Hallo liebe Forenmitglieder,
wir sind eine Hausgemeinschaft in einem 5-Familien Haus mit 293 m2 beheizbarer Nutzfläche. Die Warmwasseraufbereitung für die Heizung und Brauchwasser erfolgt über eine Gaszentralheizung im Keller (Hersteller / Typ ?).
Da fast alle Parteien erst im Sommer letzten Jahres hier einzogen (nach Modernisierungsmaßnahmen), sind wir alle überrascht von den hohen Nachzahlungen bzw. Gesamtkosten für das gesamte Jahr 2006, zumal der Winter keiner war.
Gemäß Abrechnung wurde insgesamt 62.953 kWh Gas für EUR 4057,- verbraucht.
Die Heizung ist ein so genanntes "Ein-Rohr-System", was ja an sich nichts ungewöhnliches sein soll.
Nur – bei uns sind die Heizrohre, die den Heizkörpern zu- und ablaufen alle vom jeweiligen Hauptstrang je einmal "rund um" die Wohnung und von Heizkörper zu Heizkörper verlegt und nicht wie sonst üblich, von Heizkörper zum nächsten der jeweils darüberliegenden Etage.
Diese Heizrohre sind also pro Wohnung insgesamt 14 meter lang, nicht isoliert – UND führen sogar jetzt bei 27 Grad Aussentemperatur (!) über 50 Grad heisses Wasser – Die Heizkörper selber sind natürlich kalt, da aussgestellt.
Meine (Unsere) Frage(n) also:
Ist die Heizanlage wahrscheinlich generell nicht richtig eingestellt, da sowohl ZU- als auch Ablufende Rohre auch bei ausgestellten Heizkörpern im gesamten Haus über 50 C haben?
Ist es überhaupt zulässig, NICHT isolierte Rohre mit einer Länge von 14 m pro Wohnung zu verbauen (horizontal) statt vertikal von / zu nächster Etage? ( Was ja weniger Rohrlänge, die beheizt werden muß bedeuten würde)
Und was kann man tun, um dieses (einigermaßen fundiert) dem Vermieter (eine Wohnbaugesellschaft) darzustellen, um a) die Nachzahlung zurückzubehalten und künftige Vorrauszahlungen zu reduzieren?
Doch letztlich:
Was muß der Vermieter tun, damit es nicht wieder so teuer wird?
Ich habe da mal was von einem Energiepaß und die Verpflichtung zur Einhaltung gewisser Normen ab spätestens 2008 gehört….
Vielen Dank für jedwede Antwort hierzu!
Liebe Grüße
Thomas Bansemir