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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Wärmepumpe mit imensem Stromverbrauch

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Thomas Heufers

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 21.07.2006, Wohnort: Detmold/Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1982
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ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Jetzt wird hier auch noch eine Infrarotheizung als Lösungsvorschlag angedient. Das ist ja Energievernichtung pur!
Die VZ Rheinland-Pfalz hat zu diesem Thema eine Pressemitteilung veröffentlicht.
http://ecotec-energiesparhaus....elektrische_direktheizung.html
Fazit: Der Kauf von solchen Heizsystemen als Dauerlösung ist nicht zu empfehlen.

Gruß

Thomas Heufers

_________________
KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
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Kurty

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 07.12.2008,
Beiträge: 8
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Guten Abend Leute!

Werde jetzt hier kurz und knapp aufführen was ich heute verändert habe:

- komplettes Systemreset durchgeführt
- Alle Werkseinstellungen hergestellt
- Heizkurvensteilheit auf 65% gestellt
- Fußpunkttemperatur auf 25
- Behaglichkeit (vorgegaukelte Raumtemp.) auf 0= 20grad
- Heizkreis-Zeitprogramm 04:00Uhr bis 21:30 Uhr aktiviert
- Warmwasserprogramm 03:30Uhr bis 08:00Uhr aktiviert

Zusammenfassend ist zu sagen, das irgendwas faul ist. Denn momentan verbraucht die WP (1,91Kw) so viel, als wenn sie 24 Stunden durchläuft.
Und das bei den besagten 65% Heizkurvensteilheit.

Mit der Taktung von 5 minuten an und dann wieder 5 minuten aus werde ich dann morgen nochmals ganz genai beobachten im normalen Heizbetrieb.

Eben war ich nochmals unten - da hatte ich ne Vorlauftemp von 51grad und es stand "Zwangsdrosselung" dort. Die Umwälzpume für das Heizungssystem lief NICHT.
Ich glaube es wurde WW bereitet.



Ein heute geführtes Telefonat mit der Firma ERW ergab, dass die Heizung DEFENITIV KEINEN Heizstab hat.
Zu Taktungszeiten konnte mir der nette Herr leider nichts sagen.
Desweiteren konnte er mir leider nicht erklären, wo der Unterschied zwischen Normalbetrieb/Sparbetrieb ist.
Denn immer wenn ich ein Zeitprogamm erstelle, kann ich nicht einfach den Normalbetrieb programmieren ohne auch den Sparbetrieb zu speichern ?!?
Der Techniker war zum Zeitpunkt des Anrufes leider nicht im Haus.

Ich weiß nicht, ob die Wärmepumpe wenn ich ne Zeit von 04 Uhr bis 21:30 einstelle danach wirklich aus bleibt, oder dann in den besagten Sparbetrieb geht. Ist mir ein Rätsel !

Der ERW Mensch sagte jedoch zu mir ne ausfürlichste Anleitung der Steuerung per Mail zu schicken.

Sollte das alles nichts bringen, schicken die NOCHMALS nen Techniker (300Km).
Es war ja schonmal einer da - danach hatten wir in den folgenden 2 Wochen einen Stromverbrauch, der auf den Monat gerechnet bei 78 Euro lag ! Da hatten wir draussen aber noch 8 grad oder so und erst danach merkten wir, dass mit diesen Einstellungen das Haus nicht genügend warm wird.

Danach war dann in der Zeit als ich im Urlaub war jemand anders dran wo ich immer noch nicht weiss was der wieder alles verstellt hat.

Naja......ich werde dem Fehler auf die schliche kommen, hoffentlich auch mit eurer Hilfe Cool

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GMil

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 29.02.2008, Wohnort: Nähe Fürth / Bayern
Beiträge: 671
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Wenn der Stromverbrauch der WP verdächtig ist, sollte man ihn eben mal überprüfen. Das geht auch für den Laien ohne Meßwerkzeug recht einfach, wenn ein "alter" analoger Stromzähler vorhanden ist.

Diese Zähler haben ein (Wirbelstrom-) Meßwerk mit einem Alurad, dessen Rand eine rote Markierung aufweist. Auf dem Zähler steht, wieviele Umdrehungen dieses Rades eine kWh ausmachen.

Will man die Leistungsaufnahme eines Verbrauchers wissen, mißt man einfach die Zahl der Sekunden für eine Radumdrehung und kann dann leicht ausrechnen, wieviel kVA der Verbraucher gerade zieht. Mein Zähler hat z. B. 75 U / kWh. 3600:75=48. Wenn ich also die Zahl 48 durch die Sekunden dividiere, die eine Umdrehung benötigt, habe ich die Leistung in kVA.

