Erneuerbare Energie, Bauen, Haustechnik
energieportal24 Startseite Aktuelle News Tools, Onlinerechner und Newsletter Diskussionsforum forum
Erdwärme, Wärmepumpe, Erdkollektoren, Wasserwärmepumpen, Bohrungen, Sonden
der sven
Beiträge: 1
Registriert: 18.11.2006 23:04
Wohnort: moers
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon der sven » 18.11.2006 23:17 Uhr

hallo zusammen,

also, geplant ist, einen neubau mit einer bzw zwei wärmepumenanlagen auszustatten. es gibt keinen keller, eg hat ca 100qm, 1. et ca. 85qm. es muss getrennt abgerechnet werden.
hierzu habe ich gleich mehrere fragen.
-laut hersteller reicht ein thermostat (pro etage), ich gehe allerdings davon aus, dass nicht in jedem raum die gleiche temperatur herrschen soll, benötigt man dann pro raum ein thermostat, oder wie wird das geregelt?
-sollte man in einem ca 16qm grossem raum eine fussbodenheizung verlegen oder reicht eventuell eine wandheizung
-kann die ausseneinheit (mir fehlt gerade der fachbegriff) an der hauswand angebracht werden oder muss sie auf dem "boden" stehen?
-wie sieht es bei der ausseneinheit mit isolierung aus?

-welches volumen sollte der wasserspeicher für eine 4-köpfige familie haben?

-besteht die möglichkeit nachträglich eine solaranlage für wasser anzuschliessen? lohnt sich das? vielleicht sogar besser von anfang an?

das war es fürs erste, vielen dank für eure bemühungen

sven

LSKill
Aktivität: durchschnittlich
Beiträge: 77
Registriert: 25.09.2006 19:26
Wohnort: Wiedergeltingen
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon LSKill » 19.11.2006 16:21 Uhr

Hallo
Also nur einen Thermostat zu verwenden halte ich für nicht sehr praktikabel. es sollte schon möglich sein in jedem Raum die temperatur seperat zu regeln, da ja eh über einen Verteiler mehrere Heizkreiseanzusteuern sind kostet es auch nicht so viel mehr (ca. 75€ pro Raum je nach reglertyp und Heizkreiszahl).
Mit der getrennten Abrechnung sehe ich überhaupt kein Problem. Für sowas gibt es ja Wärmemengenzähler. Auf keinen Fall würde ich zwei seperate heizungsanlagen machen. ist Geld und auch Platzverschwendung.
Das Warmwasser und Kaltwasser muss ja eh über Zähler abgerechnet werden. Da ist der Aufwand für eine Wärmemengenberechnung auch nicht mehr hoch.
zum thema ob man den Wärmetauscher an der Wand befestigen kann: hmm dazu bräuchte man etwas mehr infos. Es handet sich ja offensichtlich um eine Luft-Wasser Wärmepumpe mit Aussenaufstellung oder um eine sog. Split Wärmepumpe, bei der die Wärmepumpe im inneren steht und der Wärmetauscher draussen.
probleme könnten hier mit der Schallübertragung auf das gebäude auftreten. Dämmmatten könnten hier Abhilfe schaffen. muss mit dem Hersteller abgeklärt werden.
hoffe ich konnte weiterhelfen.
Für weitere infos würde ich empfehlen einen örtlichen kompetenten Heiungsinstallateur zu rate zu ziehen, der die Anlage plant und einbaut.
Um eine Haustechnikraum für Pufferspeicher wird man aber nicht herumkommen. den Platz muss man opfern, damit der Heizungsbauer seine Anlage auch sauber installieren kann
Wero
Aktivität: hoch
Beiträge: 204
Registriert: 18.05.2006 07:42
Wohnort: 53925
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon Wero » 19.11.2006 21:00 Uhr

Hallo sven
Ich würde Dir zu zwei Heizungen raten, wenn Du einmal Ärger mit Deinem Mieter hast wird auch oder gerade an den Nebenkosten reklamiert.
Ich habe in meinem Haus nur 2 Thermostate eines für Warmwasser und eines für die
Heizung. Also können auch nur 2 kaputt gehen und ich brauchte auch nur 2 zu bezahlen.
Gruß
Wero
klemmsonite

Beitragvon klemmsonite » 20.11.2006 15:28 Uhr

hallo sven,

ich kann meinerseits wero zustimmen, dass zwei heizungsanlagen/Wärmepumpen für zwei Wohneinheiten empfehlenswert sind. Eine Trennung im Hinblick auf eine eindeutige Abrechnung und auf die Vermeidung von Nachbarschaftsstreit ist emfehlenswert.
Ich habe zwei Thermostate, eins als "Reserve", falls das primäre den dienst versagt.
Aufgrund meiner WP sind die Räume vordefiniert temperiert, ich habe mir über die Raumaufteilung vorher Gedanken gemacht und meinen Räumen eine Temperatur zugeordnet. dementsprechend wurde die Länge der Heizschlangen berechnet und verlegt. Eine Nachregelung kann in geringem Maße (ca. 2°) nach oben wie nach unten erfolgen. Mit dem Thermostat könnte ich natürlich das ganze Haus nach oben wie nach unten regeln. Tipp: frag mal wen, der Fußbodenheizung mit mehreren Thermostaten hat, wie oft der die regelt. Meine Bekannte sagt mir: gar nicht mehr.
Ob die Ausseneinheit, der Verdampfer (evtl. auch die Pumpe an sich), an der Außenwand angebracht werden kann, wird der jeweilige Hersteller sagen können. Mein Verdampfer steht frei. Die WP befindet sich daneben, ebenfalls außen. Diese ist schallisoliert.
Mein Wasserspeicher hat 185 Liter - auch hierzu ist die jeweilige Hersteller- bzw. Installationsfirma meist ein besserer Ratgeber.
Das nachträgliche Anschließen einer Solaranlage sollte, wenn es zur Unterstützung der WW-Bereitung notwendig wäre, vorher bedacht und vorbereitet werden. Dazu würde ich alle hierzu notwendigen Leitungen in der Rohbauphase mitverlegen lassen, um später nur noch anschließen zu müssen. Ist natürlich eine Kostenfrage. Schließt man nie eine solche Anlage an, war die Investition umsonst.
Bei meiner WP befindet sich die Pumpe sowie der Verdampfer vor dem Haus (Außenaufstellung), bedient Heizung (Fußboden komplett) sowie WW, ohne zusätzlichen Heizstab oder solarthermischer Anlage.

gruß Klemmsonite

Zurück zu Geothermie & Wärmepumpen



Seit 2001 online, über 35.000 Beiträge
a n z e i g e n
 

  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag



Sie lesen gerade die Forendiskussion: wärmepumpe, ja oder nein? bitte um info