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Forum Haustechnik: SHK sanitaerbund.de Archiv

Thema: Ist das unser Handwerk ?

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Ist das unser Handwerk ? Gefunden unter der URL:

http://www.f12.parsimony.net/forum19068/messages/909.htm...

Heizungsbauer: Die reaktionärsten Handwerker von allen...

Geschrieben von Frank Stephan am 01. November 2000 18:31:42:

Als Antwort auf: Öl-Vollbrennwert: immer noch skeptisch Wink <906.htm> geschrieben von Stefan Balzert am 01. November 2000 12:26:49:

Der Spruch ist nicht von mir, aber ich hab's über 25 Jahre erlebt, weil ich in so einem Laden aufgewachsen bin. Innovationen werden im Schnitt mit 20 Jahren Verzögerung angenommen, aber nur wenn die Vertreter mit Engelszungen predigen und der Hersteller immer schön zu lustigen Touren - mit oder ohne Gemahlin - eingeladen hat.

Zumindest früher war das war das Heizungsbauerdasein in unserer Kleinstadt so richtig nett: Die kleine Clique der Heizungsbauer hat sich regelmäßig getroffen, um Preisabsprachen zu machen. Wär ja auch langweilig, wenn's mit rechten Dingen zugeht, und überhaupt, die Großen machen's doch vor!

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Sehr geehrter Herr Müller ,wir wurden ebenfalls über diesen Forumseintrag informiert und wollten ihn auch in dieser Rubrik unterstellen. da sind Sie uns zuvor gekommen! Wir gehen nicht davon aus, dass dieser Beitrag den Shk-Handwerker repräsentiert, weiterhin glauben wir, dass der Verfassername nicht stimmt. Bellen kann jeder, einer Auseinandersetzung begegnen ist was für Leute mit Köpfchen, und die tun das nicht anonym. Wir erhoffen uns an dieser Stelle eine Richtigstellung durch das Handwerk, auch im Sinne der Endverbraucher, die diese Seite besuchen und nicht mit so einem Handwerkerbild konfrontiert werden sollten.

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Herr Müller, diese Sprüche entbehren jeglicher Realität. Das sind so Stammtischparolen von Leuten, die keine Ahnung vom Handwerk haben. Jeder Handwerksbetrieb kämpft um Aufträge und Arbeit für seine Mitarbeiter. Wohin das führt sehen Sie bei den Preisunterschieden bei den Submissionen. Dies ist alles andere als ein gesunder Wettbewerb. Wieviele Angebote - kostenlos!!! muss ein Handwerksmeister ausfüllen, um zu einem Auftrag zu kommen. Für einen Auftrag holt ein Kunde oft 5 - 10 Angebote ein, um ja den billigsten Preis zu bezahlen. Sicher, dieses Problem ist vom Handwerk selbst gestrickt. Ich hoffe für die Zukunft, dass der Handwerksmeister sein Know-how verkauft wie Anwälte und Steuerberater. Die Angebote müssen den Kunden in Rechnung gestellt werden. Sie machen sicher auch nichts umsonst.Ein Weiteres wird sicher auch das Kreditrating dazu beitragen.

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Es nutz dem Handwerker reichlich wenig, wenn er auf jeden neuen Zug der neuen Technik aufspringt und im nachhinein feststellen muß daß das entsprechende Gerät oder was auch immer vielleicht doch noch zu viele Kinderkrankheiten hat. Immerhin handelt es sich hier nicht um ein Objekt das der Kunde jederzeit wieder abgeben, sich was anderes kaufen oder vielleicht sogar wegwerfen kann, sondern um fest installierte Anlagen und Geräte von der man wie von einer Immobilie einen gewissen Werterhalt erwartet. Immerhin sind wir unseren Kunden auch min. 2 oder 5 jahre gegen über zur Gewährleistung verpflichtet und brauchen vor allem einen zufriedenen Kundenstamm der einem ein ganzes Frimenleben lang erhalten bleibt.
Gruß Lurz Christian

