wer kennt die wassergekühlte photovoltaik von ökotec gmbh
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hallöchen
möchte mir demnächst eine photovoltaik anlage zutun.
bin beim stöbern im internet auf das kombimodul photovoltaik solarkollektor
der ökotec gmbh gestossen.
dieses wird wassergekühlt, liefert deshalb mehr
strom (35 %mehr im jahr !!!) und die abwärme kann noch dazu zwecks heizungsunterstützung einer wärmepumpe zugeführt werden
hört sich alles super an ,aber warum bekommt man keine keine firmenunabhängige erfahrungsberichte dazu,das teil gibt's schon seit 2004,und auf der letzten solarmesse mitte juni waren sie damit auch wieder vertreten
von zwei solarsystemen das beste vereinen zu können müsste sich doch schneller rumsprechen
kann mir im forum jemand zu diesem superteil etwas berichten ?
thanks
möchte mir demnächst eine photovoltaik anlage zutun.
bin beim stöbern im internet auf das kombimodul photovoltaik solarkollektor
der ökotec gmbh gestossen.
dieses wird wassergekühlt, liefert deshalb mehr
strom (35 %mehr im jahr !!!) und die abwärme kann noch dazu zwecks heizungsunterstützung einer wärmepumpe zugeführt werden
hört sich alles super an ,aber warum bekommt man keine keine firmenunabhängige erfahrungsberichte dazu,das teil gibt's schon seit 2004,und auf der letzten solarmesse mitte juni waren sie damit auch wieder vertreten
von zwei solarsystemen das beste vereinen zu können müsste sich doch schneller rumsprechen
kann mir im forum jemand zu diesem superteil etwas berichten ?
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- Franky71
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vielleicht weil die Wärmepumpe dann die Wärme bräuchte, wenn der PV-Sonnenkollektor keine liefert...
Und weil man ja vielleicht gar keine Wärmepumpe hat / oder will - ist in meinen Augen eh fraglich, der Einsatz von Wärmepumpen...
Und weil man ja vielleicht gar keine Wärmepumpe hat / oder will - ist in meinen Augen eh fraglich, der Einsatz von Wärmepumpen...
unter der adresse gibts noch ein video dazu:
http://www.oekotec.at/default.php?p=mdr
und hier fotos: http://wohnen.pege.org/2005-photovoltaik/
taugt die anlage auch zur wassererwärmung wie ein reiner sonnenkollektor?
http://www.oekotec.at/default.php?p=mdr
und hier fotos: http://wohnen.pege.org/2005-photovoltaik/
taugt die anlage auch zur wassererwärmung wie ein reiner sonnenkollektor?
- Uwe Hallenga
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Die Idee ist eigentlich schon Uralt und es gab immer wieder Versuche solche System auf den Markt zu bringen. Ich kann
mich da noch an eine Firma Solardiamant erinnern, und das dürfte so bald 20 Jahre her sein. Ergebniss war meines
Wissens nach immer das Gleiche: Der tatsächliche Mehrertrag rechtfertigt nicht den Mehraufwand und die Mehrkosten.
Die Krux bei der Geschichte ist einfach, das Solarmodule es möglichst kalt haben wollen und da reicht es nicht sehr weit, wenn bei direkter Sonneneinstrahlung das Modul statt 60°C nur 40°C warm wird. Der Gewinn ist minimal. Dem Kollektor allerdings reichen die 40°C eben auch nicht so richtig, der möchte es gerne deutlich heißer haben. Nicht ohne Grund wird viel Aufwand getrieben für Eisenarmes Glas, Beschichtung der Absorber etcpp.. Ähnliches Betrifft auch die Wäremepumpe, die mit möglichst großem Temperaturunterschied effektiver arbeiten kann.
Da Solarkollektoren mit einem wesentlich höheren Wirkungsgrad arbeiten als Solarmodule zur Stromerzeugung, sähe das Verhältnis im Prinzip so aus, das der sparsame Wirkungsgrad der Solarmodule minimal verbessert wird allerdings auf Kosten des jetzt deutlich schlechter arbeitenden Kollektoren zur Warmwasserbereitung.
Gruß Uwe Hallenga
Die Krux bei der Geschichte ist einfach, das Solarmodule es möglichst kalt haben wollen und da reicht es nicht sehr weit, wenn bei direkter Sonneneinstrahlung das Modul statt 60°C nur 40°C warm wird. Der Gewinn ist minimal. Dem Kollektor allerdings reichen die 40°C eben auch nicht so richtig, der möchte es gerne deutlich heißer haben. Nicht ohne Grund wird viel Aufwand getrieben für Eisenarmes Glas, Beschichtung der Absorber etcpp.. Ähnliches Betrifft auch die Wäremepumpe, die mit möglichst großem Temperaturunterschied effektiver arbeiten kann.