Damit müßte sich dem Phänomen auf die Spur kommen lassen, warum eine WP, die nominal nur knapp 2 kVA aufnimmt, pro Tag 50 kWh verbraucht, wenn sie noch nicht einmal dauernd durchläuft!

Zum Vergleich: meine Mod-WP hat lt. Typenschild eine Nennleistung von 3,89 kVA, nimmt aber bei Vollast maximal gut 6 kVA auf!

Die Lösung: Mod-WPn haben einen ausgeprägten Überlastbereich für kalte Tage, wobei sie deutlich über die Nenn-Aufnahmeleistung hinausgehen. Dafür kommen sie ohne Heizstab aus. Bei der Wahl z. B. des Leitungsquerschnitts und der Absicherung darf man sich daher auch keinesfalls an der Nennleistung orientieren.

_________________
Gruß

Gerhard

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Jumpy

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 18.09.2008,
Beiträge: 8
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Hallo Kurty!

Was hast du denn zuvor Öl verbraucht?
Hast Du keinen Wärmemengenzähler an der WP?
Du hast doch Förderung bekommen Smile

Bei mir hängt an der Brauchwasser- und Heizungswärmepumpe ein analoger Zwischenzähler und am Rücklauf der Heizung ein Wärmemengenzähler. Somit habe ich immer schön unter Kontrolle was da passiert. Bei Dir ist das Blindflug...

8kW finde ich für so ein altes Haus etwas unterdimensioniert. Gerade weil Du durch die Heizkörper so einen hohen Vorlauf fahren musst.

Meine ist viel zu gross, da hier mit dem Verbrauch der Vorbesitzer kalkuliert wurde. Die läuft die Tage nur ca. 3-4Std.
Die Vorbesitzer verbrauchten alleine für die Heizung (FBH) 3800 Liter Flüssiggas im Durchschnitt. Mein WMZ hat nun seit Juni etwas über 3000kWh auf dem Tacho und wird wohl kaum an die 25000kWh herankommen. Mein Tagesverbrauch liegt momentan zwischen 20-25kWh ohne Brauchwasser.

Dein WP-Hersteller muss doch in der näheren Umgebung Fachleute/Parner haben?!

Grüsse, Thomas

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ulmenweg

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 12.01.2009,
Beiträge: 7
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Golden Energy Wärmepumpe - einmal nie wieder. Ein gutes Forum bietet ebenso:

http://www.haustechnikdialog.de/Forum/Default.aspx?t=98267&headlin...

Hätte ich das vorher gewusst, dann wäre ich nicht auf Golden energy (wie meine Heizungsbauer) hereingefallen.

Aber noch ein Trick, um deinen WP-Stromverbrauch zu drosseln.
Nachts nach 22 Uhr brauchst Du selten Deine Heizung (ausser Du bist ein Nachtmensch). Also baue Dir eine Zeitschaltuhr ein, die Du selbst frei (ohne Handwerker) programmieren kannst und lass die WP erst wieder um 5.00 Uhr morgens loslegen, das sollte reichen, wenn man um 6:30 warmes Wasser braucht.

Die Angelegenheit hat noch einen 2. Vorteil, denn die Nachbarn und Du selbst kannst nachts wieder ohne Lärm schlafen...Smile - mal abgesehen, dass es Deinen Geldbeutel und unsere Umwelt schont.

Ulme.

PS: Golden Energy Leidgenossen bitte melden - zusammen sind wir stärker!!

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manna

Erfahrung:
Anmeldedatum: 01.02.2010,
Beiträge: 1
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Hallo ulmenweg, mir geht es auch schlecht mit meiner golden energy. Im Vorlauf kommt sie nicht auf 60 C, Baden ist kaum möglich im Winter,Raumtemperatur lag bei 14 °C, Schimmelbildung im ganzen Haus und ich hab in eine Vollsanierung mit Dach und Wanddämmung , Wandheizung in Lehm investiert.Stromverbrauch im Januar 2010 über 1000 kwh. Aber das tollste ist: Das Außenrohr zwischen Außengerät und Haus ist immer Eis- und Schneefrei. Denn die meiste Wärme geht schon vor dem Tauscher direkt in die Luft.
Der Heizungsbauer sagt, dazu: Das ist ganz normal.
Mittlerweile meldet er sich schon garnicht mehr auf Mails und Telefonanrufe und schickt immer seine Frau ans Telefon.
200-300 € Heizkosten für den Dezember , und ich muß jetzt Gasflaschen im Haus aufstellen, damit meine Kinder und ich überhaupt leben können im Haus. Ich mache mir die bittersten Vorwürfe, daß ich von der ursprünglichen Idee Erdgas und Holzofen mich für diesen Quatsch hab breitschlagen lassen.Nicht nur unsere Gesundheit wird durch den Schimmel in Mitleidenschaft gezogen, nein es kostet auch noch einen riesenbatzen Geld und keiner hat etwas davon.

