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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

im neuesten Newsletter bringen Sie einige Hinweise auf Möglichkeiten der effektiveren Beheizung von Gebäuden. In diesem Zusammenhang bitte ich um eine kurzfristige
Bewertung durch Ihre Heizungsexperten über den Einsatz von heizCeram in Heizöl-Kesseln.
Das Verfahren wird im Internet unter www.heizceram.de vorgestellt. Vorallem interessiert mich, ob der Nachweis der
Heizöleinsparung über den Heizölverbrauch/Stunde, der beträchtlich
gesenkt werden soll, insgesamt über die Heizperiode auch wirklich eine Einsparung bringt, wenn mit der Senkung auch ein Rückgang der kW-Leistung verbunden ist (wie aus Beispiel-Messprotokollen ersichtlich).
Ist aus Ihrer Sicht der Einsatz von heizCeram empfehlenswert? Ich bitte um eine kurzfristige Stellungnahme.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Miersch

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Hr. Miersch,
also ich kann Ihnen nur abraten solche Experimente zu machen !!
Falls ihr Kessel die neuen Abgaswerte nicht erfüllt, ist das der falsche Weg !!
Sie zahlen über 600 Euro,
für eine Keramiktrommel die sich aufheizt und die Wärme nach Abschalten des Brenners wieder abgibt !! was macht das für einen Sinn??
Wenn es ganz schief läuft
überhitzt sich der Kessel der STB löst aus,und wenn Sie nicht wissen wie dieser zum entriegeln ist kommt der KD und Sie sind nochmal 50 Euro los !!
Durch die höhere Rezirkulation kann es zu enormen Problemen mit Gelbbrennern kommen (Abbrennen der Elektroden).
Investieren sie Ihr Geld in einen neuen Kessel mit einer vernünftigen Regelung oder versuchen sie es mit nem Blaubrenner,diesen können Sie bei einem event. Kesseltausch wieder verwenden,dieses Keramikteil sicher nicht,da es eine konstruktive Veränderung am Kessel wäre und die Gewährleistung erlischt.
Für event. Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
MfG und ein schönes We
Ihr W.Reuß
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Eine Energieeinsparung kann damit auf keinen Fall erzielt werden. Siehe Erklärung meines Vorredners, dem ist diesbezüglich nichts hinzuzufügen. Gleiches Gilt für Überhitzungsgefahr STB-Auslösung etc.

Es gibt jedoch einen einzigen Ausnahmefall wo ich einen Einsatz noch halbwegs für sinnvoll erachten würde. Das sind ältere Kessel, vom alten Typ Keramat Keratherm und ähnliche mit verhältnismäßig großen kalten Feuerräumen. Dann auch nur, wenn diese in den letzten Jahren mit einem (neuen) Gelbrenner versehen wurden, und nun aufgrund BimSchV bzw EnEG zwischen 2004 oder 2006 getauscht werden müssen, der Kunde sich das Geld jedoch lieber bis 2006 zusammen sparen will und die Anlage bis dahin erhalten möchte.

Der Nutzen des Rohres liegt in bei diesen Fällen darin, dass die Flammenränder nicht so stark auskühlen und daher der CO Anteil der bei diesen Kesseln (nur) mit herkömmlichen Gelbbrenner im Bereich von 150 PPM bis zum Teil 275 PPM liegt und die Rußzahl, die dabei zwischen 1 und 2 liegt so zu reduzieren, dass der Schornsteinfeger die Anlage nicht nach BimSchV verwirft. Rechnerisch sinnvoll ist es zwar immer noch nicht, wenn es aber dem Kunden bei seiner finanziellen Situation hilft ist es OK. Nur wie gesagt Energieeinsparung gleich Null, lediglich eine Reduzierung von Kohlenmonoxid und Russ ist damit absolut zu erreichen.

Also Fazit, wie meine Vorredner, von einigen wirkliche wenigen Ausnahmen abgesehen gilt auf jeden Fall <B>„Finger Weg“</B>

Gruß me. Alfons Hoffrogge
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Das Teil wurde im Forum von www.haustechnikdialog.de bereits ausführlichst abgeschmettert ;-) benutzen Sie dort malö die Suche.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Der Herr von heiz- ceram wollte mir zu dem Keramikring unbedingt auch noch einen neuen Gelbbrenner verkaufen- das war mir insgesamt dann zu unwirtschaftlich.
MfG Kähn

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