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Ich kenne diesen Beitrag bereits schon aus dem Heizungs-Helfer-Forum. Schwarze Schafe gibt es überall. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

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Herr Lurz, ich kann ihre Denkweise nicht nachvollziehen. Für mich ist es selbstverständlich, dass der Handwerksbetrieb solide Leistungen seinen Kunden bieten muss (sonst hat er bald keine Arbeit mehr). Zu einer soliden Leistung gehört m. M. n. auch die Kenntnis und Beherrschung der neuen Techniken. Der Kunde möchte das Gefühl haben, dass er allumfassend beraten wurde.

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Eine sehr sensible Frage, die nur einer beantworten kann. Wer? Natürlich nur der Endverbraucher, unser Kunde. Was hat der Kunde für einen Eindruck von uns?
- Hanwerker sind unpünkt-
lich
- Handwerker arbeiten
unsauber
- Handwerker sind un-
freundlich
- Handwerkern fehlt
know-how
- usw.
Jedes Unternehmen ist dazu verpflichtet, dieses
Negativimage bei seinen Kunden umzudrehen bzw. erst überhaupt nicht aufkommen zu lassen.
Wie?
Liebe Kollegen, machen Sie sich bitte einmal Gedanken über ein Qualitätsmanagment, denn es ist bereits alle höchste Zeit dafür. Die Zeiten haben sich bereits seit Jahren verändert. Nichts ist mehr so wie "früher", gar nichts. Gehen Sie alle Abläufe in Ihrem Unternehmen einmal durch und denken Sie bei jeder Kleinigkeit im Sinne des Kunden. Sie werden schnell erkennen was alles zu verändern ist.
Also ran an die Arbeit
und nicht verzagen.
Viele Grüße, Ihr Kollege

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Hallo Herr Bungard, ich kann Ihnen teilweise zustimmen. Es trifft jedoch nicht für alle Handwerksbetriebe zu. In jeder Branche werden Sie erfolgreiche Handwerksunternehmer treffen, die haben einfach die Zeichen der Zeit erkannt. Aber leider sind sie noch in der Minderheit.

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trifft noch der Kommentar von Herrn Bungard das Problem. Wenn ich mal ein paar Jahre zurück blicke, damals 1969, als wir Handwerker für einen Umbau benötigten, kam dieser an und zog sich vor der Tür "Überzieher" über seine Schuhe, die Arbeiten erledigte er rasch und verließ seinen Arbeitsplatz so sauber, wie er ihn vorgefunden hatte. Heute (2001) wartet man trotz Termin auf den Handwerker, kommt er dann, latscht er mit seinen Schuhen quer durch die Wohnung und hinterläßt nach Abschluß der Arbeit nicht selten einen Raum, der reif für eine Grundreinigung ist, ganz zu schweigen von der leider häufig nicht gerade "proffessionellen Arbeitsausführung" - wen stört das auch, wenn der Heizkörper ( 3m lang) zwei Zentimeter Gefälle aufweist. Oder die verchromte Verschraubung der 1 jahr alten Heiztherme nach der Behandlung mit der Rohrzange aussieht wie ein "Sägering" Damals hatten wir noch Fliesen, die man einfach abwaschen konnte, aber heute ist nach einem Handwerker besuch nicht selten der Teppich ruiniert! Es sind die vielen Kleinigkeiten, mit denen sich das Handwerk selbst den Boden unter den Füßen wegzieht.
Ein Handwerker, der Termine zuverlässig einhält, auf Sauberkeit bei der Ausführung achtet ( Staubsauger zum Bohrstaub absaugen etc.) und Qualität liefert, der braucht sich nicht um die Preiskämpfe zu kümmern, denn das spricht sich bei den Kunden schnell herum und die sind dann auch bereit dafür zu zahlen. In unserem Umkreis gibt es ca. 20 Sanitärbetriebe, aber nicht einen einzigen, auf den man sich verlassen kann! Einige sind zwar besser als andere, aber 99% ist keiner davon. Und so ist es nicht verwunderlich, wenn viele ( die handwerklich etwas begabt sind ) dazu übergehen die Arbeiten selbst zu machen, oder Freunde, Bekannte darum bitten.
Natürlich muß ein Handwerker auch neue Techniken beherrschen und sich weiterbilden, aber da gibt es auch das Problem Kosten und Kunde! Neue Techniken können nur dann sinnvoll sein, wenn diese dem Kunden und dem Unternehmen Kosten und oder Zeit sparen. Doch diesem Kriterium halten nur wenige Innovationen stand! Diese gilt es zu selektieren und umzusetzen.

