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Aus dem Buch Radioaktivität - Das Todesprinzip der Natur - Walter Russell
Was ist Atomenergie?
Bei der Beantwortung dieser Frage sollten Sie immer im Gedächtnis behalten, dass Gott Liebe ist und dass dieses Universum auf Liebe basiert. Aktion und Reaktion müssen in der Natur immer im Gleichgewicht sein, damit die sinnvolle Absicht des Schöpfers ausgeführt wird.
Liebe, durch Aktivität zum Ausdruck gebracht, bedeutet ausgewogene Erfüllung ihres eigenen Gesetzes von gleichwertigem Geben und Zurückgeben. Auf diesem Prinzip ist unser zweckmäßiges Universum begründet. Was das Gesetz sinnvoll erfüllt, ist gut. Es hat Bestand und wird auf ewig wiederholt in einer Vermehrung dessen, was der Mensch als GUT bezeichnet. Jede Handlung des Menschen, die auf Liebe gründet, ist eine Erfüllung des Gesetzes und damit GUT – und wird sich auf ewig fortpflanzen. Unsere Vorgehensweise bei der Beantwortung dieser bedeutungsschweren Frage basiert auf Liebe zum Wohle des Menschen. Wenn sie zweckmäßig ist, wird sie GUTES in die Welt bringen zu dessen endloser Wiederholung, denn so arbeitet die Natur. Wenn sie nicht ausgewogen ist und dem Wesen des geordneten Wachstums in der Natur nicht entspricht, bedingt diese Abtrennung vom GUTEN die Aufhebung unseres Tuns. Dies ist der Weg, wie die Natur in Erfüllung ihres Einen Gesetzes alles Unrhythmische und Sinnlose auflöst.
Was ist Atomenergie? Was ist diese große Kraft, die nun zur Anhebung unseres Lebensstandards genutzt werden soll? Um diese Frage ringt die ganze Welt. Die Welt will es wissen, weil im Herzen des Menschen große Furcht wohnt, verbunden mit dem Gefühl, diese Kraft sollte nicht benutzt werden, ohne dass er weiß, warum er so fühlt. Warum Radioaktivität nicht benutzt werden sollte, können wir nur verstehen, wenn wir wissen, was Radioaktivität IST – und was sie BEWIRKT.
Wir werden dies in einem einzigen kurzen Absatz formulieren. Dann werden wir diese Aussage das ganze Buch hindurch ausführen, damit Sie die Bedeutung dieser Aussage vollständig verstehen. Wenn Sie den nun folgenden Absatz lesen, denken Sie daran, dass die höchsten Bestrebungen der Menschheit darin bestehen zu lernen, wie wir lange und in der Fülle unserer Kraft leben und ein solches Leben über die Jahrhunderte hinweg auf ewig wiederholen können.
Strahlung ist das Todesprinzip. Alles in der Natur stirbt normalerweise,
indem es allmählich seine Wärme abstrahlt. Radioaktivität ist das explosive, schnelle Todesprinzip. Die Entdeckung der Radioaktivität ermöglicht es dem Menschen, schnell zu sterben und seine Fortpflanzung auf Jahrhunderte hinaus zu verhindern.
Hier haben Sie die vollständige Antwort in wenigen Worten. VERVIELFACHTER TOD ist der neue Segen, den der Menschen in unserem Zeitalter zur Fortführung des Lebens beizutragen glaubt. Natürlich verstehen Sie den vorstehenden Absatz noch nicht, aber Instinkt und Intuition in Ihnen sind stark genug, dass Sie sich davor fürchten. Der Grund, dass Sie den Satz nicht verstehen liegt darin, dass Ihnen noch nicht klar ist, was die Dinge lebendig macht und was sie sterben lässt.
