Hui, ich sehe schon, wir gehen herrlichen Zeiten entgegen!
Heimische Stürme, Überschwemmungen etc. werden uns künftig den teuren Tsunami-Urlaub in Thailand ersparen, die erwartete Erwärmung wird das Heizkosten- und Ölverbrauchsproblem stark eindämmen, und wir werden unsere Lebensmittel wieder essen können, statt sie zu verheizen. Was will man eigentlich mehr?
Als Dreingabe fordere ich allerdings, alle Heizungen umgehend auf kernkraft-versorgte Luft-Wärmepumpen umzustellen, denn die sind unbestreitbar das Ei des Kolumbus! Bekanntlich kühlt ja eine Luft-WP die Außenluft beim Heizen ab, so daß als kostenloser Nebeneffekt des Heizens die Klimaerwärmung wirkungsvoll eingedämmt werden kann, wenn wir nur genug Geräte aufstellen! das ist viel wirkungsvoller als die einfache Nutzung regenerativer Energie, die ja beim Verbrennen nur heizt, statt auch noch zu kühlen!
Die Stromgewinnung aus Kernkraft ist zudem unbestreitbar die sauberste und umweltschonendste Methode von denjenigen Kraftwerks-Bauarten, die man einfach nach Belieben ein- und ausschalten kann. Windkraft braucht Wind und Solarkraft Sonne, ist also nicht auf Knopfdruck verfügbar.
Kernkraft-Ressourcen halten zudem leicht durch, bis die Kernfusion einsatzreif ist, speziell, wenn man die leichtfertig verworfene Idee des schnellen Plutonium-Brüters wieder reaktiviert.
Endlagerflächen für radioaktiven Müll gibt's in der 3. Welt preiswert und genügend; für den Transport taugen die älteren Frachter. Um die isses nicht so schade, wenn sie in einen Sturm geraten, außerdem findet man die Untergangsstellen viel leichter als bei Schiffen, die nicht strahlen.
Durch die zu erwartenden Mutationen des Fischbestands wegen der Erbgutveränderung ist zum einen mit Riesenwuchs zu rechnen, was das Nahrungsproblem positiv beeinflußt, zum anderen sind die Fische viel leichter zu orten, wenn sie leuchten.
Offene Endlagerstätten (d.h. Lagerung unter freiem Himmel) sind zudem geeignet, die Artenvielfalt der dort heimischen Fauna und Flora wieder deutlich zu vergrößern und damit eine unselige Entwicklung auf dieser Erde wirksam umzukehren, nämlich das bedauerliche Verschwinden zahlreicher Lebensformen.
Daraus könnte sich u.a. ein weites Tourismusfeld in diesen Landstrichen ergeben, da die entstehenden Mutationen zweifellos attraktiv für Erlebnishungrige wären und auch neue sportliche Betätigungen erlauben würden, so z. B. die Abkehr vom langweiligen Elfenbein-Raubwildern und Hinwendung zum Duell mit dem dreibeinigen Säbelzahn-Dachs mit bloßem Messer (ggf. mit Wellenschliff-Rücken und Blutrinne).
Ich hoffe, ich konnte vermitteln, wohin sich unsere vordringlichen Aktivitäten wenden sollten!