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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich selbst bin öbv Sachverständiger und in meinem Alltag häufig mit unqualifizierter und mangelhafter Ausführung beschäftigt. Es ist erschreckend, welcher "Pfusch" teilweise im Markt installiert wird; ganz besonders gilt dies für die Arbeiten "nach Feierabend". Das Schlimme daran ist, daß viele Mängel erst nach einigen Jahren erkennbar werden und der Kunde dann keine Möglichkeit hat, Rückgriff auf den Installierenden zu nehmen. Es ist unabdingbar, daß Qualitätsstandards eingehalten werden. Viele Probleme und Gerichtsverfahren könnten vermieden werden, wenn die Mindestanforderungen an Qualität eingehalten würden. Der normale Kunde ist als Laie mit der Bewertung der Qualität überfordert. Ausbildung und Fortbildung kostet Zeit und Geld und ist damit nicht zum Nulltarif zu erhalten. Der verantwortliche Meister, der sich um Qualität und Fortbildung bemüht, muß täglich gegen Billiganbieter konkurrieren, die auf diesen Kostenblock verzichten und den Kunden durch schlechte Arbeitsausführung betrügen!!!
Allerdings sind die Kunden auch mit daran schuld, in dem sie nur über den Preis einkaufen, und den engagierten, qualitätsbewußten Meisterbetrieb mit dem höheren Preis, aber dem deutlich besseren Preis-Leistungsverhältnis nicht berücksichtigt. Dies führt auf Dauer zu einem "Aussterben" der Qualitätsstandards im Handwerk. Auch sollte man nicht vergessen, daß ein wirklich guter Handwerker lieber ein Handwerker ist als ein eloquenter praxisferner Kaufmann.
Es ist leider bittere Realität, daß Qualität gerade im Handwerk zwar immer gefordert wird, aber vom Kunden sehr ungern bezahlt wird.

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Herr Kollege, die Antwort darauf liegt in der verkaufweise der Handwerker/ Dienstleister selbst begründet! Jeder macht sich hier selbst das Leben schwer und verschenkt seine Gewinne! Warum? Ganz einfach: Er ist so dumm den Preis als erster zu nennen! Kein Verkaufsprofi käme auf diese Idee.
Erst wird der Kunde gefragt was er will und was er zu zahlen bereit ist. Hat man sich auf einen Preis - eine Preisspanne geeinigt, bekommt er ein Angebot erstellt, mit den Produkten und Dienstleistungen, die hierzu passen. Will er Qualität bekommt er sie ( teuer) - Will er billiig bekommt er billig, aber ohne Qualitätsware ( sondern Noname) und mit weniger Garantie und den ehrlichen Worten . " Ich würde eher die qualitativ höherwertige Ware nehmen, hält länger, ist wirtschaftlicher, aber leider auch teurer! Dann entscheidet der Kunde ob er sich selbst betrügt, in jedem Fall erhalte ich mir aber alle Kunden und verdiene wesentlich mehr! Ist das billige Produkt nach zwei drei Jahren schrottreif, kann ich sagen : " Ich habe es Ihnen ja damals gesagt, aber Sie wollten ja nicht die Markenware haben, sondern die billigere!" Und nun kann ich das zu meinen Vorteil nutzen, indem ich Ihm "das Beste anbiete, was ich habe " und der Kunde wird garantiert nicht ablehnen und schon gar nicht zum Konkurrenten gehen! Damit verdient man dann dreimal soviel ( Psychologie) und den Kunden werde ich nie mehr verlieren, denn er weiß sich gut beraten, er aht sich ja selbst betrogen!
Es ist nicht die Qualität und nicht der Preis entscheident, sondern das was der Kunde will! Wir müssen lernen differenzierte Angebote zu machen und auf den Kunden einzugehen, aber ihn auch aufzuklären, dann kann er selbst entscheiden.

