Hallo zusammen,
ich habe seit kurzem eine Pelletheizung mit solare Heizungsunterstützung. Hatte vorher eine 17 Jahre alten Öl-Kessel. Die Geräuschkulisse ist etwa identisch. Beide Systeme haben ein Gebläse. Die Schnecke höre ich nur wenn ich im Heizungskeller bin.
Das Lager ist von einem Schreiner aufgebaut worden und gut versiegelt.
Beim Befüllen des Lagers gab es auch keine Staubwolke.
Sicherlich ist bei Pelletheizungen ein leichter Geruch von verbranntem Holz zu bemerken. Vorher hatte ich immer einen Heizölgeruch gehabt. Aber Gerüche sollten nicht das Entscheidungskriterium sein.
Schon eher könnte man die Situation einer Leckage mal durchspielen. Wenn ein Öltank (speziell die älteren, vielleicht sogar nur einwandigen) leckt ist die Behörde (untere Wasserbehörde) einzuschalten. Die prüft ob wirklich kein Öl ins Erdreich gelangt ist. Wenn nein - Glück gehabt. Ansonsten kann der Schaden schnell in 5-6 stellige Summen gehen !!!
Wenn schon Emissionen verglichen werden, dann bitteschön alle ! (Bremsbeläge; Ölverlust; Reifenverschleiß.)
Auch für Pelletheizungen wird bzw. gibt es Feinstaubfilter.
Kachel- und Kaminöfen sind hier die viel größeren Dreckschleudern.
Auch unser heißgeliebte Holzkohlegrill würde bei den Emissionswerten (leider) unterste Plätze einnehmen. Von unseren Rauchern will ich erst garnicht anfangen - muß mich ja nicht überall in die Nesseln setzen...
Also ich habe im Mai 165€/to für Pellets nach DIN PLUS bezahlt. Das entspricht etwa 33 ct/ltr Heizöl. Man muß halt was suchen. Manche Pelletlieferanten wollten halt eine schnelle Mark ääh Euro machen !
Die Differenz zwischen 1kWh Öl/Gas zu 1kWh Pellets wird tendenziell weiter steigen. Öl/Gas ist endlich. Aber ich wiederhole mich hier. Gas und Öl-Lobbyisten muß es weiter geben. Bekanntlich können die Pellets den Brennstoff Öl und Gas nicht 100%ig ersetzen.
Viele Grüße
Andreas