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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Es ist schon was dran, das sich die Erhabenen der Heizungs.-& Sanitärliga nicht mit Qualivizierten, aber Unmeisterlichen Dienstleistungsanbietern einlassen! Das Buch ,,Selbständig ohne Meisterbrief", habe ich jetzt schon mehrfach von Hinten, über die Mitte und auch Andersherum durchgelesen! Wer es auch kennt, da er sich mit der Materie auseinandersetzen wollte, oder mußte, ist mit Sicherheit genauso frustriert am Ende angekommen wie ich! Ich bin , weiß Gott, kein Rassist, aber wie können Menschen die , die Zeit plus Unterstützung hatten, um Ihern Meisterbrief zu erlangen, sich jetzt so von Qualivizierten, Inländischen Dienstleistungsanbietern im HS.-Bereich distanzieren und dabei die gesetzgeberische Linie voll ausnützen um damit, irgendwelchen Menschen die,z.B. vom Schwager aus Italien, eine 6jährige gesellenartige Arbeitsbestätigung erhalten (am besten noch Beglaubigt) so weit unterstützen, das Besagter mit Absegnung von Oben, einen selbstständigen HS-Betrieb eröffnen kann und der, der sich wirklich mit der Materie(in meinem Fall, Techniker), Theoretisch und Praktisch befasst hat, keine Chance im eigenen Land, von eigenen Gleichgesinnten(höhergestellten) bekommt.
Auch nur wenigstens, wenn er schon seinen Bereich auf Demontage oder nur, Objektmontage begrenzt!
Naja, wenn ich Lehrlinge hätte und billigere, ,,qualivizierte" Arbeitskräfte bekommen könnte, ich würde es wahrscheinlich genauso machen!!
Liebe Leute, bitte hört auf euch über die Preise zu beschweren, Euer TUN und LASSEN, sind die maßgeblichen Faktoren des angebotenen Leistungproduktes und jeder Cent den Ihr auf Kosten anderer heruntergeht, ein weiterer Nagel im Sarg der Inflation!
Auch wenn mich die Lust von Tag zu Tag mehr verläßt, werde ich nicht aufhören mit angemessenen Preisen, meine Dienstleistungen anzubieten!!
MfG. P.G.

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo

Nur mal so in den Raum geschmissen. 1. Wenn sie Techniker sind reicht doch im Regelfall die reine Praktische Prüfung um einen Volleintrag in die Handwerksrolle zu erwerben. (In Münster ca. 2 - 4 Wochen Vollzeit ) . Die Meisterprüfung ist von den meisten Schülern mit persönlicher Anstrengung und Entberung verbunden, aber von jedem Machbar, (soweit die persönlichen Fähigkeiten reichen)

Das EG-Ausländern Sonder-rechte eingeräumt werden halte ich für falsch, muß aber scheinbar zur Zeit akzeptiert werden.

Schlimmer finde ich die Tendenz die Prüfung zur Zeit völlig fallen zu lassen. Im Rahmen der normalen Schulbildung erkennt man zur Zeit das mehr getan werden muß, umgekehrt meinen aber mansche Politiker, die Berufliche Bildung und Qualifikation kann nach unten gefahren werden.

Dies ist der völlig falsche Weg !!
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Guten Tag Herr Gierth,

aus meiner Tätigkeit als Sachverständiger kann ich nur sagen, dass der Meisterbrief nur das Minimum an Qualifikation darstellt. Es muß ein permanentes lebenslanges Lernen begleitend stattfinden. Der Sanitär- und Heizungsberuf ist ein HighTech-Beruf, der durch den Wegfall von Prüfungen keinesfalls verbessert wird. Im Gegenteil durch die steigende Anzahl von gerichtlichen Auseinandersetzungen wird unsere Justiz sinnlos beansprucht und das Image des Handwerkers sinkt dramatisch weiter.
Die größste Gefahr für unser Handwerk sind die minderqualifizierten Anbieter, die durch schlechte Arbeitsausführung und Dumpingpreise dem qualifizierten und engagierten FACH-HAndwerker das Leben erschweren und teilweise unmöglich machen.
Dürfte ich mir etwas wünschen, so würde ich die Meisterprüfung in ihrem Niveau sogar noch anheben und die Verpflichtung zu permanenter Fortbildung gesetzlich festschreiben.
Ich glaube nicht, dass uns ein Absenken der Qualifikationen hilft, sondern ausschließlich die für den Laien nachvollziebare, weil dokumentierte, Qualifikation des Meisterbetriebes.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Herr Gierth,

soll er ruhig kommen der Schwager aus Italien und seinen Laden eröffnen.
Spätestens wenn er an den ersten "Schlauen" Kunden kommt ist es vorbei mit Lustig.

Meiner Meinung nach ist nicht mal der Meisterbrief ausreichen um eine größere anlage nach allen Normen und Bestimmungen Fach - und Sachgerecht durchzuziehen.

Schlagworte die den Untergang bedeuten könen sind unter anderem:

Isoliervorschriften,

Schallschutz im Hochbau (sehr gefährlich wenn es um die Rechnugsstellung geht)

Brandschutz..solange nix passiert fehlt sich nix, denken manche, bis es dann halt doch mal passiert. (Siehe Flughafen Düsseldorf)

Gasbestimmmungen und TRGI

Falscher Wärmebedarf...

Hydraulischer Abgleich...
usw.

Wer sich nicht ständig weiter informiert, wird sei es früher oder später ganz klar auf die Nase fallen.
Die Meisterschule und Prüfung ist zumindest schon mal ein guter Ausgangspunkt.

außerdem erfährt man auch etwas über Lehrlingsausbildung, Buchfühung, Zeichnen, Mitarbeiterführung, Steuern usw.

Bei manchen Berufen kann man sicherlich die Meisterprüfung in Frage stellen, aber wenn man dann ins Eingemachte geht, sieht man auch dort, das das Handwerk doch nicht so einfach ist.

Wenn ein Friseur zur falschen Chemie greift, dann werden sicher alle sauer sein, wenn alle Haare ausfallen.
Und bei einem auto ist es auch sinnvoller, wenn es nicht von alleine um die Kurve fährt.

Auch wenn die Meisterprüfung oft als überflüssig dargestellt wird, so überflüssig ist sie dann doch nicht.
Persönlich habe ich dort viel gelernt und möchte die ausbildung der Meisterschule auf keinen Fall missen.

Gruß aus München
von Richard Häusler

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