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ralf_knight
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Beitragvon ralf_knight » 07.05.2007 10:10 Uhr

moin, moin,

seid 6 jahren betreiben wir eine kleine 3kw pv anlage, seid zwei jahren sacken die ertraege drastisch ab, seid einigen tagen kommt jetzt nicht mal mehr genug spannung, dass der wechselrichter ueberhaupt durchschaltet.

der funkenschlosser, der die anlage aufgebaut hat, ist in rente, andere vertreter der zunft stehen vor einem raetsel und in unserem geldbeutel. bisher wurde schon dreimal der wechselrichter von sma getauscht, was jedesmal mit erheblichen kosten verbunden ist. von garantie will da keiner was wissen, weils ja die installationsfirma, ueber die die anlage gekauft wurde, nicht mehr gibt.

durch zufall haben wir jetzt erfahren, dass kyocera module aus dem jahre 2001 reihenweise von kyocera selbst ausgetauscht werden. angeblich haben diese module im laufe der zeit einen zu hohen innenwiderstand. wer hat damit erfahrung machen duerfen?

mit freundlichen gruessen

ralf knight

mrgero
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Beitragvon mrgero » 08.05.2007 18:47 Uhr

ja, das ist richtig, sind das kc120er module oder?
informieren sie sich einfach bei kyocera direkt, die sind sehr kulant in diesem fall. wie sie die demontage und wiedermontage dann allerdings geregelt bekommen weis ich nicht, evtl. müssen sie dann einen externen installateur beauftragen. kann leider sein, dass sie auf kosten für den austausch sitzen bleiben.

bei den mir bekannten fällen sind leider nicht immer alle kosten von kyocera getragen worden.
ralf_knight
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Beitragvon ralf_knight » 08.05.2007 22:17 Uhr

moin, moin,

mrgero hat geschrieben:ja, das ist richtig, sind das kc120er module oder?


joh, kc120er aus 2001. bei kyocera will man das so nicht allgemein bestaetigen, ich hab nur einen fragebogen erhalten, den man nach erhalt dann pruefen will. ich bekomme so in zwei drei wochen hoffentlich antwort, weil das wohl in japan entschieden wird....koennen sie mir die mail adressen von leidensgenossen zukommen lassen?

mit freundlichen gruessen

ralf knight
mrgero
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Beitragvon mrgero » 09.05.2007 20:16 Uhr

adressen habe ich keine, vor allem nicht von anlagenbesitzern die das ohne monteur abwickeln mussten. da kenne ich niemanden. wenn fragen offen sind kann ich trotzdem evtl. helfen.
dass es nicht generell von kyocera bestätigt wird ist klar. auch der vorgang mit japan ist normal, geht aber normalerweise recht schnell, und wird sich denke ich in ihrem fall auch bestätigen. ich weis von drei anlagen wo sämtliche module getauscht wurden, auch in der photon waren darüber schon berichte. bei zwei anlagen wurden die module direkt von kyocera monteuren ersetzt, bei einer durch den anlagenerbauer zu dessen aufwand kyocera entsprechend ausgleich bezahlt hat, aber leider eben nicht allen aufwand, dazu sind sie leider auch nicht verpflichtet.

grüße
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Beitragvon solardach » 10.05.2007 08:12 Uhr

Bei Kyocera handelt es sich um einen Hersteller.
Die sind in der Regel sehr kulant.

Nun stell dir vor du hättest bei einer Vertriebsfirma gekauft.
Schöne OEM`s, wo kein Hersteller zu fassen ist.
Da gibt es genug von auf dem deutschen Markt.
So kannst du noch froh sein.

Ich wünsch dir viel Glück das die Sache schnell vom Tisch kommt und dir kein Großer Schaden entsteht.

Weis jemand wie sich die Versicherung der Solaranlage bei so etwas verhält?
Ist ja ein Defekt und müsste abgedekt sein.
Kann aber auch als vorzeitiger Verschleiß ausgelegt werden, und dann fällt man raus.

