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Fritz Walch
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Beitragvon Fritz Walch » 27.06.2006 22:35 Uhr

Die Insellösung mit Druckluft als Energieträger.
Energiequelle Windrad:
Der Rotor arbeitet nur auf Winddruck und ist ein Langsamläufer. Die Rotorblätter stellen sich bei zu hoher mechanischer Belastung durch Sturm aus dem Wind und drehen sich unter der Belastungsgrenze weiter.
Das Windrad treibt einen Kompressor. Bei der Komprimierung von Luft entsteht Druckluft und Wärme.
Die Wärme wird in Wasser gespeichert. Die Druckluft wird gespeichert und gekühlt.
Bei dem Verbrauch von Druckluft wird die Wärme aus dem Wasser entnommen.
Wasser und Druckluft werden durch eine Leitung in das Haus geleitet.
Im Haus erzeugt ein Druckluftgenerator Strom für Licht und Kleingeräte.
Die Waschmaschine wird durch einen Druckluftmotor getrieben. Das warme Wasser wird für heizen und waschen verwendet. Die Abluft des Stromgenerators regelt das Raumklima, kühlt das Trinkwasser und die Lebensmittel. Bei niedrigem Verbrauch arbeitet der Generator auch als Kompressor und füllt den Hochdrucktank für das Auto.

Der Strom wird nur erzeugt, wenn er verbraucht wird. Eine Vernetzung ist über eine Leitung möglich.
Durch filtern und erhitzen, und durch Kondensat hat jeder Anwender auch sauberes Wasser.
Zuletzt geändert von Fritz Walch am 19.10.2006 16:52, insgesamt 3-mal geändert.

Uwe Hallenga
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Beitragvon Uwe Hallenga » 28.06.2006 01:02 Uhr

Es handelt sich dabei nicht um Propeller sondern genau genommen um einen Repeller (gespiegeltes Profil des Propellers) und hat im Wesentlichen die Form einer Tragfläche eines Flugzeuges.

Im Prinzip arbeiten die Rotoren nicht nach dem Staudruckprinzip (das wäre das mit dem Flächendruck) sondern nach dem Auftriebsprinzip (wie beim Flugzeug die Tragflächen oder das Segelboot mit gewölbten Segel das auch gegen den Wind kreuzen kann).
Großen Windanlagen nutzen nur beim Anlauf auch das Staudruckprinzip. Die Rotorblätter werden bei Windstille in Fahnenstellung (längs zur erwartenden Windrichtung) gedreht und versuchen so nach dem Staudruckprinzip den Rotor bei aufkommenden Wind erstmal "anzuwerfen". Sobald die ersten paar Umdrehungen gelaufen sind drehen sich die Blätter wieder optimal zum Wind.

Anschaulich erklärt wird dieses (und anderes) bei:
http://www.windpower.org/de/kids/choose/rotor/lift.htm

Gruß Uwe

Besucht doch mal die Internetseite: Kleinwindanlagen (siehe mein Profil)

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