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Wasserentkalkung

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Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Ich habe gelesen, dass Wasserentkalkung zwar die Rohrleitungen schützt, aber dem Wasser auch wichte Mineralstoffe entzieht.
Welche Vorteile überwiegen bei den verschiedenen Entkalkungssystemen?
Vielen Dank
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo,
leider wird häufig hierbei nicht berücksichtigt, daß es sich bei der Wasserenthärtung nur um eine Teilenthärtung handelt, d.h. durch Verschnitt mit dem Rohwasser wird dem enthärtetem Wasser wieder Ca u. Mg in ausreichendem Maße zur Verfügung gestellt. Unabhängig davon, wird das im Wasser als anorganische Calzium gelöste Mineralsalz nur dann verwertet, wenn kein organisch gelöstes zur Verfügung steht. So gibt es z.B. keine statistische Signifikanz an Calziummangelerscheinung in reinen Weichwasser oder Hartwassergebieten.

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Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Vielen Dank Herr Kleinhenz,

Ihre Antwort hat mich beruhigt.
Wir haben vor, in unserem Haus eine Entkalkungsanlage zu installieren,
koennen Sie uns sagen, wo wir qulifizierte Beratung bekommen können.
Nochmals vielen Dank,

MfG
M.Neumer
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Als zusätzliche Information sollte man sich die Menge an CaCo3 Calcium-Carbonat pro Liter vorstellen - sie beträgt bei 20°dH - ca. 357 ppm = 0.000357 mg (milligramm = 1000stel Gramm). Diese Menge ist so winzig daß die Rechnung interessant wäre, wieviel Liter unabgekochtes Wasser man trinken müßte, um den Calciumbedarf des menschlichen Körpers zu decken. Die Behauptung, daß eine Enthärtungsanlage die doch so wichtigen Mineralsalze in hohem Maße entziehen würden, entbehrt nach genauem Hinsehen jeglicher Grundlage - wird aber immer wieder, auch von offiziellen Seiten, wie Gesundheitsämtern, Wasserbehörden, Verkäufern von physikalischen Wasseraufbereitungsgeräten und anderen Strategen, gerne erneut kolportiert.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Die moderne Physik erlaubt es mittlerweile auch Rohranlage Physikalisch zu enthärten dabei giebt es weder Probleme mit der Dosierung noch mit der Installation moderne physikalische Entkalker bedürfen auch keinerlei Wartungsaufwand ,also keine Nachfolgekosten .
Das Prinzip besteht darin , daß die Moleküle der Salze - und Kalverbindungen entsprechend Ihres Eigengewichtes Verklumpt werden und somit nirgendwo mehr in dem Rohrsysthem verkrusten können ,dabei wird Kohlensäure frei ,welche bestehende Inkrustierungen abbaut , bisher wurde keinen unserer Anlagen beanstandet und alle nachfolge kontrollen ergaben vollste Zufriedenheit .Voraussetzung ist die richtiege Dimensionierung der physikalischen Kalkwandler .
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Herr Kleinhenz, Ihnen als Spezi dürfte kein so gravierender Lapsus bei der Angabe von °dH und dazugehörigem CaCO3-Gehalt passieren. Die Umrechnung von ppm auf mg/L sollte Ihnen geläufig sein! Da ist ja wohl das Komma sechs Stellen zu weit nach vorne gerutscht. Und selbst dann stimmt die Zahl noch nicht, weil es immer noch nur CaO und nicht CaCO3 ist, aber egal. :-(
Herr Döring schreibt dafür von "Molekülen der Salze" und dass sie unter ihrem Eigengewicht verklumpen würden. Haarsträubend.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Frau Glatthor, wenn ich Sie ebenfalls als Spezi(in) bezeichnen dürfte würde ich mich geschmeichelt fühlen, da ich diesen Beitrag als Herausforderung für eine Antwort ins Forum gestellt habe, um einmal zu überprüfen, wer das alles so reinschaut. Es ist mir durchaus klar daß bei 20°dH ca. 200 mg/l an Calcium-Oxid CaO im Wasser vorhanden sind und Sie müßten wissen, daß es tatsächlich eine Umrechnungstabelle gibt die 20°dH in 357,00 ppm CaCo3/l ausweisen und wie definieren Sie parts per million als Maßeinheit?? Ich wollte aber eher damit auf die bestehende Hysterie der Calciumaufnahme des menschlichen Organismus durch das Trinkwasser hinweisen, die trotz anders lautenden Gerüchten, immer noch eine völlig unbedeutende Rolle spielt, wenn man bei z.B. beo 1 Liter Milch ca. 1200mg organisch gelöstes Calcium zur Verfügung hat. Danke daß Sie aufgepaßt haben und damit meine Moderation nicht so langweilig gestalten. Was Herr Döring allerdings in seinem Beitrag von sich gibt, kann man vorsichtig mit kompletten Schwachsinn bezeichenen. Sog. Kalkwandler wandeln das sauer verdiente Geld des Laien, in leicht verdientes des Herstellers um - viel Vergnügens auch weiterhin.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Herr Kleinhenz,
ich bin Chemotechnikerin und arbeitete 16 Jahre lang in verschiedenen Baustoff-Entwicklungslabors. Jetzt bezeichne ich mich als Bauchemikerin und arbeite als solche (Freiberuflerin). Soviel zu mir. :-)
Zur Umrechnung der Härte in CaCO3 muss ich mich etwas korrigieren - ich hatte zuerst eine Tab. mit CaO in der Hand und habe mich irritieren lassen, weil ihre Zahl so ofensichtlich zu niedrig war. Meine Umrechnungstabelle sieht so aus:
1 °dH = 17,85 ppm CaCO3
20°dH = 357 ppm CaCO3
Soweit ist Ihre Zahl korrekt. Aber:
357 ppm sind 357 mg/kg

ppm steht nicht für ppm/L, sondern einfach für "parts per million" und hier eben für kg/kg

