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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo,

wir bekommen z.zt. von unserem Wasserversorger neue Wasserversorgungsleitungen. Die Leitungen bis zum Wasserzähler werden nun in Kupfer statt verzinktem Stahlrohr ausgeführt. Nach der Wasseruhr befindet sich noch ein kleines Stück Zinkrohr. Ich habe gelesen, dass Zinkrohre nach Kupferrohren sehr schnell korrodieren und beschädigt werden können. Der Monteur sagt aber, dass das Messing (die Wasseruhr) zwischen den unterschiedlichen Rohrmaterialien das Kupfer neutralisiert. Ist das richtig?

Vielen Dank für die Hilfe.

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Daß Übergangsstelle zwischen Kupfer und Zink tatsächlich geschützt ist, wenn dazwischen eine Messingteil ist, ist relativ nebensächlich, denn die gesamte Leitung dahinter kann durch eingeschwemmte Kupfer-Teilchen oder auch nur Kupfer-Ionen relativ schnell korrodieren und z.B.: Lochfraß bekommen. Der Stand der Technik verbietet derartige Leitungsverlegung(Abfallende Reihenfolge der elektrochemischen Spannungsreihe)
Wie schnell tatsächlich ein Schaden passiert, hängt aber auch von der Qualität des Wassers ab, und kann im Vorhinein nicht abgeschätzt werden.

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