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Forum Haustechnik: SHK

Thema: Infrarot Heizung

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Eisman

Erfahrung: Gast
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ANZEIGEWir geben Energie fürs Leben!
Keine Lust mehr auf die Ölpreis-Achterbahn?

KWB - KRAFT UND WÄRME AUS BIOMASSE GMBH
Hallo liebe Leute

Wer gerne Infrarot Heizungen mit einer Glasoberfläche für sein Heim möchte, sollte vor der Anschaffung einige Punkte beachte und den Hersteller oder dessen Vertreter befragen.

1: Wie ist der Heizleiter beschaffen? (Material, Betriebsstundengarantie etc.)
2: Wie ist der Heizleiter angebracht auf der Glasscheibe?( Verklebt, Folie, oder Siebdruckverfahren)
3: Wie hoch ist, wenn es eine Heizfolie ist, die Dauertemperaturfestigkeit derselben und die Herstellergarantie bzw. die Richtlienien.
4: Bei jeglicher Art der Verklebung des Heizleiters ist Vorsicht geboten, da der Leim sich an stellen ablösen kann oder bei der Aufklebung der Heizfolie Luft eingeschlossen werden kann. Luft ist ein schlechter Wärmeleiter und es entsteht punktuelle Überhitzung, die Folie brennt durch und es kann zu Glasbruch führen.
5: Wie dick ist die Glasscheibe?(mindesten 5mmsollte diese aufweisen)
6: Welche Anzahl von Siebdrucken, das ist Voraussetzung, wurden auf der Glasrückseite angebracht?(mindestens 2 sollten es schon sein)
7: Ist der Heizleiter selbstregulierend oder braucht es eine Oberflächentemperaturregelung?(Kostenpunkt und hat einfluss auf die Garantiezeit des gesamten Heizelemntes)
8:Wie funktioniert der Überhitzungsschutz und wieviele Schaltzyklen weisst er auf?(10'000 Schaltungen sollte es schon sein)
9: Ist der Überhitzungsschutz wenn er denn defekt sein sollte austauschbar?(Man bedenke Blitzschlag oder Überspannung im Netz). Diese Schützer bestehen meisten aus Halbleitertechnik und sind anfällig auf solche Sachen.

Also und zu guter letzt, ein seriöser Anbieter von Glasheizkörpern gewährt standardmässig 5 Jahre Garantie auf die Heizelemente.

Bis jetzt kenne ich nur einen Heizglas- Anbeiter der dies mit der Garantiezeit erfüllt und somit wohl alle übrigen Hausaufgaben ebenfalls gemacht hat und mit einer kleinen Option die Garantiezeit sogar auf 10 Jahre verlängert.

Liebe Leute, Augen auf beim Kauf.

Liebe Grüsse

Eisman

Bei Fragen, bitte melden

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Heinrich Dreier

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Eisman hat Folgendes geschrieben:

Bis jetzt kenne ich nur einen Heizglas- Anbeiter der dies mit der Garantiezeit erfüllt und somit wohl alle übrigen Hausaufgaben ebenfalls gemacht hat und mit einer kleinen Option die Garantiezeit sogar auf 10 Jahre verlängert.



Bei Fragen, bitte melden


Hallo Eisman

und wer hat nun die Hausaufgaben gemacht?

Grüße
Heinrich, der gerne dazulernt

_________________
Ist alles, was denkbar auch machbar?

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Eisman

Erfahrung: Gast
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und wer hat nun die Hausaufgaben gemacht?

Grüße
Heinrich, der gerne dazulernt[/quote]



Hallo Heinrich

Schau dir mal die Seite www.carbowell.com... an. Diese Produkte überzeugen von der Machart her und die Beratung wird Fachgerecht ausgeführt

Die Leute von carbowell wollen dir nicht nur etwas einfach verkaufen, sonder sagen dir auch mal nein, wenn Sie meinen das die Heizung für einen Raum nicht geeignet ist.

Liebe Leser, Es geht nichts über eine gesunde und starke Isolation!!!!!!!!!!!!!!

Egal was für ein Heizsystem sie verwenden.

Bei Fragen können Sie sich bei mir über PN melden oder einfach nen Beitrag reinschreiben.