Die gesamte Antwort auf diese äußerst wichtige Frage liegt in dem Wissen, was KÖRPER LEBENDIG MACHT UND WAS SIE STERBEN LÄSST. Dies kann nicht in wenigen Worten mitgeteilt werden. Wenn wir es Ihnen sagen, müssen wir Ihnen auch erklären, wie Gott Materie elektrisch aufbaut und auflöst. Eine kurze Antwort würden Sie nicht verstehen. Die bedeutendsten Geister unter den Menschen haben seit Jahrhunderten versucht, dieses Lebensprinzip zu entdecken. Wenn wir es für Sie und die gesamte Menschheit vollständig beantworten, werden Sie Ihr Universum und alle seine Geheimnisse vollständig verstehen. Diese Mitteilung muss allerdings schrittweise erfolgen und den Zweck dieses Buches berücksichtigen, nämlich dynamisch überzeugend und unwiderlegbar zu erklären, dass der Preis, den der Mensch für die Nutzung der Atomenergie bezahlen wird, seine eigene unausweichliche Auslöschung ist. Die Natur hat eine unglaublich ausgewogene Rhythmik in ihren geordneten Schöpfungsprozessen. Es ist für Mensch und Tier gleichermaßen gut, dieser Rhythmik zu gehorchen. Wenn wir ihr zuwider handeln oder sie durch Unkenntnis durchbrechen, bestraft nicht die Natur uns für diese Verletzung. Unsere eigene Unwissenheit bestraft uns. Die Nutzung der Atomenergie zur Erzeugung einer größeren Wärme, als es in geordneter und normaler Weise für die Umwelt angemessen ist, verstößt genauso gegen die geordneten natürlichen Abläufe, als würde der Mensch das Gesetz der Schwerkraft verletzen, indem er versucht, auf direktem Weg auf den Grund des Grand Canyons zu gelangen.
Kein Mensch würde das tun, weil er wüsste, dass dies seinen Tod bedeutet. Die industrielle Nutzung der Atomenergie ist eine so große Verletzung der naturgemäßen Wege, wie die Leugnung der Schwerkraft es wäre. Und das eine wie das andere bedeutet für den, der das Gesetz verletzt, den sicheren Tod. Wir wissen, dass der Mensch das göttliche Gesetz nicht absichtlich missachtet. Es gibt nur einen einzigen anderen Grund, warum er es tut: Er weiß nicht, was er tut. Das Gesetz wirkt sich jedoch so unwiderruflich und unausweichlich auf denjenigen aus, der es bewusst missachtet, wie auf den, der es nicht besser
weiß. Der Mensch weiß zugegebenerweise nicht, was er tut. Lange Zeit hat
er im Keim oder in den kleinsten Materieeinheiten nach dem Lebensprinzip gesucht. Er hat es dort nie gefunden und wird es dort auch nie finden. Er hat auch nach dem Prinzip des Todes gesucht. Dieses hat er nun gefunden, ohne es zu wissen.
Wissen Sie, WARUM Sie leben und WIE Sie lebendig bleiben? Wissen Sie,
WARUM Sie sterben und WIE? Wissen Sie, wohin Sie gehen, wenn Sie sterben oder was mit Ihrer Identität nach dem Tod geschieht? Nein, diese Dinge wissen Sie noch nicht. Die Menschheit hat sich geistig noch nicht weit genug entfaltet, um ihre ewige Identität zu erkennen oder zu wissen, dass ein Mensch nicht sterben kann. Die ganze Problematik liegt in der Tatsache, dass die Menschen nicht wissen, was Leben und Tod sind. Auch wissen sie nicht, dass sie mit ihrem neuen Plan, die Radioaktivität zu nutzen, den natürlichen Todesprozess unterstützen, der anstatt des Lebens das Sterben fördert. Dieser Plan ist dem Naturgesetz der Liebe entgegengesetzt. Wir werden Ihnen alles sagen, was Sie über Leben, Tod und Unsterblichkeit schon immer wissen wollten, so dass Sie die Dimension des Verbrechens begreifen werden, das der Mensch im Begriff ist, gegen sich selbst zu begehen.