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ulmenweg

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 12.01.2009,
Beiträge: 7
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Hallo!

Das gesamte Heizthema ist ziemlich komplex. Es gibt keine eindeutige Antwort - leider! - Aber ich will mich hier mal etwas äusseren, vielleicht hilft es anderen und Dir weiter.

In meinem Fall war der Mitsubishi Compressor schon 3x defekt (2x 7KW und 1x 12KW am Ende). Man wirbt mit einer Wärmepumpe zum Heizen. Das Gerät ist aber nichts anderes als ein Standard Kühlgerät, welches man quasi zweckentfremdet. Mitsubishi gibt übrigens keine Garantie für etwaige Zweckentfremdungen - Goldenenergy hat (wenn man mal deren Bilanzen im Internet ansieht) mit Sicherheit nicht den finanziellen Background das alles alleine zu stemmen. Aber es muss ja jemand die Zeche zahlen... nur wer - 3x dürft Ihr raten.

Also bei mir wurde die Mitsubishi WP schon 3x ausgetauscht, ein viertes Mal wollte ich mir das nicht nochmals antun. Der Wärmetauscher wurde vom Durchmesser her vergrössert und auch ausgetauscht. Neuerdings ist es so, dass man angeblich noch mehr Durchmesser in den Rohren hat, weil man die Leistung nicht hinkriegt. Die Jungs rechnen gar nicht, sie probieren es am Kunden aus... ist ja SUPER!

Somit habe ich auf Wandlung bestanden. Die sog. A-Karte hat mein Heizungsbauer gezogen, so wie alle "naiven" Heizungsbauer, die auf Goldenenergy und mögliche andere hereingefallen sind, denn der sog. Hersteller bewirbt komplette Anlagen mit "bis zu Ersparnissen"... und liefert an Handwerker nur Einzelteile, die an und für sich auch funktionieren mögen, jedoch aber nicht in der Summe, sprich im praktischen Betrieb!

Mein Heizungsbauer hat 11K Euro bezahlt und Goldenenergy hat ihm 4K Euro gezahlt - bar auf die Hand, bei Geräteübernahme. Was mit der defekten Anlage passieren wird kann man sich vorstellen. Sie wird mit Sicherheit nicht eingestampft - arme Goldenenergy Gläubige. Ich kann also jedem empfehlen auf Wandlung zu klagen und jede Menge Daten zu sammeln, um die schlechte Qualität zu belegen.

Es gibt wohl schon einige Goldenenergy Händler, die von Kunden verklagt wurden und die Sachverständigen und Richter erkennen nun langsam, wer der Schuldige ist. Es ist jedenfalls extrem schwer diesen "WP-Banditen" das Handwerk zu legen - man kann nur warnen, so wie ich hier auch.

Welche Pumpe, welches System hast Du eigentlich?

VG,

Ulme.

PS: Ich habe Gott-sei-Dank ein <40KW Haus, einen 7,5KW Holzherd, der bei minus Temperaturen den Wohnraum und den ersten Stock gut beheizt und für die Fussbodenheizung und die Warmwasseraufbereitung einen Heizstab (300 EURO) einbauen lassen. Das tuts mir, bis es etwas Besseres gibt. Ach ja... 16qm Solarthermie habe ich auch auf dem Dach... aber meistens liefert mir die Sonne dann Energie, wenn mein Haus ohnehin warm ist... das ist auch nicht das, was man versprochen bekommen hat. Jedenfalls, wenn die Solar-Röhren verschneit sind (so wie heute), dann geht gar nix... leider. Ich habe eine geniale WP im Auge, die ist aber noch nicht fertig. Aber ich werde mir diese mal installieren lassen, wenn mir Messwerte und Daten des Herstellers vorliegen. Goldenenergie hat mit nie so etwas gegeben. Ich war wie der Heizungsbauer zu blauäugig.

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ulmenweg

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 12.01.2009,
Beiträge: 7
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Hallo Manna,

sorry... habs überlesen... Du hast leider auch eine Goldenenergie Anlage... das ist Pech.

Übrigens wird hier bald wieder "GMIL" schreiben... les das gar nicht... er verteidigt und verunsichert penetrant ebenso andere Foren und diskutiert bis zum Abwinken über die geniale und gute GE "Technologie", mit der er angeblich "NICHTS" zu tun hat - wers glaubt.

Es ist bekannt, dass es immer wieder Hersteller gibt, die versuchen Foren zu unterwandern. Leider.

Viele Grüsse,

Ulme.

