An anderer Stelle wird die Frage gestellt, warum manche Windräder still stehen (http://www.energieportal24.de/forum/topic,1419,-warum-stehen-manche-windraeder-still%3F.html); die Antworten auf diese Frage lassen mich schmunzeln, weil sie teilweise unlogisch, teilweise schon naiv anmuten.
Ich bin als Berufskraftfahrer pro Woche ca. 4000km auf deutschen Autobahnen unterwegs. Irgendwann ist mir aufgefallen, dass, an Stellen, an denen mehr als ein Windkraftrad steht - also an sogenannten Windparks - fast
immer einige, teilweise mehr als 50% der dort aufgestellten Windräder still stehen (Siehe Auflistung weiter unten). Dabei ist deutlich zu erkennen, dass bei den Windrädern, nicht wie in dem oben angebrachten Link vermutet, die Windkraft nicht ausreicht um das Rad rotieren zu lassen, sondern die Rotorblätter nach hinten stehen und somit dem Wind keine Angriffsfläche bieten; dass diese Windräder sich
nicht drehen ist ergo
volle Absicht!
Hier eine Auflistung der Windräder die sich nicht drehten, über eine Strecke von geschätzten 85 - 110km (A5 Frankfurt - Kassel) am 21. Juli 2006:
1 von 5
5 von 8
7 von 14
1 von 2
also teilweise sogar
über 50%!
Diese Beobachtung mache ich fast täglich, also nicht nur am 21. Juli 2006.
Dass dies so ist, lässt mich nur einen logischen Schluss ziehen: Würden diese Windräder dauerhaft Strom erzeugen, wären sie schlechte Abschreibungsobjekte; die Tatsache, dass sich Windräder
nicht drehen ist also politisch gewollt (abgesehen davon, dass sich das in der Statistik nicht "gut" machte, wenn mehr alternativer Strom erzeugt werden würde, denn Atomstrom wird ja sowas von benötigt).
Eine andere Erklärung macht keinen Sinn ...
Interessant hierzu auch ein Ausschnitt aus dieser Seite:
http://de.wikipedia.org/wiki/Windpark...
[Ausschnitt] "Windparks werden entweder durch einzelne Großinvestoren finanziert oder über eine Projektfinanzierung, etwa in Form der Gründung eines geschlossenen Fonds. Bei einem geschlossenen Fonds bringen mehrere Anleger das Eigenkapital auf, das durch ein Bank-Darlehen ergänzt wird. In der Regel verlangt die Bank eine Eigenkapitalquote von 40 %, einen Generalübernehmer für den Bau des Parks, Versicherungsschutz während des Betriebes, einen Wartungsvertrag während des Betriebs und die Beachtung des Erneuerbare-Energien-Gesetz in Deutschland oder vergleichbarer Gesetze in anderen Ländern. Nachdem die gesetzlichen Regelungen für diese Fonds im Jahr 2005 von der deutschen Bundesregierung verändert wurden, werden neue Formen, wie beispielsweise das Leasing oder die Ausgabe von Genussscheinen ausprobiert. Im Jahr 2004 wurde von der HypoVereinsbank eine Anleihe an den Kapitalmarkt gebracht, in der die Einnahmen von Windenergieanlagen im Wert von etwa 100 Millionen Euro über eine Laufzeit von 20 Jahren verbrieft wurden. 2006 erfolgte eine zweite Emission im Volumen von 470 Millionen Euro, für 39 Windkraftanlagen mit einer Kapazität von etwa 330 Megawatt". [/Ausschnitt]
- Na, klingelts?
Thomas Sonnabend
[/url]