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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Handwerker,

wir möchten uns an dieser Stelle ausdrücklich auch für die zahlreichen Hilfsangebote per Email, die wir in der letzten Woche erhalten haben, bedanken. Wir sind erfreut über die grosse Solidarität unter Handwerkskollegen und über die Bereitschaft Hilfsangebote spontan und unbürokratisch umzusetzen. Demnächst an dieser Stelle mehr.

Bis dahin
Liebe Grüsse
Das Team von Sanitaerbund.de

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Sanitärbund-Team.
Durch verschiedene Aufkäufe bei Schnäppchenmärkten und Sonderaktionen habe ich einige Sanitärartikel sehr günstig einkaufen können.Hierzu gehören
Renova Waschtische in Pergamon, Urinale(weiss),
Stahl- und Acrylbade-
wannen in verschiedenen Farben und Formen, Hansgrohe Duscharmaturen und Duscholux Duschab-
trennungen. Ferner befindet sich in meinem
Bestand eine origanalver-
packte Vaillant Gastherme
11 kW für den Kaminan-
schluss (Baujahr 1999)
ein Rekord-Küchen-
heizungsherd 15 kW der
nur 1 Jahr genutzt wurde
(Baujahr 2001) und einer
Umrüstung weichen musste,
sowie ein Vaillant-Gas-Heizkessel VK 16 von
Baujahr 1996 der aber kaum genutzt wurde.
Ich möchte auf diesem Wege keine Entsorgung betreiben, sondern einem
Handwerkskollegen die Möglichkeit geben vor Ort
einen Neustart zu beginnen bzw. mit Hilfe
dieser Materialien
selbst Hilfe zu leisten.
Alle Artikel können kostenlos übernommen werden. Der Transport müßte allerdings noch organisiert werden, wobei
ich auch da helfen würde.
Für Anfragen und weitere
Infos:
Fa. Stevermuer GmbH
Sanitär-Heizung-Klempnerei
Herr Manfred Stevermuer
Am Galgenberg 14
45721 Haltern am See
e-mail:
stevermuer.gmbH@t-online.de
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Wir unterstützen mit dem Einsatz eines erfahrenen Heizungsmonteurs samt Fahrzeug und Werkzeug.Wünschenswert wäre die Benennung eines konkreten Objektes.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Guten Tag,

seit Samstag 30.9. sind unsere 3 Mitarbeiter wieder aus Dreden zurück.
Sie waren an ca. 40 Einsatzorten tätig und wurden durch Mundprobaganda zu den schlimmsten Fällen geschickt.
Alle Pumpen waren im Dauereinsatz und wurde, solange nötig für ein Pfand verliehen.
Einige Heizungsanlagen konnten wieder in Schwung gebracht werden, bzw. es wurde auf Flüssiggas umgestellt, da keine Gasleitungen mehr vorhanden sind.
Man kann es sich kaum vorstellen, es hat eine Gasleitung mit Durchmesser 60cm einfach hochgespült.
Vor Ort ist die Lage immer noch sehr schlimm und mir wurde gesagt, dass Fernsehbilder nicht annähernd die schlimme Lage vor augen führen können.

Es wird sicher noch viele Monate dauern und noch sehr viele Nerven und Geld kosten.

Die Monteure haben berichtet, dass sie selten so herzlich und gut behandelt worden sind. die Menschen sind wirklich dankbar für jede Hilfe.
Auch wenn jetzt im Fernsehen weniger berichtet wird, es fehlt noch an allen Ecken und Enden.
Sie haben es wirklich nötig.

Wie gesagt, jeder sollte helfen wie er kann...

Gruß aus München
von Richard Häusler
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