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GMil

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 29.02.2008, Wohnort: Nähe Fürth / Bayern
Beiträge: 671
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Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
ulmenweg hat Folgendes geschrieben:
Hallo Manna,

sorry... habs überlesen... Du hast leider auch eine Goldenenergie Anlage... das ist Pech.

Übrigens wird hier bald wieder "GMIL" schreiben... les das gar nicht... er verteidigt und verunsichert penetrant ebenso andere Foren und diskutiert bis zum Abwinken über die geniale und gute GE "Technologie", mit der er angeblich "NICHTS" zu tun hat - wers glaubt.

Es ist bekannt, dass es immer wieder Hersteller gibt, die versuchen Foren zu unterwandern. Leider.

Viele Grüsse,

Ulme.


Na, wenn ich schon regelrecht herbeigelockt werde, muß ich mich wohl auch mal melden...... Very Happy

Ob Du es glaubst oder nicht: ich bin tatsächlich nicht mit GE verwandt oder verschwägert und habe auch noch nie eine WP verkauft! Ich bekomme auch kein Geld für meine Beiträge (schön wärs ja für mich als Rentner! Rolling Eyes ).

Aber meine Thermodyn funktioniert (nach gewissen Anfangsquerelen, über die ich auch geschrieben habe) inzwischen gut; warum sollte ich das also nicht schreiben? Niemand muß mir glauben, und niemand muß sich deswegen eine solche Anlage kaufen!

Weil ich mich stark für die Technik der HUGO interessiert habe (so nenne ich die Thermodyn inzwischen im Nachbarforum, weil man mir dort Schleichwerbung vorwerfen wollte Wink ), hat mich der Hersteller als m.W. bisher einzigen Privatmann und Endkunden zu seinen Service-Seminaren eingeladen. Daher habe ich inzwischen einige Kenntnisse darüber, die der normale Nutzer wohl nicht haben wird.

Gerade anfangs (2007 - etwa Mitte 2008) wurden bei der Planung und Installation dieser von Grund auf neuen WP einige teils gravierende Fehler gemacht, die inzwischen konstruktiv und kognitiv behoben sind. Vermittels einer sog. Qualitätsoffensive werden zudem nur noch solche HB beliefert, die sich auch bei GE in den zugehörigen Kursen für diese Anlage qualifiziert haben.

Die Anlage wurde von einem versierten Kältebau-Meister (also keinem Heizungsfachmann) erfunden und ist für Bestandsbauten mit Radiatoren ausgelegt. Das hatte neben vielen Vorteilen leider den Nachteil, daß man die in manchen Bestandsbauten wegen der alten, nicht diffusionsfesten PE-Rohre permanent auftretende Neuverschlammung des Heizkreises nicht genügend berüchsichtigte bzw. so noch gar nicht kannte. In der Folge setzten sich die WT zu und erzeugten somit einen zunächst unerklärlichen Leistungsabfall der Anlage. Auch ich war davon betroffen und bekam einen neuen WT.

Desweiteren verließ man sich anfangs wohl zu sehr auf die Angaben der Kunden bzgl. des vorherigen Öl- oder Gasverbrauchs, wenn es darum ging, die WP-Größe festzulegen. Obwohl diese Angaben wohl meistens richtig waren, kann damit die Leistung nicht exakt ermittelt werden, da die vorherigen Heizungen, die fast immer heftig überdimensioniert waren, mit kurzen Lastspitzen viel besser fertig wurden als eine im Mittel gerade noch ausreichende WP.

Diese Anfangsquerelen, die wohl in der Tat zu einigen unschönen Problemen mit betroffenen HBn und Kunden geführt haben, sind aber längst überwunden (so auch bei mir), und ich kann meine HUGO guten Gewissens empfehlen, wenn es um eine Hochtemperatur-WP für Bestandshäuser mit Radiatoren geht, wenn die nicht mehr als 55 °C VT benötigen.

Und ja, die HUGO ist technisch eine Klima-Anlage, aber bekanntlich kann man mit denen auch heizen. Zudem sind die Geräte des Weltmarktführers Mitsubishi, die in Millionenstrückzahlen gebaut werden, anerkannt gut, effizient und leistungsfähig; auch im WP-Einsatz.

Natürlich gibt es im Zuge der Produkt-Weiterentwicklungen auch Verbesserungen, wie aktuell z.B. den Glattrohr-WT, der etwas weniger anfällig gegen die genannte Verschlammung ist. Dennoch ist es zwingend erforderlich, in Altbauten mit Kunststoff-Heizrohren sog Schlammfänger zu installieren, die das Problem daurhaft lösen. Solche Schlammfänger wie z.B. der Redox von Zeparo werden derzeit mit jeder neuen HUGO gleich mit ausgeliefert.

_________________
Gruß

Gerhard

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