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Im Nachhinein dem Kunden den eigenen Fehler zuzumuten: "Herr Handwerker, Sie hatten recht, ich hätte vor zwei Jahren doch das teurere Produkt nehmen sollen!" Wer will das schon zugeben, wenn es auch möglich ist dem anderen (Handwerker) hierfür auch noch die Schuld zu geben. "Sie hätten mich eben besser beraten müssen"
Waschmittel- und Waschmaschinenhersteller flimmern in trauter Einigkeit durch die Werbelandschaft um den Kunden vor den verheerenden Folgen eines verkalkten Heizstabes zu überzeugen. Auch wenn dieses "Szenario" nicht zu den spannendsten Produkten der Werbeindustrie gehört, wird präventiv das Qualitätssignal gesetzt. Hier hat es der Handwerker schwer sich zu behaupten, suggeriert ihm doch die "Doing yourself" Philosophie sehr glaubhaft, daß (fast) alles machbar ist. Auch gibt es in jedem Bekanntenkreis einen Tausendsassa, der dies oder jenes "handwerkliche" Geschick hat, und Gesellen, die nach Feierabend und Samstags ein paar Mark nebenher verdienen möchten. Ich stimme Herrn Dege zu, daß es schwierig ist, gegen solche Umstände anzugehen und der Kunde Verantwortung selber trägt. Dies sollte sich in einem Sachverständigen Gutachten entsprechend bemerkbar machen! Wie der Handwerker sich künftig vermarktet bedarf in vielen Fällen der Verbesserung, denn nicht DM 20,00 Unterschied für diese oder jene Armatur, sondern der Stundensatz für einen Fachmann muß vor dem Kunden glaubhaft und nachvollziehbar vertreten werden.
In diesem Sinne
Heiner Völlinger

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Herr Völlinger, aber genau das ist das schitzophrene an der Sache: Der Kunde will sparen, obwohl er eigentlich weiss, dass er später drauflegen wird. Nur einen Teil werden Sie umstimmen können - damit müssen wir leben. Thema Stundenlohn, warum muss der nachvollziehbar sein? Das waren meine " Sätze" für den Kunden nie! Ich war immer teurer (30 bis 50%) als meine Mitbewerber auch bevor ich noch mal studierte und eine Unternehmensberatung aufmachte! Ich habe es dennoch verstanden mehr Kunden zu bekommen. In einem Teilbereich Dienstleistung habe ich sogar den Std.-Satz mal verdoppelt, da ich Ihn loswerden wollte - Pech für mich, da ich plötzlich diesen bereich fast alleine zu beackern hatte und den Ansturm absagen mußte! Die Nachvollziehbarkeit kann sich für den Kunden nur auf Ihre Kosten ( die er ja nie genau kennt) beziehen und somit immer nur falsch sein. Ich nehme was der Markt her gibt und verzichte lieber mal auf ein paar Kunden, das kann ich mir locker erlauben und hole ich an anderer Stelle durch mehr Gewinn herein. Wenn Ihr Stundensatz 20 DM höher wäre, wieviele Stunden im Jahr bräuchten Sie dann weniger zu arbeit, um 10% mehr Gewinn zu machen? Glauben Sie wirklich, dass Sie soviele Kunden verlieren? Wenn Sie Glück oder Pech haben ( man kann es ja von beiden Seiten sehen), dann werden Sie auf diese Weise, sofern die anderen Komponenten in Ihrem Betrieb stimmen, noch mehr zu tun haben!