Der Mensch kennt sein Universum noch nicht. Er weiß nicht, wie es entstanden ist und auch nicht, wie es in den Raum hinein verschwindet und wieder neu erscheint. In der Schöpfung gibt es einen universalen Prozess und eine Antriebskraft für die Energie, welche die Schöpfung erschafft. Derselbe Prozess gilt für die Erschaffung des »Lebens« und dessen Verschwinden im »Tod« gleichermaßen, sowohl in Ihrem Körper wie im gesamten Universum. Kennen Sie diesen Prozess? Kennen Sie Ihr Universum und Gottes Verhältnis dazu – und zu Ihnen? Glauben Sie nicht, dass Sie mit mehr Kraft und Weisheit leben könnten, wenn Sie diese Dinge wüssten? Wir sind sicher: Wenn Politiker und leitende Industrielle davon Kenntnis hätten, wüssten sie auch, dass sie das Todesprinzip nicht benutzen können, um dem Leben zu dienen. Das vorliegende Buch behandelt das Prinzip von Leben und Tod, bezogen auf den Körper des Menschen und auf den Körper Gottes – das Bewegungs-
Universum. Es befasst sich auch mit der Unsterblichkeit des Menschen und
seiner geistigen Herrschaft über seine geordneten und normalen Lebens-
und Todesvorgänge, und es beantwortet klar und eindeutig die uralte Frage:
»Where Do I Go When I Die?«
Während der unmissverständlichen Darlegung der beiden Wege von Leben und Tod in diesem Buch werden Sie erkennen, dass die unerlaubte Nutzung des Todesprinzips in der Absicht, dem Leben zu dienen, den Tod auf diesem Planeten vervielfachen wird, bis nicht ein Grashalm mehr übrig ist. Unsere Aussagen beschreiben ein Bild des Grauens. Sie erscheinen unglaublich und unmöglich.
Es liegt in unserer Verantwortung, Ihnen zu beweisen, dass sie nicht
nur möglich sind, sondern unausweichlich. Dies können wir nur, indem wir Sie JETZT mit einem Wissen über Leben, Tod und Unsterblichkeit vertraut machen, das so noch nie bekannt war.
II
Die so genannten tödlich giftigen Gase aus den radioaktiven Elementen in den Reaktoren und in den Abfallprodukten werden in Beton ingeschlossen und im Meer versenkt, um das menschliche Leben vor ihrer eingestandenen Gefährlichkeit zu schützen. Die eigentliche Tücke einer industriellen Nutzung der Kernspaltung liegt darin, dass diese radioaktiven Elemente in ihrer ursprünglichen unterirdischen Umgebung keine Gifte sind, sondern dort einem notwendigen Zweck dienen und dazu beitragen, organisches Leben auf diesem Planeten zu ermöglichen. Der Mensch macht sie giftig, indem er sie aus ihrer angestammten Umgebung entfernt und sie naturwidrig in eine Umgebung bringt, die dafür ungeeignet ist.
Tiere und Pflanzen brauchen die dünne Humusschicht auf der Erdkruste, um zu leben. Der Boden braucht Humus, Stickstoff, Kohlendioxid, Sauerstoff und Wasser. Die so genannten tödlich radioaktiven Gifte bereiten den Boden für sauerstoffabhängiges Leben vor, indem sie zahllose Milliarden mikroskopischer Explosionen in den Felsformationen unter der Erdoberfläche verursachen, die dann Wasser und andere für das Leben notwendige Stoffe freisetzen.
Das ist alles GUT. An ihrem angemessenen Platz in der Natur erfüllen die
radioaktiven Stoffe ihre notwendigen und nützlichen Zwecke. Sie sind entscheidend wichtig dort, wo sie sich natürlicherweise befinden. Sie dienen dem Menschen, wenn sie sich unter der Erde befinden und in Gestein eingeschlossen sind. Aber wenn wir sie dort ausgraben und Tonnen harmlosen Felsgesteins zu wenigen Gramm des tödlichen freien Metalls verdichten, wie dies bei de Herstellung von Uranbrennstäben geschieht, machen wir die Erde für den Menschen unbewohnbar.
