Hallo Forum,
aufgrund der steigenden Ölpreise muss ich mir langsam Gedanken über meine alte „Ölschleuder“ machen. Ich möchte mein Heizungssystem komplett sanieren.
Würde mich freuen, wenn der eine oder andere Tipp von euch kommen würde.
Zum Gebäude:- 2-Familienhaus, Bj: 80
- Dachgeschoß nicht ausgebaut aber wird Mitte des Jahres von innen isoliert.
- 340 m² Gebäudenutzfläche, (aktuell werden ca. 180m² beheizt; der Rest soll ca. in 10 Jahren ausgebaut und beheizt werden.)
- Fenster original aber gut erhalten
- Keine Außendämmung (evtl. Zusammen mit dem Ausbau in ca. 10 Jahren)
- Heizwärmebedarf: 230 [kWh/m²a]
- Trinkwasserwärmebedarf: 14 [kWh/m²a]
Zur Heizung:- Heizölverbrauch ca. 4200 Liter/a
- Radiator-Heizkörper (soll bleiben)
- Eine 25 Jahre alte Viessmann Vitola mit 36 kW
Meine bisherigen Überlegungen:
Pallets:
ich denke hier wird der Preisvorteil gegenüber den fossilen Brennstoffen bald eingeholt sein.
Wärmepumpe:
bedenklich, da hohe Vorlauftemperaturen wegen Radiatorheizung notwendig sein wird. Sicherlich gibt es Wärmepumpen, die 65°C Vorlauftemperatur schaffen. Aber hier ist es mit der Wirtschaftlichkeit vorbei, wenn Arbeitszahlen unter 2,7 erreicht werden.
Öl oder Gas?
Was ist hier langfristig das wirtschaftlichste?
Gibt es hier eine wirtschaftliche Kombination mit Solar, Speicher oder ähnliches?
Wäre für jede Entscheidungshilfe dankbar.
Gruß
Gast