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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Richard
Lange nichts mehr gehört? warum! Arbeitssreß ohne Ende 14-16 Std. Tag seit Wochen ohne Pause. Wieso? Ich praktiziere deine Vorschläge /Tipps u. Anregungen schon seit Jahren, warum? Jahre der Kundendiensterfahrung wie von dir beschrieben. Immer schön dran bleiben!
Einfach Klasse und gewohnte Qualität deiner Aussagen an Dir ist ein Autor verloren gegangen. Sollte ich mal in München sein werde Ich Dich mal in einer Streß freien Stunde besuchen kommen, weil so einen Menschen wie Du muß Ich einfach mal kennen lernen.
Grüße aus dem Taunus Euer Peter

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Danke dem Kollegen Heuser.

Wir leben fast überwiegend von Kundendienst und Wartungsgeschäft. Aber auch hier gibt es immer etwas zu verbessern. Einer der besten Tipps die ich seit langem gelesen habe, war:

Gasalram für die Steckdose.

Seit dem ich das gelesen habe, habe ich so ganz nebenbei 5 Stück davon verkauft. So schnell sind ein paar Euros extra in der Kasse.

Nochmals Danke

Gruß
me Alfons Hoffrogge
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

...freut mich doch sehr.

Erstmal: Grüß Euch!

Persönlich ist es mir egal ob die Billigfirmen aus dem Osten oder aus Ostfriesland kommen, ich bin nur für gleiches Lohnrecht für alle und mehr nicht.
Soviel zu Beitrag Nr. 19
Wo steht denn der Schwachsinn, wo man sich an den Kopf fassen muss?
Habe diese Stelle noch nicht gefunden.
Bin aber über jede Kritik dankbar, wobei manchmal wenn etwas nur schriftlich übermittelt wird, leicht in den falschen Hals landen kann.

Hallo Peter, stimmt! lange nix gehört.
Eine Maß wird sich in München bei einem Besuch von Dir sicher finden lassen.

Auch Kleinvieh wie Gaswarner mach Mist, in diesem Fall -Umsatz.
Es ist ein nettes Zubrot und Gaswarner, Feuerlöscher, Handbrausen, Kleinkram sichern zumindest einen netten Urlaub.

Ich denke es wird Zeit für den Teil 2
Aber um 00.46 Uhr soll man das lieber bleiben lassen.
Morgen ist auch noch ein Tag.
Liebe Handwerker und alle die es noch werden wollen...

gute Nacht
"me" Richard Häusler
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo,

da habe ich ja was schönes angerichtet, werde mit mails zugedeckt zum Thema "Verkaufen"
Oft kommt die Frage bzw. Anmerkung "Ich kann das nicht" oder "Unser Wartungsmonteur kann das nicht"

Dann halt anders!
Beispiel aus der Praxis?
Einer unsere Kundendienstmonteure ist einfach kein Verkäufer, trotzdem klappt es ganz gut mit den kleinen dingen die das Tagesgeschäft ankurbeln.

Ganz einfach...
z.B. Wartung der Heizungsanlage.

Jeder Kunde bekommt einen Durchschlag der Checkliste.
Alles wird durchgegangen.
Diese Liste wurde natürlich selber entworfen.
Es tauchen dann Punkte auf wie:
Feuerlöscher fehlt.
Gasmelder fehlt.
Kalkschutzanlage fehlt.

Tip: wir haben so eine Art Kleiderbügel aus Karton, diese werden ohne Kommentar an die Hautwasserleitung gehängt.
"Hier fehlt ein Filter und ein Kalkbehandlungsgerät"
Bei über 50% kommt nach auffinden eine Rückmeldung. Was ist ein Filter?
Was ist das mit dem Kalk?
Na ja und dann ist die fähige Auskunft im Büro gefragt.

usw.
Elektonische Pumpe fehlt.


Das Einzige was der wortkarge Monteur zu tun hat ist diese Liste zu überreichen und beim Gehen Prospekte über fehlende Dinge zu übergeben...

In 80% der besuchten Kunden kommt spätesdens am nächsten Tag die Rückmeldung im Büro mit dem Auftrag einer Bestellung zu einem oder mehreren Punkten auf der fehlenden Liste.

Alles klar?
So, jetzt lasse ich aber keine Ausreden mehr gelten.
Man sieht doch beim Alfons, dass es klappt.
Noch ein kleiner Tip ganz umsonst.
Was in keinem Kundendienstwagen fehlen sollte:
Musterkoffer mit guten Handbrausen.
Feuerlöscher, Perlatoren,
Wasserfilter, Gasmelder, Rauchwarner, Brauseschläuche, Küchenarmatur (fast jede Frau steht auf einen neuen Einhebelmischer, wenn sie ihn gesehen hat)
Und ganz wichtig!
Prospekte über alle dinge die Heizung und Sanitär betreffen.
Tolle Badheizkörper und Bäder.
Moderne Heizungen...
Es langt wenn nette Bilder und wenig Text drin sind.
Aber man sollte diese immer bei sich haben.

