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SC-NE

Beitragvon SC-NE » 18.01.2006 15:47 Uhr

Eine gebrochene Scheibe kann man nur reparieren, in dem man die defekte Scheibe dort lässt wo sie ist und vom Glaser eine neue Scheibe zuschneiden lässt, die so groß ist wie der äussere Alurahmen. Dort die Scheibe mit Sillikon aufkleben und das Modul ist wieder versiegelt.

Es darf natürlich nicht mehr auf einer Dachanlage seinen Betrieb verrichten. Man kann es nur noch für das Campingmobil oder das gartenhaus verwenden (Niederspannungsbereich 12 -48 Volt).


Mfg. Schwab T.

SC-NE Photovoltaik Ltd.
92637 Weiden

SC-NE

Beitragvon SC-NE » 18.01.2006 15:48 Uhr

Eine gebrochene Scheibe kann man nur reparieren, in dem man die defekte Scheibe dort lässt wo sie ist und vom Glaser eine neue Scheibe zuschneiden lässt, die so groß ist wie der äussere Alurahmen. Dort die Scheibe mit Sillikon aufkleben und das Modul ist wieder versiegelt.

Es darf natürlich nicht mehr auf einer Dachanlage seinen Betrieb verrichten. Man kann es nur noch für das Campingmobil oder das gartenhaus verwenden (Niederspannungsbereich 12 -48 Volt).


Mfg. Schwab T.

SC-NE Photovoltaik Ltd.
92637 Weiden
Bernd Schlüter

Beitragvon Bernd Schlüter » 16.06.2006 17:39 Uhr

Bei Dünnschichtzellen dürfte es ja wohl recht schwierig sein, die Halbleiterschicht vom Glas zu trennen. Aber wie ist das bei den Dickschichtzellen? 0,2mm dick ist der Siliziumkristall und auf die Glasscheibe geklebt. Leider ist der ebenso hart wie Glas und, wenn man mit einer Rasierklinge zwischen Glas und Kristallscheibe fahren will, zerbricht er.
Jetzt komt es auf den Kleber an: heiß machen darf man ja für einige Zeit bis auf 200 Grad, aber, wenn das ein Zwikomponentenkleber ist, dann wird der sich sicherlich nicht lösen und Lösungsmittel steckt der mit links weg...also, wer weiß denn wirklich etwas mehr?
Sicherlich gibt es da auch Unterschiede bei den verschiedenen Herstellern...
Sollte es dann wirklich gelingen, das zersplitterte Glas zu entfernen, wäre sicherlich eine Argonfüllung unter der neu zu klebenden Scheibe sinnvoll. Stickstoff ist ungeeignet, weil es ins Silizium wandert. Übrigens, auch eine zersplitterte Scheibe lässt Licht durch, aber die am stärksten betroffene Stelle bestimmt die leistungsfähigkeit des Moduls, dessen Verbindungen übrigens meist gut löten kann, mit normalem Lötzinn und normalem Draht. Vielleicht springen noch ein paar Akkuladegeräte heraus? 3-4 Einzelzellen pro 1,2 Volt-Akku?
Solarheimer
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Beitragvon Solarheimer » 28.10.2006 17:08 Uhr

Hallo in die Runde!

Also bei mir gab es auch vor ein paar Jahren Bruch bei einem Modul. Jemand hat einen Stein ziemlich heftig draufgeschossen. Nette Leute!

Ich habe es ausgetauscht und wollte es nicht wegwerfen. Habe es als Stand-Alone Modul für die Nachführanlage im Betrieb und es liefert auch viele Jahre später Strom.

Es ist ein Solarfabrik SF115 ohne Rahmen. Ich habe es einfach auf eine OSB Platte gespannt, weil es durch den Bruch sehr wabbelig geworden ist. Und dann auf ein altes Stativ und fertig. Wasser ist noch keines in die Zellen gedrungen, da es ja noch eine ziemlich stabile Kunsstoffschicht hat, die von dem Bruch nicht betroffen wurde.

Grüße vom
Solarheimer

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