Denken Sie daran, wie viele Hunderte von Jahrmillionen die Natur wirken
musste, um Planeten aus festen Felsen und Metallen so weit zu zersetzen,
dass genügend Zersetzungsmaterial und eine Atmosphäre entstanden, um organisches Leben zu ermöglichen. Der Merkur hat keine Atmosphäre, und es gibt dort keinen einzigen Grashalm. Die Felsoberfläche ist so heiß, dass Blei dort schmelzen würde. Die Venus ist ebenfalls ein heißer Felsbrocken, aber dort hat eine Bodenbildung begonnen, und wahrscheinlich gibt es dort jetzt auch Wasser, aber nur als Wasserdampf, denn die Temperatur auf der Venus liegt über dem Siedepunkt. Unsere Erde besitzt Erdkrume und eine Atmosphäre, die für einfache Lebensformen hinreichend war, schon seit sie einen Abstand von hundert bis hundertzwanzig Millionen Kilometern von der Sonne erreicht hat. Dies haben die radioaktiven Metalle ermöglicht. Sie gehören unter die Erde, genauso wie die Körper toter Lebewesen unter die Erde gehören.
Radioaktive Metalle sind tote und sterbende Körper. Das wusste der
Mensch bisher noch nicht. Zweiundzwanzig dieser Elemente werden zu Killermetallen, wenn wir sie aus ihrer unterirdischen Felsenumgebung in die überirdische Umgebung des Menschen bringen.
Es gibt viele Metalle, die für uns nicht schädlich sind, wie Eisen, Kupfer, Gold, Silber und etliche andere. Dies verdeutlichen wir im nächsten Kapitel in Abbildung 5. Sie können unter Tausenden von lebenden Menschen leben, ohne vergiftet zu werden, aber Sie können nicht vom Atem lebender Menschen leben, ohne an deren Gift zu sterben. Sie können tatsächlich auch von Ihrer eigenen Ausatmung nicht leben. Sie würden bald an Ihrem eigenen Gift sterben. Tote und sterbende Metalle aus der Erde zu graben, wo ihre Ausatmungsprodukte fruchtbaren Boden für organisches Leben bereitstellen, ist so, als würden wir tote Tiere von dort ausgraben, wo sie in lebendiges pflanzliches und tierisches
Leben transformiert werden. Jeder Bauer muss Totes unter die Erde geben, um darüber Leben zu ernten.
Das Ehepaar Curies erhielt aus vielen Tonnen Erde ein paar Gramm Radium. Diese wenigen Gramm toter Metalle würden jeder Ihrer Körperzellen den sicheren, schnellen Tod bringen, wenn Sie etwas davon in die Tasche stecken würden, aber sie würden Ihnen nicht im Geringsten schaden, wenn Sie auf der Erde über ihnen schlafen würden. Die radioaktiven Metalle geben ihren schnellen Tod an die Felsen weiter, in die sie zu dem Zweck eingebettet sind, die Felsen zu Erdreich und Wasser auszudehnen, und so das Leben zu bemuttern.
Sie sollten nicht aus der Erde gegraben werden, um menschliche Wesen zu schnellem Tod auszudehnen. Wenn Sie ein gutes Beispiel für den Zweck der radioaktiven Metalle im Leben haben wollen, der wohltätig für die Menschheit ist, schauen Sie sich die großen, nackten Felsgebirge des (amerikanischen) Westens an, die erst ein paar Millionen Jahre alt sind. Vergleichen Sie diese Gebirge mit den erdbedeckten, von Bäumen bestandenen, viel älteren östlichen Bergen wie dem Blue Ridge, den White Mountains und den Cats Kills, die von einer hohen Schicht Bodenkrume bedeckt sind und wo es Wasserfälle und Quellen in Hülle und Fülle gibt.