Hoffe es hat jetzt mal wieder ein paar Leuten geholfen.
Wer darüber nur Lächeln kann, der soll lächeln, denn jeder Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag:-)

Ciao und gute Geschäfte
wünscht Richard Häusler
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Richard,

mit Interesse verfolge ich die Beiträge.
Keine Frage die Tips sind gut.
Aber ist es nicht traurig wenn sich eine Firma nur mit Feuerlöscher ernären muss.
Baut ihr auch komplette Anlagen ein?
Schon mal was größeres gemacht?
Ich glaube Handbrausen und Gaswarner reißen es nicht raus.
Internet ist bestimmt eine günstige Art um zu werben, aber leider wird man nicht gefunden, also was soll der ganze Aufwand?

Interssant wäre es mal, zu wissen wie man ein teures Bad verkauft.
Fällt dir da auch was ein?
Oder macht ihr nur so Kleinzeug?
Ich weiß, das waren kritische Fragen, mal sehen ob eine Antwort kommt.
Ich will halt wissen was für eine Firma dahinter steckt.

Freue mich auf eine Antwort.
Grüße Stefan
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Forumsleser,
Hallo Stefan,

Da will es aber Einer ganz genau wissen.
Tatsächlich haben wir schon mal einen Kessel eingebaut...
Genauer gesagt waren es inzwischen so um die 1500Kessel
und die zwischen 12 und 1000KW.
Einfach mal unter www.haeusler-heizung.de bei Referenzen nachsehen.
Findet man auf der Startseite.
Ein paar Bäder sind auch von uns.
Zumindest Boris Becker war ziemlich begeistert.

Und anderen Kleinscheiß machen wir so nebenbei.
Zurzeit 340 Heizkörper und 12 große WC Anlagen im Dante-Gymnasium München.
Aber wer Feuerlöscher und Gasmelder nicht ehrt, der ist Großes nicht wert.
Übersetzt: Kleinvieh macht auch Mist.
Und ziemlich guten sogar.

Nächste Frage, wie verkauft man ein teures Bad?
Hm??
Tja, wie wohl?

Dan werde ich dich mal einweihen in die Verkaufsgeheimnise.
Meist kommt der Anruf auf Empfehlung oder einfach aus den gelben Seiten und öfters übers Internet.
Man macht einen Termin für eine Besichtigung aus, ist ja logisch.
Im Hochhaus 7. Stock und Mietwohnung ist die Chance auf ein Luxusbad eher gering.
Das wird halt dann ein Mittelklassebad zum vernünftigen Preis.

Aber ich seh schon, dich interessieren die dicken Dinger.
Also, man nehme sich eine Stunde Zeit. Karo- Papier, Meterstab und ganz wichtig (zumindest für mich) eine Digitalkamera. Hab a geniale Sony, die speichert tatsächlich auf 31/2" Disketten.
Es gehen ca. 36 Bilder auf eine Diskette.

Also dann kommt man ins Gespräch und hört sich die wünsche an, oft wissen die Kunden noch nicht genau was sie wollen.
wenn sie dann hören, das alles aus einer Hand kommt und alle Handwerkertermine wie am schnürchen klappen, dann sind sie begeistert.
Niemand will Streß und Dreck, das nehmen wir den Kunden ab.

OK, weiter gehts...
Kleine Skize auf Karopapier mit den wichtigsten Längen und Standort der zukünftigen Gegenstände.
5-6 Fotos von der IST-Situation werden gemnacht
Dann ganz wichtig: Sofort an Ort und Stelle in beim Großhändler in der ausstellung einen Termin ausmachen.
(Ist bei mir immer die gleiche Person und wir sind ein eingespieltes Team).
Der Termin steht dann fest.
Weiter gehts...
Sofort werden vom Büro aus die Fotos und die Zeichnung per email weitergegeben an die Ausstellung vom Großhändler. am Telefon werden Kundenprofil, Eigenheiten und Wünsche des Kunden abgesprochen.

Einzelheiten möchte ich lieber für mich behalten.
Der Kunde geht dann in die Ausstellung und wird absolut gut und kompetent beraten. Ich bin und muss nicht dabei sein.
Die Verkäuferin ist absolut top.
Und oft wurde aus einer normalen Badewanne ein Whirlpool.

