wenn du im Urlaub bist merkt er es auch und beim Wiederheimkommen erkennt er die alten Zeiten weider.

Ich finde, es ist die beste Lösung die ich kenn.

Also viel effektiver als eine normale Zeitschaltuhr.

Schau mal hier gibts Infos www.circon.de.vu

Ich hab sie von www.elektromensch.eu,
da ist sie am günstigsten und die liefern sehr schnell!

Gruß
Jim
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Beitragvon ariba » 20.07.2007 16:30 Uhr

Hola,

deine Anlage ist voellig richtig eingestellt, denn ab 60 Grad bildet sich vermehrt Kalk. Also ist es voelliger Bloedsinn auf bis zu 80 Grad aufzuheizen, lieber ein weiterer Speicher dazu stellen.

Adios aus dem heissen Mallorca
juergen

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Beitragvon machtnix » 20.07.2007 16:44 Uhr

Habt ihr eigentlich nen Sockenschuß den UraltThread wieder rauszuholen?
Ich denke mal das nach knapp einem Jahr das Problem wohl gelöst ist.

So sind's die Verkaufsheinis,nichts auslassen.
TWA
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Beitragvon TWA » 20.07.2007 21:17 Uhr

Hallo Rehni
Ich habe eine Paradigmasolaranlage mit Röhrenkollektoren 4,2 qm
meine Anlage schaltet Werkseitig eingestellt bei
85 Grad Kesseltemperatur oder über
130 Grad Kollektortemperatur oder und
wenn der Temperaturunterschied Kollektoreinlauf und Kollektor geringer
als 8 Grad ist ab.
zurzeit habe ich Spätnachmittags ca. 75 Grad Kesseltemperatur.
Die Anlage cirkuliert mit 1,5 Liter pro Minute.
Bei meiner Anlage hatte ich anfangs ziemlich viele Probleme
weil sie nicht richtig entlüftet war und die Durchflußmenge nicht richtig eingestellt war.
Gruß TWA

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