Wasser und Erdboden sind abgebauter und sterbender Felsen. Sie sind buchstäblich tote Felsen. Überall in der Natur entspringt das Leben aus dem Tod, und wenn das Leben über dem Erdboden tot ist, gibt es dem Tod der Erde neues Leben. Dies sind die Dinge, welche die Menschheit wissen muss. Sie weiß zu wenig über Leben und Tod und wie die beiden sich miteinander austauschen, damit der Tode lebe und das Leben sterbe. Das ist ein so fundamentaler Teil der Naturabläufe, dass Sie an all diesen Vorgängen sehr viel mehr Interesse hätten, wenn Sie über diesen einen mehr nachdenken würden.
Bedenken Sie zum Beispiel, dass in dem Augenblick, wo ein Pfirsich in der
Obstschale auf Ihrem Tisch überreif wird, die Fruchtfliegen über ihm schweben.
Sie wurden aus ihm geboren, und auch andere weniger komplexe Lebensformen wurden aus ihm geboren, genauso wie Millionen Mikroben und andere primitive Lebensformen in Ihrem lebendigen Körper geboren werden und noch komplexere aus Ihrem toten Körper hervorgehen werden. Nicht Ihr gesamter Körper ist die ganze Zeit über vollständig lebendig. Ein Teil von ihm ist immer tot oder stirbt gerade, bis zum Punkt Ihrer höchsten Reife. Nach diesem Wendepunkt befinden sich alle in einem langsamen Sterbeprozess. Die Millionen Mikroben, die noch auf Leben in Ihnen warten, sind für Sie harmlos, solange Sie Ihren Körper hinreichend aufladen können, um Ihr Leben vor deren Tod zu schützen. Ungefähr ein Kilogramm Ihres Körpers stirbt jeden Tag, und die
Millionen toter Zellen, die sich in diesem Kilogramm befinden, würden Ihren lebendigen Körper töten, wenn Sie diese wieder in Ihren Stoffwechsel zurückführen würden. Haben Sie darüber je nachgedacht? Große Städte besitzen umfangreiche Kläranlagen, um die Menschen genau davor zu schützen. Haben Sie jemals bedacht, dass jede Einatmung Sie mit der Kraft zu leben auflädt, und dass jede Ausatmung Tod bedeutet? Das bedeutet, dass Sie beständig dreißig oder vierzig Mal pro Minute leben und sterben. Noch merkwürdiger – wenn Sie einmal tief darüber nachdenken – ist die Tatsache, dass all das in Ihnen, was lebt, nicht giftig für Sie ist; im Gegensatz zu jedem Bestandteil Ihres Körpers, der nicht lebt. Sie atmen lebendigen Sauerstoff ein, der von der Erde und ihrem Laubwerk zu Ihnen kommt. Der Sauerstoff stirbt in Ihnen, und Sie atmen ein tödliches Gift aus, welches als Kohlendioxid bezeichnet wird.
Für den Boden ist dieses Kohlendioxid jedoch nicht giftig. Für den Boden ist es Nahrung. Die Erde atmet diese Nahrung ein und atmet sie als Sauerstoff aus, der für die Erde giftig ist, für Sie aber Leben bedeutet. Haben Sie darüber je nachgedacht? Haben Sie je bedacht, dass alles Wasser, das Sie trinken, die Luft, die Sie atmen und die Lebensmittel, die Sie essen, aus dem toten und zerfallenden Körper unseres Planeten stammen und dass jeder lebendige Körper, der stirbt und zur Erde zurückkehrt, die Erde mit erneuertem Leben auflädt? Wahrscheinlich haben Sie darüber nie nachgedacht. Wir bitten Sie, dies jetzt zu tun, damit Sie den nächsten Schritt bei der Erläuterung von Leben, Tod und Unsterblichkeit begreifen und außerdem beginnen, Ihr Universum
kennen zu lernen.