Nach dem Motto: "Ich habe bereits gehört, dass Sie einen sehr exclusiven und guten Geschmack haben"
Der Rest ist Routine.
Der Badplan steht und ein paar obligatorische Prozente gibt es auch noch.
Der Trick an der ganzen Sache ist, der Kunde wird von der ersten Minute bis zum Schluß nicht mehr aus den Augen gelassen. Er kommt nicht mehr aus. Er fühlt sich verpflichtet, da "Wir" uns so gut um ihn gekümmert haben.
Bei solchen Kunden geht es nicht ums Geld, sondern um eine exakte Terminplanung, Wunschvorstellungen verwirklichen und das alles ohne großen Dreck.
Ich kann mich lange nicht erinnern, das ein Kunde bei diesem Vollservice noch abgesprungen ist.
Zurzeit entseht ein nettes Bad in München- Bogenhausen.
Wenns fertig ist, dann wird es 32.000 Euro gekostet haben.
Und das auf 12m²...
-----------------

Nächste Frage, Internet?
Logisch wird man nicht von heute auf morgen bei den Suchmaschinen auf Platz 1 stehen.
Trotzdem lustig, gib mal in einer beliebigen Suchmaschine "Heizung und München" ein.
Keine ahnung warum wir immer unter den ersten drei sind?
Da kenne ich mich nicht aus.

Egal, Internet gehört heute zum Firmenauftrit wie die Vistitenkarte.
Klar werden die Seiten gelesen, auch wenn man in suchmaschinen auf Platz 345 steht.
Und warum?
Weil jeder ein Auto hat, dort gehört die Inernetadresse groß und deutlich drauf.
Wo noch?
Firmenpapier, Visitenkarte, Wurfpost, Aufkleber, auf jedes Fax,
und was absolut gut und billig ist.
Ein Einzeiler in der Tageszeitung, ohne großen Kommentar.eine Zeile kostet so gut wie nix, allerdings muss man es immer wiederholen.
1x ist schlecht und geht unter.

Seh schon, heut sprudelts wieder...
Kleines Beispiel für eine eigentlich miese Kalkulation, die dann doch nicht so mies ist?

Vor 2 Monaten, ein Anruf!
"Habe sie im Internet gefunden" weiß nicht ob sie so was auch machen.
"Wir sind aus Preußenland(egal) auf alle Fälle weit weg und bauen für eine große Zeitung neue Druckerpressen, diese werden mit Hochdruckdampf betrieben und wir brauchen noch einen Schweißer mit Prüfzeugnis da es mit 40-60 Bar betrieben wird.
Material und Helfer haben wir selber, wir brauchen nur einen Schweißer und sein Werkzeug.
Es wird 45 Euro/Std. gezahlt.
Das Ganze für ein paar Wochen.

Ich bat um 1 Stunde Gedenkzeit zwecks Planung.
Auf den ersten Blick, ein ganz mieser Auftrag und man sollte ablehen, Null Material und kein Verkauf.
Aber es geht auch anders..
Unsere ständige Leihmonteurfirma hatte gerade einen Schweißer für 24 Euro übrig.
Und zwei Tage später war er auf der Baustelle.
Alles klappt prima.
Einmal in der Woche wird Gas und Sauerstoff angeliefert und nach dem Rechten gesehen.
24 Euro und keine sonstigen Kosten wie Urlaub, Feiertage, Krankengeld, Urlaubsgeld denn das ist alles incl.
Schweißstoffe werden extra bezahlt.
Also 45 Euro Minus 24 Euro dürften ziemlich genau 21 Euro sein.
Und das für fast Null Aufwand.
Das Ganze lief 6 Wochen und jeder war zufrieden.

Soll heißen, wenn nur ein Auftrag aus dem Internet kommt, dann haben sich alle Kosten um ein vielfaches ausgeglichen.
Außerden ist es die absolut günstigste Werbung die es gibt.
Und das Ganze ab einem Euro aufwärts im Monat.
Soviel zum Thema

Internet, wer denkt es ist überflüssig, der soll es einfach bleiben lassen.
So Stefan, ich hoffe deine Fragen sind alle beantwortet?
Ich geh jetzt ins Bett und träume von Feuerlöschern:-)

In diesem Sinne
Gute Nacht
Richard Häusler

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Herr Häusler,

ich gebe es ja zu, man kann noch was von Ihnen lernen und ich freue mich auf weitere Einträge.
Bin beeindruckt von den Referenzen auf Ihrer Homepage.
Die Tipps sind wertvoll und bares Geld wert.
Hoffe es kommt noch viel nach, ich bin ganz Ohr.
Werde mich ab sofort um eine eigene Homepage kümmer, ich wurde soeben überzeugt.

Herzliche Grüße von
me Stefan Welfen
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Genug gejammert!

Weiter gehts im Teil 2

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