Ich schaue gelegentlich rein


Liebe Grüsse
Eisman

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Heinrich Dreier

Erfahrung: ****
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Beiträge: 66
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Eisman hat Folgendes geschrieben:

Liebe Leser, Es geht nichts über eine gesunde und starke Isolation!!!!!!!!!!!!!!

Egal was für ein Heizsystem sie verwenden.



Das unterstelle ich doch mal, denn Isolation ist immer wichtig. Und wenn ich mit meinen Gedankengängen richtig liege, wird in der Zukunft Strom der optimale Energieträger sein.

Grüße
Heinrich

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Andreas

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Hallo Heinrich,

Strom ist sicherlich der optimale Energieträger - aber nicht zum direkten heizen !
Ich will mich hierzu nicht wiederholen - einfach weiter oben lesen.

Möchte jedoch noch einen anderen Aspekt bringen:
Für meine Solar-Anlage habe ich dieses Jahr vom EVU eine Zuschuß von 1.100 € erhalten, weil ich von der strombetriebenen dezentralen WW-Bereitung (Durchlauferhitzer) umgeschwenkt bin auf zentrale WW-Bereitung über Solar/Kessel.

Mein Stromverbrauch wird also sinken - das EVU wird weniger Strom verkaufen als vorher !
Offensichtlich ist hier das Ziel, den Stromverbrauch pro Haushalt zu reduzieren.

Der Strombedarf wird jedoch durch die neu puplizierten Stromheizungen wieder nach oben schnellen !
Wie wird das EVU wohl darauf reagieren ???

Viele Grüße
Andreas

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Heinrich Dreier

Erfahrung: ****
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Beiträge: 66
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Andreas hat Folgendes geschrieben:

Wie wird das EVU wohl darauf reagieren ???

Viele Grüße
Andreas


Hallo Andreas

Wie wer und wann reagiert, kann ich auch nicht verhersagen, doch ich habe so einige Vergangenheitserlebnisse, und dazu gehört eine Geschichte, die schon vor ca 25 Jahren passiert ist.
Damals habe ich die besten Energiespahranlagen in Deutschland verkauft, und auch meinem eigenen Bruder die beste Anlage konzipiert.
Mein Bruder lebte im Einzugsbereich der REW, die Gas und Strom verkauften. Weil wir eine bivalente Anlage gebaut haben, ( Gas mit Luftwärmepumpe) Hat das REW die Grundkosten für Gas gewaltig erhöht, was keinen Kosteeinspahreffekt zur Folge hatte, und wir die Wärmpumpe wieder aus dem Konzept herausgenommen haben.
Unser aller Problem ist doch leider die Abhängigkeit von den Energieversorgern, und darum wird das Problem auch gelöst werden.

Grüße
Heinrich

_________________
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Eisman

Erfahrung: Gast
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Hallo Zusammen

Hallo Andreas

Ich möchte Dir mal ganz sanft nahelegen, dass jedes Heizsystem Energie in Form von Strom verschwendet. Jedes herkömmliche Heizsystem ist also logischerweise auf zwei Energieträger angewiesen. Sei es nun Oel, Gas, Holz oder sonstwas um die Wärme zentral in einem Gebäude zu erzeugen. Meistens wird die erzeugte Wärme dann auf Wasserrohre losgelassen, die sich dann auf eine Vorlauftemp. von ca. 60° C. erhitzen.
(Man bedenke den Riesenverlust an Energie der durch den Kamin oder die Rohrleitungen verloren geht.) Da wir ja bekannterweise wissen, steigt das warme Wasser nur bedingt von alleine nach oben ins Dachgeschoss eines Hauses. Hier setzen wir dann Umwältzpumpen ein, die das Wasser 24h am Tag durch die Rohre jagen.
Zu allerletzt heizen wir mit den Radiatoren in den einzelnen Räumen die Luft auf, um den Raum zu beheizen. (Heisse Luft ist äusserst unvorteilhaft für den menschlichen Organismus)

Da die Luft aber kein Speicher von Wärme ist und sein kann, geht das Spiel von abkühlen und erwärmen der Luft immer wieder von vorne los.
(Lüften ist daher unvorteilhaft, weil wir die warme Luft zum Fenster hinausblasen und somit Energie verschwenden)

Fazit: Solange wir zwei Energieträger zur Wärmeverteilung und Gewinnung brauchen, ist ein solches Heizsystem äusserst unwirtschaftlich und verschwenderisch mit unseren Rohstoffen.