Da Solarkollektoren mit einem wesentlich höheren Wirkungsgrad arbeiten als Solarmodule zur Stromerzeugung, sähe das Verhältnis im Prinzip so aus, das der sparsame Wirkungsgrad der Solarmodule minimal verbessert wird allerdings auf Kosten des jetzt deutlich schlechter arbeitenden Kollektoren zur Warmwasserbereitung.
Gruß Uwe Hallenga
Besucht doch mal die Internetseite: Kleinwindanlagen (siehe mein Profil)
- Uwe Hallenga
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Ich habe mir auch die Seite nochmal angesehen. Angegeben wird eins der Module mit zB. 280Watt/p. Wenn es sich um die
typischen Standartangaben handelt, dann gilt dies bei einer Temperatur von 25°C. Zugegebener Maßen hat das mit dem
wirklichen Leben nicht viel gemeinsam, aber da alle mit diesen Werten rechnen erlaubt es auch wieder den Vergleich aller
Datenblätter untereinander.
Bei den technischen Daten wird auch gleich der Temperaturkoeffizient mit 0,5%/°C angegeben. Wenn man die Spanne jetzt berechnet von 25°C bis 50°C kommt eine Leistungsdifferenz von immerhin rd. 33Watt raus und entspricht von oben nach unten betrachtet rund gut 13%. Erst wenn ich unrealistische Eckwerte annehme (von 53°C auf 0°C runtergekühlt) komme ich auf 30%. Es steht ja aber auch ausdrücklich dabei "BIS 30%" und bis 30% ist alles was drunter ist
.
Aber Achtung: Dieser Mehrertrag von rd. 13% bei einem gekühlten Solarmodul auf 25°C (statt 50°C) funktioniert ja auch nur dann, wenn die GANZE Fläche gleichmässig gekühlt wird. Da das Kühlmedium aber die Wärme auch nur langsam aufnehmen kann, entsteht der Effekt, das das Solarmodul am Kühlmitteleingang tatsächlich schön gekühlt wird, aber beim Durchfliessen langsam aber sicher immer wärmer wird. Also bildlich: unten schön kühl - oben schön warm.
Wenn man das jetzt noch weiter spinnt und sich die Technik der Solarmodule genauer ansieht, findet man die Solarzellen in der Regel in einer Reihenschaltung innerhalb des Moduls. Diese Reihenschaltung hat den Nachteil, das sie wie eine Kette funktioniert, und die Reissfestigkeit der ganzen Kette wird durch das schwächte Kettenglied bestimmt. Gleiches gilt auch für das Solarmodul. Die schwächste Solarzelle innerhalb des Moduls bestimmt die maximale Leistung. Theoretisch müsste dies also bedeuten (ich habe es allerdings auch noch nicht ausprobiert) das es nicht viel nützt, wenn ich ein Teil des Modules kühle während die andere Seite noch heiß ist und bleibt. Die heißeste Zelle (die Schlechteste) bestimmt die Leistung des Moduls.
Den Ketteneffekt kann man mit einem kleinen Solarmodul prima testen in dem man nur eine einzige Zelle mit der Hand verschattet. Die Leistung bricht vollständig ein.
Die Idee der Kombination ist gerade bei knappen Platzangebot genial und verführerisch, aber ohne einen offiziellen Nachweis der Funktion und Langlebigkeit durch eines der öffentlichen Forschungsinstituten würde ich mich da mit dem Hintergrund- und Halbwissen nicht herantrauen.
Soweit noch mal dazu.
Gruß Uwe
Bei den technischen Daten wird auch gleich der Temperaturkoeffizient mit 0,5%/°C angegeben. Wenn man die Spanne jetzt berechnet von 25°C bis 50°C kommt eine Leistungsdifferenz von immerhin rd. 33Watt raus und entspricht von oben nach unten betrachtet rund gut 13%. Erst wenn ich unrealistische Eckwerte annehme (von 53°C auf 0°C runtergekühlt) komme ich auf 30%. Es steht ja aber auch ausdrücklich dabei "BIS 30%" und bis 30% ist alles was drunter ist
Aber Achtung: Dieser Mehrertrag von rd. 13% bei einem gekühlten Solarmodul auf 25°C (statt 50°C) funktioniert ja auch nur dann, wenn die GANZE Fläche gleichmässig gekühlt wird. Da das Kühlmedium aber die Wärme auch nur langsam aufnehmen kann, entsteht der Effekt, das das Solarmodul am Kühlmitteleingang tatsächlich schön gekühlt wird, aber beim Durchfliessen langsam aber sicher immer wärmer wird. Also bildlich: unten schön kühl - oben schön warm.
