Yep, sehe ich auch so. Nur für die Primeln würde ich ganz schwarz sehen.
Die Erfahrungen mit Kapillarmatten im Erdreich sind bisher allerdings auch sehr dünn. Einfach Berechnungen sind praktisch nicht möglich, aufwendige Untersuchungen zu dem Thema sind mir nicht bekannt.
Aber man kann hier sicherlich einen Analogieschluss zu ("klassischen") Kollektoranlagen treiben, da
- die eigentliche Wärmequelle Sonneneinstrahlung, Sickerwasserflüsse und der geothermische Wärmestrom aus dem Erdinneren sind (Grundwasser ist bei den Einbautiefen sicherlich die absolute Ausnahme).
Im Wesentlichen also "vertikale Wärmeströme", laterale Zuflüsse können getrost vernachlässigt werden.
Beide System - Kollektor und Kapillarmatte - bedienen sich also des gleichen "Energievorrats": ein Bodenkörper, der in der Horizontalen nicht weiter über das installierte System hinausreicht und einen identischen "Energie-Zufluss" aufweist.
Dementsprechend gilt auch für die Kapillarmatte, dass in etwas das 1,5 bis 2-fache der beheizten Fläche im Untergrund als Entzugssystem einzubauen ist.
Ähnliches gilt selbstverständlicher auich für "Erdkörbe". Eine nette Idee, aber das entziehbare "Energievolumen" und das Regeneration ist schlicht und einfach "endlich".
Thomas
» das ist zu wenig fläche oder die leistung der WP ist falsch angegeben.
»
» mit der fläche gibts Primeln erst im august.