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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Stefan Siebert
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Beitragvon Stefan Siebert » 25.12.2006 19:06 Uhr

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Guten Tag und ein frohes Weihnachtsfest für alle Leser dieses Forums!
Nur ganz kurz zur Einleitung: Kürzlich fragte ich hier im Forum an zu ständigen Problemen mit meinem Einrohrsystem (undicht oft und hohe Kosten).
Nun darf ich mir mit Erlaubnis der Genossenschaft um den Jahreswechsel herum (wegen der Ausgliederung aus den qm der Mietswohnungen bei der Wärmeabrechnung) auf eigene Kosten eine Elektro-Heizung einbauen. Den Ausbau der alten Plattenheizkörper bezahlt die Genossenschaft.
Eine Elektro-Firma hat sich meine Wohnung angesehen und mir ein Angebot gemacht. Nun bin ich noch unsicherer. Deshalb meine Bitte um Hilfe eines Elektrikers.
Also:
1. Die Steckdosen und die Leitungen (alle 10 Jahre alt) sind geeignet. Es sollen aber die Steckdosen aufgeschraubt werden. Dann wird etwas durchgestoßen. = "Stoßverbindungen". - Wegen "mechan." Beanspruchung... Was soll das sein? Muss das bei allen Steckdosen in den Zimmern gemacht werden, auch wenn diese nicht für die Heizungen benutzt werden? Manche sind verstellt z.B. durch die Schrankwand und den eingebauten Kühlschrank in der Küche.
2. Bisher war ich auf flache Elektro-Heizungen aus mit Keramik im Innern, die so etwa die Größe der normalen Plattenheizungen haben = ca. 80 cm hoch und für Steckdosenbetrieb.
Angeboten hat mir die ausführende Firma nun nur 40 cm hohe Wandkonvektoren von Siemens (2NC8202 4F und ...151 4F und ...042 4F mit 2,0 und 1,5 und 0,4 kW. Abgesehen von den Preisen, die bei Online-Bestellung viel günstiger sind und zudem noch weit unter den o.g. Keramik-Heizungen liegen, stelle ich mir die Frage nach dem Wirkungsgrad. Viel Keramik zur Wärmespeicherung kann bei 40 cm Höhe ja nicht drin sein. Sind diese Heizungen nicht auf Dauer viel zu teuer im Verbrauch? Und was bedeutet das Wort "Konvektor"? (Hat das nicht etwas mit Schacht und Luftzug zu tun?)
Nun habe ich nicht mehr vel Zeit. Am 3.1.07 erfolgt der Umbau. Sicher bin ich mir nicht mehr. Auch konnte man mir (obwohl zuerst zugesagt) nicht ausrechnen, was ich bei durchschnittlichen Temperaturen und bei den jetzigen Strompreisen für eine 45 qm-Wohnung für 1 Jahr an Strom bezahlen müsste. Gibt es da keine mögliche Überschlagsrechnung? Jetzt zahle ich für Wärme allein 12 x 172 € Abschlag.
Allein die Lösung für das Bad (ein Stiebel-Schnellheizer, CKZ 20 S mit 2 kW) scheint mir sicher.
Kann mir bitte ein Fachmann zu den Steckodosen, zu den Heizungstypen und zu den eventuellen Kosten einen Rat geben?
Vielen Dank im Voraus.
Einen guten Rutsch und ein gesundes Jahr 2007!
Es grüßt
Stefan Siebert

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Beitragvon bernhard geyer » 25.12.2006 21:11 Uhr

Schon mal davon gehört das Elektroheizungen die teuerste Art der Heizung sind?

Wenn Du für deine 45 m2 172 € Monatlichen Abschlag hast wäre es vernünftiger gewesen eine besser gedämmte Wohnung zu suchen. Ich denke die Undichtigkeiten werden nicht nur im Heizungsrohrsystem sein sondern auch an den Aussenwänden und den Fenstern. Wohne in einer 100m2 Wohnung mit teuren Gas und haben einen kompletten Abschlag von 100€ für Heizung, Wasser, Müll.

Wie alt ist den eigentich das Gebäude und wann wurde die letzte Sanierung durchgeführt (Fenster, Fassade, ...). Vermutlich ist es sinnvoller eine Fassadenrenovierung mit dick Styropor + neue Fenster durchzuführen um den Wärmeverlust der Wohnung drastisch zu senken.
Stefan Siebert
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Beitragvon Stefan Siebert » 26.12.2006 17:32 Uhr

Vielen Dank für die Antwort!
Das Gebäude ist Baujahr 1964, saniert mit Außenwanddämmung 1995, Fernwärme, Einrohrsystem, ständig heiße Leitungen bis zu den Hahnblöcken, oft undichte Verschraubungen und Luft, trotz automatischer Entlüfter, hohe Kosten auch bei anderen Mietern.
Durch Presse, ja auch durch Werbung, bin ich auf Elektro gekommen. Dort wurde über Skandinavien berichtet, wo mehr E-Heizungen im Einsatz sind. Ökologie: Durch Wind- und Wasserkraft und die genauen Regler an den Geräten wäre die Umweltbelastung nicht größer als bei Verbrennung von Erdgas für Fernwärme-Wasser. So etwa inhaltlich war es immer wieder zu lesen. Die Kosten würden stets unter den anderen Heizungsarten liegen...
Nun bin ich aber doch unsicher aufgrund der nur 40 cm hohen Konvektor-Heizungen (ohne oder mit nur wenig Keramik zur Speicherung der Wärme). Zeit für andere Angebote ist nicht mehr. Müsste sonst bis zum nächsten Jahresende warten.
Kannst Du etwas über diese Konvektoren und über die Stoßverbindungen sagen?
Viele Grüße
Stefan Siebert

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