Wenn man das jetzt noch weiter spinnt und sich die Technik der Solarmodule genauer ansieht, findet man die Solarzellen in der Regel in einer Reihenschaltung innerhalb des Moduls. Diese Reihenschaltung hat den Nachteil, das sie wie eine Kette funktioniert, und die Reissfestigkeit der ganzen Kette wird durch das schwächte Kettenglied bestimmt. Gleiches gilt auch für das Solarmodul. Die schwächste Solarzelle innerhalb des Moduls bestimmt die maximale Leistung. Theoretisch müsste dies also bedeuten (ich habe es allerdings auch noch nicht ausprobiert) das es nicht viel nützt, wenn ich ein Teil des Modules kühle während die andere Seite noch heiß ist und bleibt. Die heißeste Zelle (die Schlechteste) bestimmt die Leistung des Moduls.
Den Ketteneffekt kann man mit einem kleinen Solarmodul prima testen in dem man nur eine einzige Zelle mit der Hand verschattet. Die Leistung bricht vollständig ein.
Die Idee der Kombination ist gerade bei knappen Platzangebot genial und verführerisch, aber ohne einen offiziellen Nachweis der Funktion und Langlebigkeit durch eines der öffentlichen Forschungsinstituten würde ich mich da mit dem Hintergrund- und Halbwissen nicht herantrauen.
Soweit noch mal dazu.
Gruß Uwe
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Danke für deine fachmännische analyse
das ganze ist also eher eine pionierarbeit, aber zwei in temperaturabhängigkeit gegenläufig arbeitende systeme wird man, deiner meinung nach, schlecht für beide gleichzeitig effizient gestalten können.
ist wahrscheinlich zur kühlung der fotovoltaik schon vertretbar, aber die mehrproduktion an elektrizität daraus ,verbraucht dann wahrscheinlich die pumpe, die das kalte wasser wieder hochpumpt,
und das kühlwasser, wer weiss wie viel,wird auch nicht allzu heiss sein um einen wertvollen beitrag an das heizsystem liefern zu können, nehme ich an
schade,wie du sagst, dass sich keine forschungsinstitute damit bemüht haben
hab jetzt mal die firma angeschrieben , bin gespannt was die sagen
gruss solartom
das ganze ist also eher eine pionierarbeit, aber zwei in temperaturabhängigkeit gegenläufig arbeitende systeme wird man, deiner meinung nach, schlecht für beide gleichzeitig effizient gestalten können.
ist wahrscheinlich zur kühlung der fotovoltaik schon vertretbar, aber die mehrproduktion an elektrizität daraus ,verbraucht dann wahrscheinlich die pumpe, die das kalte wasser wieder hochpumpt,
und das kühlwasser, wer weiss wie viel,wird auch nicht allzu heiss sein um einen wertvollen beitrag an das heizsystem liefern zu können, nehme ich an
schade,wie du sagst, dass sich keine forschungsinstitute damit bemüht haben
hab jetzt mal die firma angeschrieben , bin gespannt was die sagen
gruss solartom
- Franky71
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In der Tat ist die Idee schon ziemlich alt. Aber man sollte bei den Versprechungen die Kirche im Dorf lassen. Ein
Sonnenkollektor arbeitet sinnvollerweise auch "nur" zwischen 50 und 100 Grad, darüber gibts Dampfblasen und er kann den
Wasserspeicher nicht mehr ohne weiteres erwärmen. Passiert manchmal trotzdem, wenn's sehr und lang heiss ist und der
Puffer nichts mehr abnehmen kann. ABER, mit ner fairen Angabe, wie etwa dass man immerhin noch so auf einen elektrischen
Wirkungsgrad von 3-5% kommen könnte (lieber ein dreckiger Hals, als gar kein ...) sind das ja bei 4-6 qm auch schon
einige hundert Watt. Natürlich wesentlich weniger als eine "richtige PV-Anlage", aber immerhin. Wer dies allerdings
wiederum nutzt um daraus nur Wärme zu machen, hat den 2.ten Hauptsatz der Thermodynamik nicht verstanden ...
Lange Rede, kurzer Sinn: Der Wirkungsgrad der Solarthermie sollte dadurch nicht beeinflusst werden.
hth
Frank
Lange Rede, kurzer Sinn: Der Wirkungsgrad der Solarthermie sollte dadurch nicht beeinflusst werden.
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