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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Wir haben im Frühjahr ein 2 Familienhaus gekauft, der Verkäufer sagte die Heizung hällt noch bis 2004.
Auf dem Bericht vom Schornsteinfeger, den wir jetzt erst bekommen haben stehen aber jetzt schon 14% Abgasverlust. Ölheizung mit Vissmann Kombiheizkessel Bj 74 und Körting Brenner Bj 995 sind installiert, was muß ich tun.

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

(bzw. reinigen).

Bin in ähnlicher Situation: Buderus Umstellbrandkessel BJ 73 und ELCO-Brenner BJ85.
Bei der Einstufungsmessung hatte er 11%, sowiet Zeit bis 2005, und auch dann würde er MIT Toleranz die neue BImschV erfüllen (10% OHNE Toleranz).

Der Kessel hat seit 1985 keinen Installateur gesehen (Eigenwartung); Deshalb schwanken die Messungen zwischen 9% und 12%. Müßte mit dem Teufel zugehen, wenn jemand mit Meßgeräten die Kiste nicht auf stabile 9% einstellen kann (hatte er schon 4 mal).
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Herr Schwarz,
eigentlich hat ein Kessel mit dem Baujahr 74 seine Arbeit schon vollbracht. Sie sollten auch aus wirtschaftlichen Gründen an einen neuen Kessel denken bzw. einplanen.
Ob durch eine Reinigung und Einstellung des Brenners bessere Werte zu erziehlen sind, erfahren Sie am Besten durch den Kaminkehrer.
Fragen Sie doch mal nach was der Kessel die ganzen Jahre vorher für Werte hatte.
Dann sehen Sie ob bessere Werte überhaupt machbar sind.
Gruß Fa. Häusler aus München
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Vergleichen Sie bitte die Messprotokolle der anderen Jahre. Doch bei einem 27 Jahre alten Kessel sind Sie gut beraten einen Kessel anzuschaffen. Und wer etwas anderes sagt, hat einfach keine Ahnung!
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Herr Spallek, wie? ;-)

Aber das schafft nicht einmal die (vieleicht) kommende EnEV. Dann wird die Kiste einfach zum NT-Kessel umdeklariert :-)

Wenn Sie mir allerdings Einsparungen von, sagen wir mal, 25% GARANTIEREN könnten, sähe die Sache vieleicht anders aus.


Hab kürzlich mal die Stillstandsverluste ausgerechnet: 12%, und die kriege ich auch noch mit zusätzlicher Isolierung weiter runter.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Guten Tag,

moderne Kessel haben nur noch ca. 1 % Stillstandsverluste und Brennwertkessel nur noch ca. 2 % Abgasverluste - Ihr Kessel hat ca. 12 % Stillstandverluste und geschätzt 14 % Abgasverluste. Energieeinsparungen von mindestens 23 % + ca. 4 % latente Energie durch Kondensationswärmenutzung sind also mit einem Brennwertkessel zu erwarten ! Bei Kombikessel Bj. 73 mit Brenner Bj. 85 sind realistisch 35 - 40 % Einsparung (Erfahrungswerte) zu erwarten (ca. 1.000 DM pro Jahr), weil noch Auskühlungsverluste und Bereitschaftsverluste hinzukommen. Sie sind also derzeit durchaus ein Energieverschwender ! Garantieren wird Ihnen das natürlich kein Heizungsbauer, da er auch Ihr Heizverhalten nicht beeinflussen kann. Da Sie das alte (28 Jahre !) Schätzchen ;-) eh bald erneuern müssen, sollten Sie das so bald wie möglich tun, denn 2004 haben Sie dann schon 3.000 DM an Heizkosten eingespart und die Kessel werden dann gegenüber heute mindestens 1.000 DM teurer sein !

Freundliche Grüße

H. Thümmler

THERMA-TEC GMBH

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

der Marketingstrathegen. Neenee, so nicht. Feuerungstechn. Verlust 10%, und in den 12% Stillstandverlusten sind natürlich Auskühl- bzw. Bereitschaftsverluste
enthalten. Und die kann ich noch weiter vermindern, indem ich die Isolierung verbessere: Kosten max. 100 DM.

Außerdem heizt bei MIR ja noch der Kamin mit, während bei einem NT-Kessel der Rauchgaszug ja für teures Geld hinterlüftet werden muß: Sowas bringt auch bis zu 5% (naja, zumindest bei einem echten LAS).

Zu den möglichen Einsparungen nur soviel: bei ca. 220m² beh. Wfl. 2.900 Liter/Jahr Verbrauch. Und das, obwohl die Kiste mit 48 KW zugegebenermaßen gnadenlos überdimensioniert ist.

Aber ich fahre ihn halt im Winter mit max. 60°, im Sommer mit ca. 50° Kesselwassertemp. Korrosionsprobleme kennt er, anders als bei manchen modernen Kesseln, trotzdem nicht.

Schon von daher gehen natürlich die Stillstandsverluste runter.

Eines ist mal sicher: höchstens die EnEV bricht ihm das Genick, und das frühestens 2007.

Wenn ich mir's nicht doch anders überlege.

Apropos Brennwert:
Bis zu welcher Rücklkauftemperatur kondensiert denn Ihr Kessel, Herr Thümmler? Und hat er etwa áuch diese Rücklauftemperaturanhebung via Bypass?
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Sicherlich nicht DIE Lösung, jedoch durch den Einbau eines Blaubrenners am besten MAN-Raketenbrenner erzielen Síe FEUERUNGSTECHNISCH die gewünschten Werte bis 2008.
Ein neuer Heizkessel ist jedoch auch meines Erachtens die wohl sinnvollste Lösung des Problems.
Weitere Infos unter:
www.uhlmann-shk.de unter Schnäppchen.
Gruss
Herbert Uhlmann

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