Ihre Aussage, dass der Ca-Gehalt im Trinkwasser für die Ca-Versorgung getrost vergessen werden kann, bleibt davon unberührt, aber 357 mg/L sind eben etwas mehr als 0,000357 mg/L. :-)
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Danke Frau Glatthor! Ich bin mit Ihrer Umrechnung einverstanden. Es freut mich, daß auch Fachleute dieses Forum lesen - wünschenswert wäre es allerdings, auch alltägliche Probleme zu behandeln. Leute - traut Euch!!!
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Danke für das Vergnügen Herr Kleinhenz ,ganz meinerseits, vielleicht Denke ich als erfolgreich praktizierender Handwerksmeister etwas zu praktisch ? physikalisch werden die Kalkmoleküle aber durch ein elektrodynamisches Wechselfeld im Mittelfrequensbereich gewünscht verändert und auch Ihnen dürfte dabei nicht entgehen, dass dadurch andere Masseverhältnisse im Molekularbereich mit durchaus anderen Chemischen Verbindungen entstehen ,was am Elektronenniveau der äußeren Schalen liegt ,welche sogar vom DVGW am 31.März 98 nach W512 Atesttiert wurden vom TWZ Karlsruhe . Nach Fachzeitschrift Sanitär 9/98 schaft ein Ionenaustauscher bei selbem Versuchsaufbau nur ca 64 % Kalksteinverhinderung ! Im übriegen; setzen wir als Geräteschutz (wenn erforderlich ) eine Osmoseanlage ein .
Außerden binn ich Preuze und der alte Fritz würde sagen :".. jedem nach seiner Fasson.. "
im Übriegen ist das "Mißverhältnis" zwischen Chemie und Physik nicht nur beim Wasser vorhanden sondern genau so pragmatisch zwischen Pharma.- und Elektromedizin was sich aber nicht unbedingt negativ für den Kunden auswirkt .
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Herr Döring, wenn ich einmal über Ihre gravierende Fehler in der Orthographie hinwegsehe, kann ich mir kaum vorstellen, daß ein Handwerksmeister, den von Ihnen wiedergekauten pseudowissenschaftlichen Unsinn, auf Ihrem eigenen Mist gewachsen ist und nachvollzogen werden kann. Das Arbeitsblatt W 512 des DVGW ist entgegen landläufiger Meinung kein Prüfungszertifikat, welches weder eine theorethische noch eine praktische Funktion bestätigt, sondern der Hersteller reicht das Gerät zur Prüfung beim DVGW ein und das Testergebnis wird ihm dann mitgeteilt. Das wars. Im Übrigen - auch wenn Ihr Sanitärblatt etwas anderes behaupten sollte, bei jeder Spülmaschine können Sie den Erfolg jeden Tag 100%ig selbst erleben - wenn dieser kleine Ionentauscher nicht funktioniert, können Sie Ihre Gläser nach dem Waschgang wegwerfen. Warum werden ausschließlich dort Ionentauscher eingesetzt und keine "physikalischen"???
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Herr Kleinhenz,

nur eeine kurze Frage, wo ist bitteschön unser Beitrag zu diesem Forum ?
Ist er "zufällig nicht angekommen o.ä., weil er etwas zu kritisch gewesen wäre ???
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Sehr geehrter Herr Leuchtenberger,
in diesem Forum werden keine Beiträge gelöscht, auch keine kritischen! Sollten Sie den Beitrag suchen "Wer kolportiert hier?", sollten Sie unter Nr.9 nachsehen.
Mit freundlichen Grüssen
Das Team von Sanitaerbund.de
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Da scheint jemand etwas verwirrt zu sein.
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Sehr geehrter Herr Kleinhenz,
seit ca. 4 wochen verfolge ich die von Herrn Neumer angeregte Diskussion über das Thema Wasseraufbereitung. Wobei die klar formulierte Frage "Welche Vorteile überwiegen bei den verschiedenen Entkalkungssystemen?", nicht klar beantwortet wurde.Anstatt sich in Fachsimpeleien und gegenseitigem Verteilen von Vorschußlorbeeren zu ergehen,
sollten Sie sich doch einmal zu einer klaren und allgemeinverständlichen Aussage hinreissen lassen. Unser Unternehmen arbeitet seit ca. 12 Jahren mit grossem und nachweisbarem erfolg, im Bereich der physikalischen Wasseraufbereitung.Wir verwenden dazu natürliche Dauermagnete die
in Systemen der Firma Permatrade verwandt
werden.Von uns montierte Kontrollstücke (als Nachweis für einen tatsächlichen Kalkabbau) und die von Ihnen belächelte DVGW Prüftrichtlinie W512, geben uns und den von uns verwandten Systemen durchaus das Recht, von erfolgreicher und langfristig kostengünstigerer und gesünderer Wasseraufbereitung zu reden, als das mit konventionellen Dosier- und Salzsohlegeräten
für den Endverbraucher machbar ist.
Da für den Endverbraucher, keine weiteren Kosten entstehen für Strom- oder Chemiezusätze, ist dies eine durchaus wegweisende Alternative zu den teilweise prähistorischen Dosieranlagen, die wir immer noch (mittlerweile verwaist oder ungewartet) in einigen Häusern vorfinden.Als Preventivmassnahme und bei bereits "zu gewachsenen" Rohrleitungen (Rohrverschluß) empfehlen wir unseren Kunden auf jedenfall eine Chemie- und Wartungsfreie physikalische Anlage zur Wasseraufbereitung. MfG G. Kollaß

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