Denkt daran, eine sinnvolle Isolation ist immer noch das preisgünstigste Mittel gegen hohe Energiekosten, mal abgesehen davon, dass man nicht unbedingt zwei Energiträger benötigt um zu wärmen.

Freundliche Grüsse

Eisman

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Andreas

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Beiträge: 105
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Hallo Eismann,

Sicherlich verbraucht jedes Heizsystem Strom.
Eine Öl/Gas/Pelletheizung hat einen Anschlußwert von ca. 200-300 W.
Soviel wie ein PC mit Röhrenmonitor braucht.
Da ist die Pumpe, die Regelelektronik, und auch noch Kaffee für den Schornsteigfeger mit drinne Wink

Die elektrische Heizung benötigt um ein vielfaches mehr und der Schornsteigfeger kriegt kein Kaffee mehr Cool

Spaß beiseite.
Der Anlagenwirkungsgrad moderner (Gas/Öl)-Heizungsanlagen beträgt 90%. Bei der Stromheizung beträgt er bei der Betrachtung Primär / Sekundärenergie gerade mal 30%
Damit bei Dir zu Hause 1kW Strom ankommen müssen im Kraftwerk 3 kW Primärenergie (z.B. Öl/Gas) eingesetzt werden. Im Idealfall werden diese 1 kW Strom direkt in Wärme umgesetzt.

Bei der klassischen Heizungsanlage wird aus 1 kW Primärenergie (Öl/Gas) 0,9 kW Wärme erzeugt.

Ich glaube diese Zahlen sprechen für sich.

Viele Grüße
Andreas


Zuletzt bearbeitet von Andreas am 30.08.2006 20:59, insgesamt einmal bearbeitet

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Eisman

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Hallo Andreas

Meist interpretiert man den vom Kaminkehrer gemessenen "Feuerungstechnischen Wirkungsgrad" (FTW) als Gesamtwirkungsgrad einer Ölheizung. Der Feuerungstechnische Wirkungsgrad gibt jedoch lediglich Auskunft über die Abgasverluste.

Tatsächlich muss man aber neben dem "Feuerungstechnischen Wirkungsgrad" auch noch den Kesselwirkungsgrad und die Bereitschafts- und Abkühlverluste berücksichtigen.

Hinzu kommt, dass sich dieser Jahresnutzungsgrad bei älteren Anlagen auf bis zu 65% verringert.

Wenn mann dann noch den Energieverbrauch für die Pumpen und Förderungsanlagen hinzurechnet sind wir mit dem Wirkungsgrad auch nicht mehr so toll bedient.

Nicht rechnen dürfen wir natürlich die Transportkosten und die dadurch entstandene Umweltbelastungen durch den LKW für den Energieträger vor Ort.

Wenn wir dies alles noch, denn dies wird bei den meisten Berechnungen nicht berücksichtig, mit einbeziehen, so liegt der Wirkungsgrad nahezu bei 40- 50%.

Wenn wir schon vergleichen, dann Bitte richtig.

Eine Heizung wie die der carbowell AG, die keine Heizfolie verwendet, setzt die Energie vor Ort nahezu 1 zu 1 um. Das heisst, was ich hinten reingebe kommt vorne wieder raus!

Fazit: Gemessen an der 100% Energie die ich vor Ort eingebe, setzt die Strahlungsheizung die Energie am besten in Wärme um!!!!

Ich glaube auch diese Zahlen sprechen eine sehr deutliche Sprache


Freundlichst grüsst

Eisman

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Eisman

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Hallo Leute, Andreas

Zu Fortgeschrittener Stunde habe ich in meinem letzten Beitrag noch einen wesentlichen Punkt vergessen.

Die Grösse des Heizkessels ist natürlich noch Mitbestimmend für den Wirkungsgrad.

Die meisten Heizkessel sind viel zu gross. Der Brenner schaltet immer aus und ein. den ganzen lieben langen Tag Jahr ein Jahr aus. Bei jedem Neustart geht am meisten Energie verloren.

