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Legna
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Beitragvon Legna » 05.06.2007 13:02 Uhr

Hallo.

Ich habe immer die Überlegung wie ich Heizen soll.
Nun habe ich hier im Forum auch einiges über Infrarotheizung erfahren.
Jetzt überlege ich, ob ich das KFW 70 Haus mit Ofen und Infrarotheizung heize (den Ofen im Hauptraum, 70 m2) Infrarot im Bad bzw. im Arbeitszimmer. Und eine kleine WP für das Brauchwasser. Fußbodenheizung und große WP würden weg fallen.

Macht so etwas Sinn? Oder ist die Kalkulation schlechter als bei einer WP für Heizung und Warmwasser und Fußbodenheizung?


Legna

TheK
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Beitragvon TheK » 05.06.2007 16:56 Uhr

Vergiss den IR-Quatsch, das kann PHYSIKALISCH BEDINGT nicht wirtschaftlicher sein, als eine Wärmepumpe (genauer: es kostet zuverlässt das 3-4-fache [Arbeitszahl der WP]). Wer was andere behauptet, lügt entweder oder meint, die Strahlungswärme würde reichen (was ich persönlich für extrem fragwürdig halte).
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Beitragvon machtnix » 05.06.2007 18:02 Uhr

"Marmorheizungen" und "IR-Heizungen"sind primitive Widerstandsdraht E-Heizer.

Das E-Heizelement ist auf eine 20 mm Natursteinplatte geklebt.

Dabei ist es für die Funktion völlig unerheblich dazu Marmor zu verwenden.
Im Gegenteil hat der gegenüber z.B. Granit oder anderen Natursteinen höherer Dichte
nur Nachteile, ist aber am billigsten.

Für Messe-Vertreter hat sich jedoch gezeigt, dass mehr Leute mit Hilfe des Wortes
Marmor verschaukelt werden können.

In einer Musterhaussiedlung in Mittelfranken wurde in einem Haus ein Raum testweise
damit bestückt.
Marmorheizkörper mit der Leistungsangabe analog einem Konvektor.

Um den Raum im Winter auf 21° zu bekommen muss der E-Thermostat so hoch gedreht
werden, dass man die Steinplatte nicht ohne Schaden anfassen kann. (55-60°C Oberfläche)

Mit Strahlung hat das nichts zu tun. Das ist dann simpel Hochtemperatur Konvektion.

Allerdings über eine sehr ungeschickt kleine und schlecht verteilte Fläche mit sehr miesen
Wärmeübergängen gegen Raumluft.

Der Stromverbrauch in kWh liegt weit höher als die mit Werbung versprochene
"50%- Einsparung gegenüber normalen Heizkörpern" ,
nämlich in Wirklichkeit bei 0-Einsparung ,
im Gegenteil --
in Kosten der E-kWh sind gegenüber einem Heizkörper an der WW-Heizung wesentlich höher.
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Beitragvon tommy123 » 05.06.2007 19:54 Uhr

Hallo,

in meinem neubau kommt eine wp mit erdsonde zum einsatz. Das energiesparpaket des bauträgers beinhaltet die wp in verbindung mit 2 m2 Solaranlage zur brauchwassererwärmung. Was haltet ihr davon?

Weiterhin wird mir hierbei eine wp von vaillant angeboten. Seit ihr damit zufrieden oder sollte ich einen anderen Hersteller wählen?

viele grüße
tommy123
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Beitragvon machtnix » 05.06.2007 20:06 Uhr

Bautrüger,wenn ich das schon wieder lesen muß,kriege ich immer einen dicken Hals.
Wenn es noch geht nimm die Gewerke Heizung/Sanitär raus und lasse es von einem örtlichen Kollegen machen.So bekommst du mit Sicherheit besseres für weniger Geld.
Den Bautrügerheizi wirst du wohl im Leben nicht wiedersehen.

Wieso soll denn mal wieder so teuer gebohrt werden?Zuviel Geld?
Mit einer Direktverdampfer-Wärmepumpe würdest du genausoviel Platz brauchen wie deine m² Wohnfläche ist.
Und mit einer Solaranlage zur Brauchwassererwärmung ist das ganze sowieso Unfug,wenn dann richtig.
http://www.sofath.com/
http://www.avenir-energie.com/francais/ ... /frame.htm
TheK
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Beitragvon TheK » 05.06.2007 21:52 Uhr

tommy123 hat geschrieben:verbindung mit 2 m2 Solaranlage zur brauchwassererwärmung. Was haltet ihr davon?


Öhm 2m²? Niedlich. 1-Personen-Haushalt? ;)
Normalerweise nimmt man heute 6m² für einen 4-Personen-Haushalt (also typisches 1-Familien-Haus).


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