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Forum Photovoltaik: Solarmodule, Wechselrichter, Montagesysteme

Thema: Photovoltaik Was ein Newbie hier so liest

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Jens der Heizer

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 26.06.2006,
Beiträge: 135
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Also, zuerst einmal ist es nicht sinnvoll irgendwelche Anlagentipps zu geben wenn die Hintergründe nicht klar sind. Wenn man das alles so pauschal online ermitteln kann, braucht man ja keinen Solarteur mehr.

Die Aussage "Nimm Röhrenkollektoren" ist genauso kurzsichtig wie "Solarstrom rechnet sich nicht"

Lieber einen Fachmann planen lassen, und nicht den Heizi um die Ecke fragen sondern jemand der schon einige Solaranlagen geplant hat.

Die Frage nach der Modulanzahl hängt mit dem Verbrauch, der Speichergröße, der Dachausrichtung, Neigung, Verschattung usw. zusammen.

Grundsätzlich gilt: Wer Solarkollektoren auf das Dach schraubt kann mit wenig mehr Aufwand auch gleich heizen. Eine Gas, Öl, Pellet oder Holzheizung brennen auch besser wenn sie in einen Puffer laden können.

Solarstrom rechnet sich wenn der Preis die kW/h Strom teuerer wird. Leider werden dann auch die Module teuerer, da die Nachfrage steigt. Also heute Geld ausgeben, morgen sparen. Wer Solarstrom richtig Sinnvoll für die Allgemeinheit herstellen möchte, speichert ihn zwischen und speist seínen Überschuss zu Spitzenlastzeiten ins Netz.

Die beste Seite die ich dazu kenne heißt: www.oeko-energie.de...

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Steve

Erfahrung: ***
Anmeldedatum: 07.01.2008, Wohnort: LK Wesermarsch
Beiträge: 37
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Jens der Heizer hat Folgendes geschrieben:
Solarstrom rechnet sich wenn der Preis die kW/h Strom teuerer wird.


Man hat einen 20 Jahresvertrag mit dem Energieversorger. Da wird nichts teurer.
Oder meinst Du den Strombezugspreis? Der hat wirtschaftlich gesehen nichts mit der Rentabilität der PV-Anlage zu tun.

Jens der Heizer hat Folgendes geschrieben:
Wer Solarstrom richtig Sinnvoll für die Allgemeinheit herstellen möchte, speichert ihn zwischen und speist seínen Überschuss zu Spitzenlastzeiten ins Netz.


Solarstrom sinnvoll speichern? Wie soll den das sinnvoll gehen?
Sag nicht mit Batterien. Da ist der Gesamtwirkungsgrad viel zu niedrig.

Wirtschaftlich gesehen ist es auch Quatsch, den wertvollen (46 Cent/kWh) PV-Strom nicht einzuspeisen.

Gruß
Steve

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denkedran

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Beiträge: 384
Benutzer-Profile anzeigen http://www.Piergalski.de XING Profil des Benutzers besuchen Antworten mit Zitat
Die derzeitigen Anwendungen sind

nach dem Muster http://www.erluwa.de/kategorie1/index.htm... gebaut.

Würde man bei einem bekannten Autohersteller ein Energiepsarmodel Modell kaufen können, das mit einem Aufpreis keine Spritkosten mehr verursacht, würde nicht sooooooooooooooo viel darüber geplaudert.

Gruß Denkedran

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bauherr111

Erfahrung:
Anmeldedatum: 25.11.2007, Wohnort: Oranienburg
Beiträge: 1
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Hallo an alle,

mir geht es hier ähnlich wie Fleischmann, Informationen gibt es massenweise aber was davon stimmt.
Wir haben vor zu bauen, ein Fertighaus Kfw 60 mit Erdwärmepumpe und Solaranlage zur Warmwassererzeugung, beides von Vaillant. Das Haus hat a 135 m² Wohnfläche und das Dach hat ne optimale Ausrichtung zum Süden hin. Wir sind nun ein wenig unsicher geworden ob der vielen Meinungen hier das sich das nicht lohnt. Die Erdwärme soll durch eine Tiefenbohrung erzielt werden. Dazu gleich die nächste Frage, was macht eigentlich mehr Sinn, die Wärmepumpe zu kombinieren mit einer photovoltaikanlage zur Stromerzeugung oder die Wärmepumpe kombiniert mit einen Solaranlage zur Brauchwassererwärmung. Oder sollte man beides nutzen.
Für objektive nachvollziehbare Anworten wäre ich sehr dankbar.

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bernhard geyer

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 22.06.2006,
Beiträge: 1152
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3.te Lösung: Sowohl Solarthermie als auch Photovoltaik fallen lassen und statt Kfw60 mindestens Kfw40, besser Passivhaus z.B. mit besseren Fenstern und zentraler Wohnraumlüftung investieren. Dann kann dir jedliche Strompreiserhöhung (für WP-Strom) egal sein. Denn bis du Probleme hast werden andere sich gar kein Haus mehr leisten können.

Finanziell wird sich WP + Solarthermie vemutlich im Betriebszeitraum nicht lohnen. Photovoltaik muss durchgerechnet werden basierend auf den Angeboten und den (in 2008 gesenkten) Einspeisepreis.

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Jens der Heizer

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 26.06.2006,
Beiträge: 135
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Strom aus Photovoltaik lässt sich in Presslufttanks speichern. Diese Tanks sind so groß wie ein Heizöltank und haben einen Kompressor, der mit Sonnenstrom angetrieben wird. Drucklufttanks sind schon seit Jahrzehnten bei Großkraftwerken im Einsatz um den überschüssigen Nachtstrom für die nächste Spitzenlast zu sparen.

Im EFH ist die Entwicklung schon fertig, allerdings bringt die direkte Einspeisung in das Netz mehr Geld, gegen dieses Argument stehen die höheren Investitionskosten von Pressluftspeichern.

Solange jedoch wir den Sonnenstrom sofort ins Stromnetz einspeisen, können Kohle und Atomkraftwerke an schönen Tagen, nur ihre Auslastung runterfahren (was für die Betreiber sehr unrentabel ist), aber es kann auf kein fossiles Karftwerk verzichtet werden. Das geht erst wenn wir, als Privathaushalte, den Strom zwischenspeichern, und bei Bedarf abgeben.

Zu meiner anderen Aussage, vielleicht hätte ich präziser formulieren sollen: DIe ersten Jahre sind die kW/h von Kohlekraft günstiger, jedoch wird der Solarstrom von Jahr zu Jahr rentabler, je nach Abschreibungszeit versteht sich. Da praktisch keine Brennstoffkosten anfallen läuft die Anlage nach 12 bis 17 Jahren mit deutlichen Plus (Abhängig vom Investitionvolumen, Kreditsumme usw.), spätestens im 20 Jahr verdient man richtig viel Geld, was bei einer Photovoltaikanlage, bei ca. 30 Jahren Lebensdauer, eine nette Zusatzrente darstellt.

Rentabel ist sie, da gibt es kein Gegenargument, außer vielleicht Billiger-Ramsch, vom Fachdeppen installiert, der rechnet sich niemals!

Die Umweltvorteile sind hier noch gar nicht genannt worden!

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