<p><b>MSA AUER bietet „handfeste“ Unterstützung in den Hochwasser-Krisengebieten</b></p>
<p>Schon nach dem Anschlag auf das World Trade Center erwies sich MSA als schneller
Helfer in der Not und rüstete Einsatzkräfte am Ground Zero mit Atemschutzgeräten
aus. Jetzt engagiert sich das international tätige Unternehmen für
Sicherheitstechnik auch beim Jahrhundert-Hochwasser in Deutschland: <br>
12 000 Paar Arbeitshandschuhe stellt die deutsche Tochter MSA AUER (Berlin)
ab sofort kostenlos den Feuerwehren, den anderen Hilfsorganisationen und zivilen
Helfern für die Aufräumarbeiten zur Verfügung. <br>
„Wir wollen so einen Beitrag dazu leisten, die schwierigen Aufräumarbeiten
sicherer zu machen und die Menschen in den betroffenen Hochwassergebieten bei Ihrer Arbeit zu schützen“, sagt Verkaufsdirektor Rudolf Brücklmeier.
Die Spende im Wert von 36 000 Euro besteht aus 10 000 Paar hoch strapazierfähigen
Arbeitshandschuhen für Bergungsarbeiten und 2000 Paar Chemikalienschutzhandschuhen
– insbesondere für Aufräumarbeiten bei ausgelaufenen Chemikalien und Heizöl. </p>
<p>Die Handschuhe können, solange der Vorrat reicht, durch Einsatzleitstellen
oder andere öffentliche Organisationsstellen in den Krisengebieten bestellt
werden unter:<br>
fon <b>0800 - 6 7 2 2 8 3 7</b> (gebührenfrei)<br>
fon <b><font color="#009966">0800 - M S A A U E R</font></b><br>
E-Mail <a href="mailto:info@auer.de">info@auer.de </a></p>
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Ich war vor zwei Wochen mit zwei meiner Mitarbeiter in Richtung Leipzig aufgebrochen. Übernachtet haben wir bei einem Bekannte in Leipzig.

Nachdem wir auf einige Anfragen bei THW, Kriesenstäben, Feuerwehr, Hilfe für Dresden etc keinen konkreten Einsatzort genannt bekamen, machten wir uns ohne offizielle Einweisung auf den Weg.

Wir hatten unser Auto voll geladen mit diversen Ersatzteilen und sind einfach aufs gerate wohl in die kleinen Dörfer in der Nähe von Grimma gefahren. Gelandet sind wir schließlich in einem Ort namens Nepperwitz. Wir haben einfach die Leute auf der Straße angesprochen und gefragt ob ihre Heizung noch funktioniert.

Es war auffällig, das die Menschen zunächst einmal skeptisch waren, viele Dachten wir wären lediglich auf der Suche nach einigen zusätzlichen lukrativen Aufträgen. Nachdem sich jedoch im Dorf herum gesprochen hat, dass wir einfach nur kostenlos helfen wollten stand bei jeder Reparatur immer schon ein Nachbar wartend im Heizungsraum, um uns dann mit zu sich zu nehmen.

Wir habe zwei tage lang bis in die späten Abendstunden Heizungen wieder repariert. Zumeist waren lediglich die Feuerungsautomaten und die Gasarmaturen defekt. Ic hweiß nicht mehr wie vielen Menschen wir haben helfen können, aber es war überwältigend zu spüren, wie dankbar die Menschen waren. Wir sind von morgens bis Abends mit Kaffe, Kuchen, belegten Broten ... versorgt worden.

Einige Erlebnisse dieser Tage werde ich nie vergessen, so wie diese kleine Begebenheit.

In einem Haus stand der komplette Heizungskessel mitsamt Brenner und Regelung ausgebaut in der Garage stand, weil der Lehmfußboden im Heizraum aufgeweicht und abgesackt war. Die Leute hatten zwischenzeitlich den Fußboden neu betoniert. Für uns gab es keine Fragen, wir haben den Kessel, den Speicher und das Zubehör herunter getragen wieder eingebaut, den defekten (weil abgesoffene) Feuerungsautomaten und einige Kleinteile erneuert und nach einigen Stunden lief die Heizung wieder.

Die Frau des Hauses kam während der ganzen Zeit ca. alle 10 Minuten in den Heizungsraum mit Broten, Kaffe .. .. und fragte dabei jedes mal ungläubig „Und sie machen das wirklich alles kostenlos?“ woraufhin ich jedes mal wieder freundlich anlächelte und einfach nur sagte „Ja“. Nachdem die Heizung wieder lief fiel mir die Frau um en Hals, und sagte „Endlich nach 3 Wochen Schlamm und Dreck kann ich endlich wieder warm Duschen _ _ Danke“ danach versagte ihre Stimme, meine übrigens auch.

Dies sind Erlebnisse, die ich mein leben lang nie vergessen werde, und ich kann nur jedem empfehlen setzt euch ins Auto und fahrt da hin, Ihr werdet reich belohnt durch das Gefühl den Menschen geholfen zu haben, und das Erleben echter Dankbarkeit.

Gruß
me Alfons Hoffrogge


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