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Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Liebe Besucher des Forums,

vielleicht ist es im neuen Jahrtausend an der Zeit einmal weniger über Probleme, sondern über Chancen zu diskutieren.
Aktives Gestalten des eigenen Unternehmens und der Marktbearbeitung (Marketing), statt Warten auf Kunden. Kreativ neue Wege gehen..........Konzepte entwickeln....

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein besinnliches Weihnachtfest und ein gesegnetes Neues Jahr 2001

Ihr

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

In einem Bundesland, in dem ein Facharbeiter nach sehr guter Ausbildung 11,50 bis 14,50 DM pro Stunde bekommt, brauch man nicht über Marketin zu sprechen. Hier funktioniert nur die Schwarzarbeit.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Herr Fetting,

die von Ihnen genannte Problematik ist mir aus unmittelbarer Erfahrung bekannt. Auch wir "kämpfen" mit unserem Handwerksunternehmen gegen massives Lohndumping unmittelbar an. Mit Chancen meine ich auch nicht, daß wir die Probleme ignorieren sollen, sondern aktiv gegen die Ursachen vorgehen. Z.B. aktive und engagierte Mitarbeit in den politischen Vertretungen unserer Branche, wie z.B. Innungen, Fachverband.... Hier ist vieles möglich, wenn wir gemeinsam vorgehen. Nur so können wir etwas gegen die wirklich dramatischen Mißstände in unserer Wirtschaft (insbesondere in den neuen Bundesländern)für eine bessere Zukunft tun.
Unser massives Engagement und unsere Kreativität ist gerade jetzt gefragt!
Wir dürfen nicht resignieren: "Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren".
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

kann diese auch lösen und seine Chancen nutzen. Insofern hat Herr Fetting recht. Um 1900 regte sich die halbe Welt über den Satz von Henry Ford auf:" Wenn ich Autos verkaufen will, dann muß ich meinen Mitarbeitern so hohe Löhne zahlen, dass sie sich ein Auto leisten können!" Nur so kann Wirtschaft überhaupt funktionieren. Doch in Zeiten des Lohndumpings und von 40 bis 53% Abzügen bei einer Lohnzuwachsrate, die effektiv unter der Infalationsrate liegt, werden die Mittel zum reinen Lebensunterhalt benötigt - die Folge ist vorprogrammiert: Ausgaben werden verschoben oder gestrichen, die Kaufkraft und der Absatz, sowie die Zahlungsmoral sinkt, dadurch gehen mehr und mehr Firmen konkurs. Sicher kann hier der eine oder andere durch Marketing etwas davon wieder gutmachen ( zu Lasten seiner Mitbewerber). Doch am Ende kann die Wirtschaft nur dann wieder laufen, wenn man die Misstände beseitigt und gegen diese Angeht. Somit ist das Diskutieren und auch Prodestieren über Probleme in unserer Zeit wichtiger, als das Marketing im engeren Sinne. Letzteres kann uns nur über eine Durststrecke helfen, ersteres kann aber, wenn es lautstark genug vertreten wird, die Rahmenbedingungen verändern und ein Überleben aller sichern. Zum Nachdenken noch folgende Zahl: Im Jahr 2000 wurden 303 Mrd. DM an direkten und indirekten Subventionen vom Staat,Land und Kommunen vergeben. Das entspricht 36% aller Staatseinnahmen - da wäre doch ein schöner Handlungsspielraum für Steuersenkungen, die man sich nicht durch andere Erhöhungen wieder durch die Hintertür (doppelt) zurückholt. Der Wirtschaft fehlt nichts mehr als die Kaufkraft, diese wieder zu erlangen liegt aber siehe oben ein stückweit in der Entlohnung, aber noch mehr bei den Steuern und Abgaben. An Ersterem kann jeder Arbeitgeber selbst was ändern, bei Letzterem aber ist die Politik gefordert - und da sehe ich bei Politikern, die von Wirtschaft so viel verstehen wie der "Landwirt" von " Atomphysik, ausgesprochen schwarz. Für unsere Politiker sollte aber gelten: Ein Land kann sich nur soviel " soziales und soviele Subventionen" leisten, wie seine Wirtschaft sich leisten kann. Dieser Bogen wurde in den letzten 25 Jahren maßlos überzogen. Nun ist die "Sehne schlaff" und der Bogen " ausgeleiert" - ergo muss dieses Manko zuerst beseitigt werden.
Merke: Die Regierung, die am heftigsten dementiert, dass es der Wirtschaft schlecht geht, hat am meisten Grund dafür! Und wer die Sozialleistungen ständig erhöht, weiss auch, dass seine Bürger sonst nicht mehr über die Runden kommen würde; - Ein Staat, indem es der Wirtschaft aber gut geht, braucht sich darum nicht zu kümmern, denn die Bevölkerung würde genug verdienen, um sich selbst zu versorgen!
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Seit Wochen habe ich nicht mehr hier hereingeschaut und eigentlich etwas erwartet, dabei fängt dieses Forum so erfrischend positiv toll an. Wo sind den die klasse-firmen(.de);), die hier mal Motivationen hineinbringen, ...haben die einfach keine Zeit, hierher zu kommen? Ich schau wieder einmal vorbei...
Grüsse an alle...
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

arbeiten die um zu leben und ihre Preise untereinander ( und ihre Gewinne) noch mehr zu senken. Manchmal ist es aber profitabler zu Arbeiten, um zu leben. Dann fallen auch die vielen Möglichkeiten auf, die man leichtfertig verschenkt, diese wirken sich aber in der Regel in Zeit und Gewinn aus.

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Gelesen bei regioinfo: Baden-Württemberg ist eines der wirtschaftlich leistungsfähigsten Bundesländer. Eine starke Stellung nimmt das Handwerk ein. Weltweit operierende Konzerne sind aus kleinen Werkstätten hervorgegangen. Zwei Namen stehen für andere: Bosch und Daimler.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Daimler haben Sie sicher recht, auch Benz und seine mutige und tüchtige Frau Berta gehören in diese Rubrik. Doch das Problem liegt heute in der Einstellung der Selbstständigen!
Sie wollen schnell viel Geld verdienen und die Arbeit ihren Angestellten überlassen, selber will man "nur noch Chef sein". Ziele sind oft ( außer Geld) ein Fremdwort und echte Visionen erst recht.
Aber alle wirklich Erfolgreichen, die es von der Hinterhofwerkstatt / Garage zum Großkonzern gebracht hatten / haben hatten große Visionen, für die sie als Spinner verspottet wurden! Aber sie setzten ihre Ziele so hartnäckig um, dass sie ihre Visionen erreichten, dabei war die Verwirklichung der Vision das wichtige Ereignis, nicht der Gewinn! Gerade deshalb hat es auch funktioniert!

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