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Erdwärme, Wärmepumpe, Erdkollektoren, Wasserwärmepumpen, Bohrungen, Sonden
Comenius

Beitragvon Comenius » 03.09.2006 15:28 Uhr

Hallo zusammen,

habe inzwischen schon viel in diesem Forum gestöbert und dabei einiges an neuen Infos bekommen ...

Dummerweise widersprechen sich einige Infos der Hersteller und Verbände gewaltig, daher wollte ich mal unabhängige Privatleute befragen nach deren Erfahrungen. Also: Wir planen den Bau eines EFH, ca 200 qm Wfl, auf einem 600 qm großen Grundstück, nach KfW60-Standard. Auf Keller wird verzichtet. Ich interessiere mich sehr für die WP-Technik und auch für die Wohnungslüftung, aber beim Surfen bin ich auf Folgendes gestoßen:

- Erdsonden seien besser als flache Erdkollektoren ("vereisen" den Boden, nachteilig für die Vegetation, durch ständiges "Vereisen" und wieder Abtauen verdichte sich der Boden zu einer Lehmmasse) und Brunnenanlagen (Verockerung des Schluckbrunnens, aufwändigere und teurere Wartung). Anderseits haben Erdsonden wohl eine geringere Leistungszahl und sind wohl auch teurer ...

- Direktverdampfung sei effizienter und billiger zu realisieren (z. B. CO2 bei Tiefenbohrung oder entsprechende Kältemittel bei flachen Erdkollektoren), eine andere Firma (Name vergessen) stellt diese nicht mehr her weil es laufend Ärger gab (Dichtheit des Materials, Gasdiffusion).

- Man solle Warmwasserbereitstellung und Heizung entkoppeln, da Heizungs-WP für die Warmwasseraufbereitung im Sommer überdimensioniert seien und während diesen Zeiten unrentabel arbeiten; stattdessen besser eine Abluftanlage mit kleiner WP für die Warmwasseraufbereitung nutzen (hm, klingt nach: ich will möglichst viel verkaufen, oder?).

- Lüftungsanlagen seien energetisch betrachtet überflüssig im Zusammenhang mit einer WP-Heizung, denn diese heizt über Strahlungswärme (Flächenheizung) und da mache das bisschen Energieverlust beim Stoßlüften den Kohl nicht fett. Die KNOG wiederum empfiehlt die Kombination, weil dadurch der Heizbedarf gesenkt werden, die WP kleiner dimensioniert und damit billiger werde, ferner sich das positiv auswirke auf die KfW-Kreditvergabe (evtl. wird aus KfW60 ein KfW40).

- und dann gibt's natürlich noch die Kombigeräte mit Luft-Wasser-WP, Entlüftung mit Wärmetauscher an den Heizkreislauf, Anschlussmöglichkeit von Solar und was weiß ich (z. B. bei Effiziento.

- Heizstab sei überflüssig, wenn alles richtig geplant ist. Pufferspeicher auch (ehrlich?).

Tja ... ich bin ein wenig überfragt. Vielleicht habt ihr ja die ein oder andere Antwort und könnt Licht ins Dunkel bringen? Wäre schön!

Vorab schon mal Danke für die Infos!
Viele Grüße ans Forum
Jürgen[/url]

denkedran
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Beitragvon denkedran » 03.09.2006 18:59 Uhr

Zum Einarbeiten in die WP Technik sind die Seiten www.dim.de mit dem kostenlosen Programm wdim sehr hilfreich.

Gruß Denkedran
Comenius

Beitragvon Comenius » 03.09.2006 21:50 Uhr

Hallo denkedran,

habe auf den Seiten kein Programm namens wdim entdecken können ...

Viele Grüße
Jürgen
denkedran
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Beitragvon denkedran » 04.09.2006 00:41 Uhr

Programme sind meist unter dowlad herunterzuladen. Versuche es noch einmal.

Gruß Denkedran
Mukkel
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Beitragvon Mukkel » 05.09.2006 00:50 Uhr

Moin moin,

denkedran meint bestimmt www.wdim.de nix www.dim.de

:lol:

Gruss

Mukkel

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