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dfshardy
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Beitragvon dfshardy » 25.08.2006 16:27 Uhr

Hallo,

Wir möchten unsere Heizung vom Öl umstellen aber eine Erdwärmebohrung soll in unserer Region 15-20t € kosten.

Daher tendieren wir eher zu einer Luftwärmepumpe.
Ich habe oft gelesen dass diese Probleme mit der Vereisung usw. bereitet.

Wäre es denn möglich eine solche Pumpe in einem ungenutzten Wintergarten aufzustellen? Ich meine darin liegen die Temperaturen regelmäßig über den Außentemperaturen. Dann dürfte die Pumpe nicht vereisen und bei höherer Ausgangstemperatur müsste die Anlage doch auch weniger aufwand betreiben. Das ist alles bloß so eine Idee zerpflückt mich jetzt nicht gleich in der Luft :) Ich kann mir schon vorstellen dass da Probleme bestehen...

Aber dennoch würds mich interessieren...

bernhard geyer
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Beitragvon bernhard geyer » 26.08.2006 02:09 Uhr

Die Frage wird sein ob im Wintergarten durch Erwärmung durch Sonneneinstrahlung genügend wärme nachgeführt werden kann das diese Vereisung nicht auftritt. Und ich denke mal das bei einem Altbau und entsprechender nötiger Heizleistung dies im Winter nicht der Fall sein wird. Und damit besteht die gefahr das der Wintergarten total auskühlt und noch viel niedrigere Temperaturen als im Freien auftreten.

Also bevor jetzt ein alternativen Heizsystem angedacht wird sollte sich überleg werden wo man sonst noch Heizenergie sparen kann. Denn jedes Heizsystem spart kosten wenn es weniger Heizleistung erbringen muss. Sollte z.B eine Fassadenrenovierung anstehen so wäre es u.U. sinnvoll gleich einen Vollwärmeschutz anzubringen.

Auch sollte man überlegen das eine Wärmepumpe nur optimal (mit geringsten Stromkosten) betrieben werden kann wenn eine niedrige Vorlauftemperatur gewählt werden kann. Und diese ist oft nur bei Fußbodenheizung der Fall.
Fred
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Beitragvon Fred » 18.10.2006 21:35 Uhr

die Vereisung ist kein Problem. Das tritt nur im Winter bei hoher Luftfeuchtigkeit auf. Dieser Vorgang ist natürlich und die Geräte besitzen eine Abtauvorrichtung. Entweder kommt die Abtauenergie aus dem Pufferspeicher bzw. kann auch aus der Fußbodenheizung entzogen werden. Dieser Vorgang ist normal. Es ist besser das Gerät auf eine offene Stelle im Garten zu stellen.
Weiterhin solltest du mal den Luftdurchsatz auf der Ansaug bzw. Abgabeseite prüfen. Da must du den Wintergarten sowieso öffnen um ein Nachströmen von Frischluft zu gewährleisten. Die Luftwärmepumpe benötigt nämlich gerade im Winter genug Durchsatz. Es gibt natürlich Modelle die lastabhängig arbeiten und der Luftdurchsatz bedarfsabhängig (stromsparend) gesteuert wird. bei weitere Fragen : fredbecker@optinorm.de
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Beitragvon ralf_knight » 20.10.2006 09:03 Uhr

moin, moin,

>Ich habe oft gelesen dass diese Probleme mit der Vereisung usw. >bereitet.

unsere luft wp steht im freien und es gibt keine vereisung. bei den anlagen, die ich bisher gesehen habe, tritt das problem nur bei einer luft wp auf, und die ist ueber 15 jahre alt. bei modernen anlagen duerfte das problem nicht auftreten.

mit freundlichen gruessen

ralf knight
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Beitragvon Fred » 20.10.2006 12:43 Uhr

vereisung ist nicht zu vermeiden. Es kann nur sein daß das gerät "enteist" bevor die Vereisung sichtbar ist. Ist aber eigentlich auch kein Problem da die Technik darauf eingerichtet ist.
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Beitragvon ralf_knight » 20.10.2006 13:40 Uhr

moin, moin,

richtig, bevor die anlage vereist, wird ueber die steuerung enteist. deshalb sehe ich das aber nicht als grundsaetzliches problem, wp's nicht draussen aufzustellen. es kommt im normalen betrieb nicht zu einer vereisung, die die wp ausser funktion setzt.

mit freundlichen gruessen

ralf knight


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