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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

In unserer ganzen Umgebung (Luft, Wasser, Erdreich) steckt gespeicherte Sonnenenergie nur mit zu geringer Temperatur. Mittels umgekehrtem Kühlschrankprinzip können Wärmepumpen dieses Themperaturniveau anheben, so das die Energie nutzbar gemacht werden kann."
Wo ist der Haken an der Sache, warum kann man das nicht weiter ausbauen? Ich bin gerade am überlegen mein Haus mittels so einer Anlage unabhängig zumindest von Gas- und Ölpreisen zu bekommen, "nur" Strom muß man reinstecken. Lohnt sich das, wer hat Erfahrungen, gibt mir Tipps? Ich habe einen großen Garten, da könnte ich theoretisch kilometerlange Wärmekollektorspiralen im Boden verlegen...
Viele Grüße

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Gespeicherte Wärmeenergie der Luft,
Wasser, Erdreich zu entziehen und diese mit einer Wärmepumpe auf ein nutzbares Temperaturniveau für Heizungszwecke und
für die trinkwarmwasserbereitung anzuheben,
anzuheben, ist eine Jahrzehnten bekannte
Technologie. Entscheidend ist aber die für
den Gesamtprozess eine gesetzte Primärenergie. Bei Elektrowärmepumpen, welche den Strom aus konventionellen
Kraftwerken, mit einem Wirkungsgrad von
ca. 35% beziehen, macht die Wärmepumpen-
technik bezogen auf den im Gesamtprozess
eingestzten Primärenergiebedarf wenig Sinn.
Wenn die für den Wärmepumpenprozess
benötigte elektrische Energie durch Wasser-
kraft, Windkraft, Photovoltaik erzeugt, ist die
Wärmepumpetechnologie eine sinnvolle
Technik. Oder bei grösseren Wärmepumpen,
wenn zum Beispiel der Primärenergieträger
z.B Gas für den Antrieb einer gasmotorischen
Wärmepumpe direkt genutzt wird. Wichtig
daß der Primärenergiebedarf für gesamten
Prozess so niedrig wie möglich ist. Oder
nur regenerative Energieträger zum Einsatz
kommen.

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