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Der Wagemutige

Beitragvon Der Wagemutige » 31.05.2006 16:42 Uhr

Ich bin aufgrund des Alters meiner bisherigen Öl/Holz-Kombiheizung gezwungen, diese gegen ein neues Aggregat auszutauschen. Der bisherige Wärmebedarf lag ca bei 35000KWh/a. (Heizkörperbetrieb ). Vorlauftemperatur war bisher - mangels Regelung bei ca 70Grad, ich kann diese aber leicht auf 50 Grad senken (im Winter bei -15 Grad getestet ). Öl wollte ich eigentlich nicht mehr, reiner Holzofen wegen schlechter Automatisierbarkeit beim Beschicken auch nicht. Pellets denke ich werden auch in Zukunft noch sehr teuer werden, daher scheidet diese Heizmethode auch aus.


Gestossen bin ich auf eine - wie ich meine - recht interessante Alternative.
Kombination aus Solarthermischer Anlage ( 15 qm Flachkollektor ) mit einer Wärmepumpe ( 14 kW )mit zusätzlichen Erdkollektoren ( System mit ca 50 Metern einer speziellen Art von Absorberplatten, die oberflächennah untergebracht sind) , 800 Liter Pufferspeicher mit Frischwassermodul. Kosten soll das ganze nach Abzug der Förderung incl Einbau ca. 24kEUR. Angenommen werden Heizkosten ( = Strom für WP ) von ca 800 EUR und eine Amortisation gegenüber einer Ölheizung mit Pufferspeicher/Frischwassermodul von ca 10 Jahren.
Das Besondere an der Anlage ist eigentlich, dass die Kollektoren und Erdkollektoren zusammen geschalten sind und ein recht hoher COP der Wärmepumpe erreicht werden soll.

Die Frage ist nun, ob diese Annahmen zu optimistisch sind. Hat jemand mit einer ähnlichen Anlage schon Erfahrung?

Gruß
Der Wagemutige

machtnix

Beitragvon machtnix » 31.05.2006 19:52 Uhr

Hallo Wagemutiger,
könnten 14kW nicht doch zuviel sein?
Schau dich auch mal hier,http://www.solare-waermepumpe.de/ um oder auch mal bei www.hautec-ag.de
Die können auch bis 70° sollte aber den COP in den Keller fahren.
Vielleicht wäre ja auch eine Caskaden WP interessant:
http://www.piergalski.de/cascade/pages/framestart.html
bernhard geyer

Beitragvon bernhard geyer » 17.06.2006 00:22 Uhr

50 qm Erdkollektor? Was denkst du das du hier im Winter herausholen wirst. Bei sehr optimistischen Annahmen maximal 50 W/m2. Das ergibt 2,5 kW. Und damit "laugst" du den Boden schon ziemlich aus was u.U. Probleme bei der Vegetation mit sich zieht.

Ich würde grundsätzlich die Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpen bei 50 Grad vorlauftemperatur bezweifeln. Und wenn du den Nachteil von Pellets beim vermutlich Steigenden Preis siehst: Wer sagt dir den das dein Strom für die WP immer auf dem jetzigen stand stehen bleibt?

Da ich die Hausgröße nicht kenne gehe ich aber schon mal davon aus das es vermutlich ein älterer Bau mit nicht optimalen Dämmwerten ist. Schon mal darüber nachgedacht die Dämmung (Vollwärmeschutz, Fenster, Dachdämmung) zu verbessern?

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