MfG
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Beitragvon ralf_knight » 20.05.2007 09:22 Uhr

moin, moin,

inzwischen hat kyocera angeboten, saemtliche module zu tauschen und sich an den montagekosten zu beteiligen. soweit erstmal halbwegs zufriedenstellend.

es haben sich aber auch mehrere dutzend betroffene gemeldet, bei denen das wesentlich komplizierter und teurer ablief. die moechten aber durchgehend keine oeffentlichkeit. anscheinend befuerchten die, im wiederholungsfall keinerlei ersatz mehr zu erhalten.

da frag ich mich schon ernsthaft, wie kyocera seine iso zertifikation lebt. material und herstellungsfehler kommen bei jedem produkt vor. ich kann es auch verstehen, das fehlerhafte produkte ausgeliefert werden. dumm gelaufen, aber kann eben vorkommen.

dass es aber in so einem fall keine benachrichtigung der kunden gibt, ist mehr als bedenklich. nur durch zufall sind wir auf die information gestossen.

bei den mails, die uns erreichten, geht es um gesamtkosten zwischen 10.000 und 140.000 DM, die meisten haben so 20 bis 30 module.

das muesste sich daimler oder vw mal leisten, in einem vergleichbaren fall keine rueckrufaktion zu machen. selbst wenn da 1000 kyocera anlagen von betroffen sein sollten, und zu jeder betroffenen anlage ein elektriker geschickt werden muesste, um die durchzumessen, sollte das eigentlich fuer ein iso zertifiziertes unternehmen selbstverstaenflich sein.

das halbe dutzend elektriker, die sich der sache bei uns angenommen hatten, konnten wohl auch nicht an die info herankommen. oder die haben nur blut gerochen, um schnell ein paar taler umsatz zu generieren.

der letzte wollte uns sogar noch einen kyocera wechselrichter im austausch montieren...

ich hoffe, dass die sache jetzt in den naechsten 8 wochen halbwegs glimpflich zuende geht.

mit freundlichen gruessen

ralf knight

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Beitragvon MIB24 » 13.06.2007 11:49 Uhr

Hallo,

was Gartantieschäden angeht, so schaut mal hier nach:
http://photovoltaikversicherung.blogspot.com/2007/06/photovoltaikversicherung.html

MIB24
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Beitragvon ralf_knight » 27.06.2007 11:59 Uhr

moinsen,

inzwischen hat die firma

Elektrotechnik Gaißer
72070 Tübingen
gaisser.elektro@t-online.de

die ganze angelegenheit innerhalb von drei wochen komplett abgewickelt, saemtliche module ausgetauscht und den ganzen papierkram mit kyocera erledigt, ohne dass wir einen cent dafuer hinlegen mussten. die ganze sache war mit einigen mails und telefonaten 100% erledigt.

nachdem ganzen aerger der letzten monate mit einer ganzen reihe von ahnungslosen funkenschlossern sind wir positiv ueberrascht und sehr zufrieden.

mit sonnigen gruessen

ralf knight
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Beitragvon elektroni » 03.07.2007 20:58 Uhr

Ich weiß es ja nicht genau aber wenn du Elektriker meinst dann haben die ja im besten Fall eine Schulung zum anschließen von solchen Photovoltaik Anlagen gemacht. Das sich halt jemand nicht wirklich gut auskennt der Motorengrößen, Ausleuchtung von Räumen, Sicherungen und Leitungsquerschnitte berechnet hat jahrelang ist denke ich verständlich.

Vielleicht verlangst du beim nächsten Problem gleich einen Elektroniker. Der sollte etwas geschickter dran gehen denn er kennt die spezifischen Eigenschaften solcher Diodenübergänge (Elementar gesagt). Diesen Stromern wurde halt eingetrichtert das es nur der Wechselrichter sein kann weil die Module keinem Verschleiß unterliegen.

Aber irgendwie finde ich es schon ausgesprochen mager wieso sie es immer auf den Wechselrichter geschoben haben. Die hätten ja einfach mal nen Bleiakku anschließen können und messen können ob der Wirkungsgrad stimmt (Verhältnis zugeführte Leistung/ abgegebene Leistung). Schon hätten sie gewußt das es wohl der andere Schaltungsteil MUSS sein.

MfG Elektroni

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