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Der Stundensatz des Handwerkers soll nicht nachvollziehbar sein im Sinne von: Wie setzt er sich zusammen. Das wird der Privatmann, der nicht Unternehmer ist vollumfänglich sowieso nicht verstehen. Vielmehr soll der Stundenlohn ein glaubhaftes Äquivalent zu der erwartenden Leistung und der Kompetenz des Handwerkers sein. Hier ist der Ansatz zu finden: Vertrauen in die Leistung wird entsprechend honoriert. In Zeiten wo "immer alles billiger geht", hat der Handwerker auch keinen leichten Stand, trotzdem sollte er es sein, der mit Überzeugungsarbeit das Preisniveau zu korrigieren versucht, ein anderer wird es nicht für ihn tun. Aufträge "sausen" zu lassen, setzt einen florierenden Betrieb voraus, andere wären froh, wenn sie Aufträge hätten. Abgesehen von den Maßnahmen, die hier in vertrieblicher Hinsicht unternommen werden müssten, sollte der Erhalt eines Auftrages nicht die Konsequenz einer endlichen Preisschraube sein, sondern das gesunde Mittelmaß zwischen Kundenwunsch und fachlicher Realität. Das hilft auch Vertrauen zu schaffen.
In diesem Sinne
Heiner Völlinger

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der Sache schon näher. Vielleicht betrachten Sie auch den Preis einmal als eine Wahrnehmung des Kunden, die er im Zusammenhang mit Arbeitszeit ( da gibt es für selbe Leistung erhebliche Abweichungen) und der Wahrnehmung der Qualität. Dann werden Sie sicher verstehen, worauf ich hinaus will. Zum Thema "Aufträge absagen" möchte ich noch eines hinzufügen. So verrückt das klingt: Bei jedem Auftrag, gibt es einen Augenblick / eine Zeit, wo sie vom Auftrag zurücktreten müssen, besonders dann wenn Sie diesen Auftrag besonders brauchen, weil Sie nichts zu tun haben, dann bekommen Sie diesen Auftrag garantiert. Vorrausgesetzt Sie sind geschickt im Verhandeln! Jemand der so gut ist und Sie als Kunden ablehnen kann, der muß es wirklich drauf haben! - Also wird er engagiert, egal wie! ( Phychologie und Wahrnehmung!) Nur jetzt zerreißen Sie sich für den Kunden und machen es doch noch "irgendwie" möglich, dafür werden Sie vom Kunden auch mit Lob, Werbung und Geld belohnt! Der Kunde fragt nicht mehr was es kostet Sie zu bekommen, sondern warum kann der Konkurrent sofort ( obwohl er billiger ist) und Sie nicht? Also müssen Sie schneller, besser oder sonst was sein, genau damit hat er den Köter geschluckt ( "seine eigene Eitelkeit, dem werd ich´s zeigen, mich abzulehnen!!").
Besonders gut klappt das bei Kleinaufträgen, die man mal so eben nebenbei machen kann, da hat man nämlich die Möglichkeit das ganze nach der regulären Geschäftszeit zu machen, oder der Geselle geht noch zum Kunden bevor der " Lehrgang" anfängt ( das macht noch mehr Eindruck und wift ein gutes Licht auf Ihr Unternehmen!) - ob der Geselle nun wirklich einen Lehrgang eine Stunde später besucht oder nicht, ist dabei nebensächlich. Oder Sie stehen plötzlich selbst ( im SonntagsAnzug) vor der Tür und beheben den kleinen Schaden ( natürlich ist es ein billiger Anzug, den Sie extra für diesen Zweck gekauft haben!).

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