Weil die eingebaute Kesselgrösse nur an wenigen Tagen im `Jahr an die Grenzen des möglichen gefahren wird, haben wir für den Rest der Zeit einen gewaltigen Überschuss an Energie zur Verfügung, die wir nur noch mit Ein- und Ausschaltung des Brenners eindämmen können und dadurch erhebliche Energieverluste in Kauf nehmen.

Vergleichen wir das ganze mit einem Auto. Ein grosser Motor braucht am wenigsten Energie wenn er immer läuft und im optimalen Bereich dreht.
Wie jeder weiss, sind sogenannte Kurzstreckenfahrten Gift für jeden Verbrauch. Wenn der Durchschnitt bei Langstrecken um die 8-9 Liter liegt, kann er bei Kurzstrecken bei 15-20 Liter liegen. Man fährt also nach Möglichkeit Langstrecken im Dauerbetrieb!!!

Warum fahren wir denn mit unserer Heizung im Kurzstreckenbetrieb; und verbrennen sinnlos Energie?

Wenn wir diese Tatsache mit einbeziehen in unserer Rechnung, liegen wir mit dem Jahreswirkungsgrad der Öl- oder Gasheizung deutlich unter 40%!!!!

Fazit: Mann möge mit der Rechnung im eigenen Hause beginnen und mann werde staunen über die Ergebnisse.

Werter Andreas, wenn Sie Ihre Berechnungen die Sie so schön ausgeführt haben unter diesen Umständen noch einmal ausführen würden, wäre unter den Gegebenheiten Ihre Meinung wahrscheinlich zu revidieren.

Freundlichst grüsst

Eisman

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Andreas

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Hallo Eismann,

ich rede natürlich nur über neue Heizungssysteme.
So wie Sie vermutlich neue carbowell Elektro-Heizsysteme meinen.

Neue Heizungsanlagen takten nicht mehr - sie modulieren.
Überdimensioniert sind sie auch nicht mehr.
Weiterhin lassen sich diese hervorragend mit Solaranlagen kombinieren.
Den sehr guten feuertechnischen Wirkungsgrad von Brennwertkesseln erwähne ich mal nur am Rande.

Wenn wir den Kesselwirkungsgrad und den Anlagenwirkungsgrad multiplizieren kommen wir auf den (annähernd) Gesamtwirkungsgrad. Stapeln wir mal tief: 85%

1 l Heizöl = 10 kWh = 65 ct;
1 kWh kostet somit 6,5 ct
(Gas oder Öl annähernd gleich)

Bei einen angenommenen Gesamtwirkungsgrad von 85% muß ich rd. 1,2 kWh Primärenergie einsetzen um 1 kWh Wärme im Raum zu haben. Bei einen Jahresheizungsbedarf von 20.000 kWh muß ich rd. 23.600 kWh Primärenergie einsetzen. Entspricht Energiekosten in Höhe von 1.530 € (6,5 ct/kWh).

Mit Strom hieße das 20.000 kWh *0,11 ct /kWh = 2.200 €
Vorrausgesetzt das EVU gibt noch Stromsonderkonditionen für die Elektroheizung. Ansonsten bei 15 ct/ kWh = 3.000 €

Ein weiterer Aspekt ist der Energiepaß. Da hat eine Stromheizung ganz schlechte Karten. Da die Energiekosten immer weiter steigen werden (klaro auch Öl/Gas/Pellets) werden zukünftig die Mieter immer mehr auf den Energieverbrauch achten und sich den Energiepaß als Indikator , bei der Wahl einer neuen Wohnung, anschauen. Der Energiepaß wird auch ein Indikator für die Höhe des Wiederverkaufswertes einer Immobilie sein.

Achja, damit eine Stromheizung 20.000 kWh Wärme erzeugen kann, mußten in irgendeinem Kraftwerk 60.000 kWh Primärenergie eingesetzt werden.

Viele Grüße
Andreas

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Eisman

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Hallo Andreas

Wenn man den Hebel bei Ihren Berechnungen einmal bei der Grundbedarfsrechnung ansetzt finden wir noch einen weiteren Aspekt in Ihrer Rechnung der nicht ganz so sein könnte wie von Ihnen dargestellt.