Dies ist der nächste Schritt. Wir haben Ihnen vor Augen geführt, wie Ihr Körper gleichzeitig lebt und stirbt. Sie müssen nun wissen, dass dies bei allen Körper im gesamten Universum in jeder Hinsicht genauso ist, ob es sich um Elektronen, Zellen, Felsen, Metalle, Bäume, Menschen, Planeten oder Sonnen handelt. Alle leben und sterben in derselben Weise. Alle atmen den aufladenden Lebensatem ein und den entladenden Todesatem aus. Alle komprimieren Wärme und polarisieren, wenn sie einatmen, dehnen sich aus, kühlen ab und depolarisieren, wenn sie ausatmen.
Warum ist das so? Alle Körper werden aus – und von – elektrischen Wellen gemacht, und jede Eigenschaft des elektrischen Stromes ist ein Abwechseln von Leben und Tod. Die gesamte Schöpfung lebt und stirbt in ständiger Abfolge.
Betrachten Sie vor diesem Hintergrund den Körper dieser Erde in der gleichen Art wie Ihren eigenen Körper. Teile des Erdkörpers sind tot, und andere Teile liegen im Sterben, genauso wie Teile Ihres Körpers tot sind und andere im Sterben liegen. Der leichte Zerfall eines überreifen Pfirsichs wird Ihnen nicht schaden, während das Essen eines vollständig verfaulten Pfirsichs Sie umbringen könnte. So sind auch die »überreifen« chemischen Elemente der Erde, die noch nicht zu weit vom Kohlenstoff entfernt sind, nicht schädlich für Sie, aber je weiter sie über den Kohlenstoff hinausgehen, umso schädlicher werden sie und umso weniger können Sie sich vor dem schnellen Tod, der von ihnen ausgeht,
bewahren. Dies ist die Lektion von Leben und Tod, die Sie zuerst lernen müssen. Schritt für Schritt werden Sie den gesamten Prozess kennen lernen. Dann werden Sie dafür bereit sein zu erfahren und vollständig zu verstehen, »wohin Sie gehen, wenn Sie sterben«.
Nun denken Sie über Leben und Tod eines Planeten ebenso nach, wie Sie über Leben und Tod Ihres eigenen Körpers nachdenken würden. Sie wissen genau, dass Ihr eigener Körper sich bis zu einem Höhepunkt der Reife – etwa mit vierzig Jahren – entwickelt, wo er kraftvoller ist als in jedem anderen Alter. Das bedeutet, dass jede Zelle in Ihrem Körper kraftvoller ist, als es dieselbe Zelle mit sechzig oder achtzig Jahren sein kann. Mit vierzig sind Ihre Körperzellen echte Kugeln und kleine, schnell drehende Ringe. Mit sechzig sind die Zellen an ihren Polen sehr stark abgeflacht, wie unsere Erde auch, und ihre Oberflächen werden runzlig, mit vielen Ringen wie beim Jupiter, genauso wie ein alterndes
Gesicht Falten bekommt. Mit achtzig werden die Ringe tatsächlich an den
Äquatoren abgeworfen, wie die Ringe des Saturn. Diese Ringe sind tote Zellen von Saturns noch lebendem Körper. Ein alter Mensch von neunzig Jahren lebt immer noch, aber alle seine Zellen sterben schneller, als er sie ersetzen kann. Es ist wichtig, dass Sie dies verstehen. Ihre Autobatterie wird Ihnen helfen, das gesamte Prinzip der langen, langsamen Sterbejahre zu begreifen.
Wenn sie sich auflädt, während Sie mit dem Auto fahren, zeigt dies, dass ihre Kraft, Leben zu erzeugen, größer ist als ihre Kraft, durch Entladung zu degenerieren.
Im hohen Alter überwiegt bei allen Dingen – ob Mensch, Elektron
oder Planet – die Entladung des Lebensstromes dessen Aufladung, obwohl
weiterhin in geringem Umfang auch Aufladung stattfindet.
