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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Der Nutzen einer Solaranlage kann um ca. 30 % gesteigert werden, wenn sie der Sonne nachgeführt wird. Es sollte die Bereitschaft aufgebracht werden sich vom Dach zu lösen. Eine Aufstellung im Garten ist nicht nur schick. In eine Pflanzenwelt integriert ist sie auch Lebensraum für Vögel. In unserem gemäßigten Klima sollte - wo möglich - diese Technik angewendet werden, die spärlichen Sonnenzeiten zum optimalen Energieertrag zu nutzen um sie Wärmespeichern zuzuführen.

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Sehr geehrter Herr Schulz,

Ihre Auffassung Solarkollektoren nicht mehr auf den Dächern zu montieren kann ich nicht
teilen. Allein für die Aufständerung im Garten
müssen Sie mit Mehrkosten von ca. 100 DM pro Quadratmeter rechnen. Auch der Doppelnutzen durch eine dachintegrierte Montage entfällt. Bei der dachintegrierten Montage ist der Solarkollektor auch gleichzeitig Dacheindeckung.Auch die Wärmedämmung des Kollektors reduziert
zusätzlich die Transmissinswärmeverluste der
Dachkonstruktion. Durch den Doppelnutzen sind auch die spezifischen Kosten pro Qudratmeter geringer. Und die Minimierung der Kosten sollte ein mit angestrebtes Ziel sein.
Für grössere Solarkollektorflächen z.B für die Heizungsunterstützung mit 50% Deckungsgrad und mehr, geht in einem Garten zuviel Fläche für andere Nutzungen verloren. Von Problemen bezüglich der Verschattung ganz abgesehen.
Auch bin ich kein Anhänger von Anlagen, welche der Sonne nachgeführt werden. Sehr oft lassen sich die durch eine Nachführung der Kolektoranlage erreichten Mehrerträge, einfach durch eine Vergrösserung der Kollektorfläche kompensieren. Auch die Mechanik für eine Nachführung benötigt für die Erstellung und den Betrieb graue Energie. Bei grösseren Anlage ist die Nachführung eine nicht einfach zu lösende Aufgabenstellung.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Sehr geehrter Herr Schulz,
ich kann mich der Meinung von Herrn Sagawe nur bedingt anschließen. Für eine konventionelle Anlage zur Hausversorgung,insbesonderer Thermie ist sein Kommentar richtig. Für PV sieht das ganze anders aus und ist auch nicht durch mehr Module zu kompensieren. Gerade heute, wo leider nur noch die Stromeinspeisung finanziert wird, und gerade bei PV, das im Winter die oft hervorragenden klaren Lichtverhältnisse nur teilweise nutzt, darf über eine Nachführung nachgedacht werden. Sie ist allerdings äußerst kostspielig - Bastler könnten dem vielleicht etwas nachhelfen.
Sonnigst
Bernd Oei
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Sehr geehrter Herr Sagawe und Herr Oei, leider gibt es nur Sie beide, die zu der Nachführtechnik eine Meinung haben. Herr Sagawe, ich meine nicht, mich vom Dach zu lösen und in den Garten zu gehen um Solarenergie zu ernten. Ich habe nur von der Bereitschaft dazu aufgerufen sich die Technik auch anderwärts als auf dem Fach zu installieren und um auch denen eine wirtschaftliche Alternative zu bieten, die ansonsten keine oder schlechte Möglichkeiten der Energiegewinnung haben. Der Markt bietet bisher keine Nachführtechnik.
Aus diesem Grunde haben wir uns die Aufgabe gestellt, diese Technik auf den Markt zu bringen und dem Verbraucher anzubieten. Im nächsten Monat werden eine bzw. 2 Demonstrationsanlagen bei mir aufgebaut, über dessen Effektivität ich in der Folge berichten werde.
Der latente Wärmespeicher der Firma UFE-Solar wird sicherlich bald auf dem Markt zu erscheinen. Mit einer oder mehreren hoch effizienten Anlagen kann vielleicht auch die solare Heiztechnik zu den Zukunftssystemen gehören.
Wir sollten uns anderen als den bekannten und den alternativen Systemen nicht verschließen. Der Preis der fossielen Energieträger wird uns zwangsläufig den Weg weisen, den wir in der Zukunft zu gehen haben. Davon wird die Solartechnik einer sein - ob mit oder ohne Nachführtechnik werden auch die wirtschaftlichen Argumente mit entscheiden.
Wer näheres über die Technik wissen möchte kann sich jederzeit an mich unter meiner privaten Email-Adresse: G.Schulz_Weitsche@t-online.de oder an uns wenden.

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