Wenn Sie einen Heizungsbauer fragen, wie er eine Wärmebedarfsrechnung ausführt, werden Sie feststellen, dass dieser mit einem erheblichen Energieaufwand den Wärmebedarf errechnet um auf die angenehme Temp. von 20° zu gelangen.

Also nimmt der Heizungsbauer eine Zahl zwischen 35 und 50Watt pro m3 in Abhängigkeit der Isolation und errechnet so die benötigte Leistung die die Heizung abgeben muss. (Konvektionsheizung,Lufterwärmung)

Wenn wir das gleiche Spiel mit der Strahlungsheizung rechnen, gehen wir von einer Leistung um die 20-25Watt pro m3 aus.
(Strahlungswärme gibt die Wärme direkt an die Materie ab und erwärmt nicht die Luft)
Durch diesen Vorgang nutzen wir das vorhandene Mauerwerk etc. als Speichermedium und können somit auch eine tiefere Raumtemp. also unter 20° haben und fühlen uns dennoch wohl.

Man bedenke, dass jedes Grad das eingespart werden kann eine Energieeinsparung von bis zu 8% zur Folge hat.

Wenn ich statt 22° Raumlufttemperatur nur noch 19° habe, liegt also ein Energieeinsparung von ca. 24% vor.

Also Andreas, wenn sie diese Faktoren nun den mal in Ihre Berechnung einfügen mögen, werden Sie sicherlich eiin wenig an der Ölheizung zweifeln müssen, mal ganz abgesehen vom gesundheitlichen Aspekt. Haben Sie schon mal, sobald Sie ihre Heizung in Betrieb genommen haben festgestellt, dass der Hals kratz und die Nase zu ist? Wie sagt man so schön, die Luft ist "trocken"?!

Zur allgemeninen Information habe ich ein PDF angefügt. Man sollte es lesen. Ist erstaunlich was Energiespezialisten über Ölheizungen so von sich geben.

Am Rande bemerkt bin ich ein paar Tage weg gewesen, sonst wäre meine Antwort früher erfolgt


Freundlichst grüsst

Eisman



wirkungsgrad2.pdf
 Beschreibung:
Wirkungsgrad einer Öl Heizung

Download
 Dateiname:  wirkungsgrad2.pdf
 Dateigröße:  103.2 KB
 Heruntergeladen:  703 mal


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Andreas

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Beiträge: 105
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Hallo Eismann,

Wenn es unbedingt eine Strahlungsheizung sein soll, bitteschön:

http://www.sandomus-gmbh.de/heizleisten_start.html...

Bitte um einen vergleichbaren Link, wie ich Solarenergie zur Heizungsunterstützung bei der Infrarot-Heizung einbinden kann.

Viele Grüße
Andreas

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hochmnair

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Beiträge: 21
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Hallo

Zur information:Es gibt weltweit nur zwei funktionierende Systeme.

Ich beschäftige mich seit ein paar Jahren mit diesem Thema und musste feststellen , dass die meisten Anbieter nur Schrott verkaufen.

Ein sehr gutes System wird in Österreich produziert und das andere in Russland.

Alle anderen Anbieter produziern meist nur Konvektionselemente,der Anteil
vom richtigen Infrarotspektrum liegt grössteteils unter 10%.

Richtige Elemente haben einen Wirkungsgrad von 80% Infrarotstrahlung und
18% konvektion.

Mfg
Alibaba

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Andreas

Erfahrung: ****
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Beiträge: 105
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Günstig Warmwasser mit Wärmepumpen

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo Eismann,

Schön, jetzt haben wir 2 Heizsysteme betrachtet:
- Sekundärenergie-Heizung(Strom) und
- Primärenergie-Heizung(Gas/Öl/Pellet)
die beide die gewünschte Heizform (Strahlungswärme) produzieren können.

Somit können wir den (endlich !) direkten Vergleich durchführen in dem die Primärenergieheizung energetisch gesehen ganz klar als Sieger hervorgeht. (auch hier mögen Ausnahmen die Regel bestätigen)
Wer natürlich auf (Elektro-) Infrarot steht, soll sich diese einbauen. Aber bitte nicht mehr argumentieren, daß dies ökonomischer, von ökologisch ganz zu schweigen, ist.

Viele Grüße
Andreas

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