Wir zeigen in diesem Buch Bilder von Mars, Jupiter und Saturn, um drei Phasen dieses langsamen Sterbens zu verdeutlichen. Sie alle erzeugen Leben aus den Drücken der Sonne, aber sie sterben schneller, als sie leben können Die Erde ist eine sterbende Zelle, die von der Sonne abgeworfen wurde. Sie kann ihre Kugelform nicht beibehalten. Sie flacht sich an den Polen ab und kann nicht im Gleichgewicht mit ihrem Sonnensystem bleiben, indem sie auf der Ebene des Sonnenäquators verbleibt. Sie befindet sich in den frühen Anfangsstadien der Vorbereitung auf den Abwurf weiterer Ringe, die sich – so wie der erste, den sie abgeworfen hat – aufwinden und zu Monden werden. Das
Wachstum von Wüsten um den Äquator der Erde ist die erste frühe Phase dieser Periode. Der Mars ist schon sehr viel älter. Er hat immer noch Wasser, aber das sauerstoffabhängige Leben auf ihm nähert sich seinem Ende. Die Wüsten nehmen einen großen Teil seiner Oberfläche ein, und er ist noch stärker abgeflacht als die Erde.
Als gutes Beispiel für einen alten Planeten schauen Sie sich den runzligen,
ausgedehnten, abgeflachten Körper des Jupiter an. Er hat schon viele Ringe abgeworfen und ist dabei, noch weitere abzuwerfen. Die Natur wirft Ringe immer in Vierergruppen ab. In der Nähe der Jupiteroberfläche sehen Sie eine Serie von Ringen, die sich zu Monden aufgewunden haben. Merkur, Venus, Erde und Mars sind die letzte Serie von Ringen, die von unserer Sonne abgeworfen wurde. Jupiter hat sich zum vermutlich Drei- bis Vierfachen seiner ursprünglichen Größe ausgedehnt und wirbelt mit ständig zunehmender Geschwindigkeit seinem zentrifugalen Tod entgegen. Beim noch weiter abgeflachten Saturn sehen Sie drei aus seiner nächsten Vierer-Serie von Ringen, die sich noch nicht um ein neu etabliertes Schwerkraftzentrum aufgewunden haben. Wenn Sie sich so klarmachen, wie Planeten und Sonnen sterben, wird Ihnen auch klar, wie Ihr eigener Körper stirbt.
Der obige Gedankengang soll Ihnen helfen, vollständig zu begreifen, dass der Mensch gegenwärtig versucht, auf der Oberfläche dieses Planeten, welcher seit so vielen Äonen versucht hat, eine Umgebung für das Leben aufzubauen, eine Umgebung des Todes zu schaffen. Er erschafft eine veränderte Umgebung, in der tierisches und pflanzliches Leben unmöglich bestehen kann. Wir möchten Ihnen zeigen, warum radioaktive Spaltung in großen Mengen und Sauerstoff nicht gemeinsam existieren können. Diese Elemente sind vollständig lebendig, solange sie sich in dem ihnen gemäßen Umfeld befinden. Aus dieser Umgebung herausgenommen, werden sie zu ihren eigenen Leichen. Wenn wir diese riesigen
Reaktorleichen über die ganze Welt verteilen und die zahllosen Milliarden
mikroskopischer Leichen ebenfalls, so dass wir sie mit jedem Atemzug, mit jedem Bissen und mit jedem Schluck zu uns nehmen, wird dies schließlich so sein, als würden wir gezwungen, einen allmählich anwachsenden Prozentsatz unserer tödlich giftig gewordenen verbrauchten Atemluft wieder einzuatmen.
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Vielleicht sollte man doch mal mehr über Atompolitik nachdenken.
Die Regierenden sagen doch immer, dass wir den nachkommenden Generationen nicht soviel aufbürden sollen.
Grüße
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