Kleine Helfer senken den Stromverbrauch
Heimlicher Stromverbrauch lässt sich im Haushalt mit einfachen Maßnahmen aufspüren
und stoppen. Die Initiative EnergieEffizienz informiert über Geräte, mit deren Hilfe
sich die Stromkosten wirksam senken lassen.
Viele Elektrogeräte im Haushalt verbrauchen unbemerkt Energie. Und das nicht nur im
Stand-by-Betrieb: Manche Geräte ziehen selbst dann Strom, wenn sie direkt am Gerät
ausgeschaltet worden sind. Nur wer in diesem Fall den Netzstecker zieht, kann diese
weitere Art Leerlaufverluste wirklich stoppen. Eine schaltbare Steckdosenleiste
erleichtert das Stromsparen. Mit einem Knopfdruck lassen sich mühelos mehrere Geräte vom
Netz nehmen.
Einsparpotenzial entdecken: Um heimlichen Stromverbrauchern auf die Schliche zu kommen,
empfiehlt sich der Einsatz eines Strommessgerätes. Denn es ermittelt, wie viel Leistung
beispielsweise eine vermeintlich ausgeschaltete Hifi-Anlage aufnimmt. Das Strommessgerät
wird zwischen Steckdose und Netzstecker des betreffenden Elektrogerätes geschaltet.
Zumeist verleihen regionale Energieversorger oder Verbraucherzentralen die Messgeräte
kostenlos. Der Weg dorthin lohnt sich: Denn wer Stand-by- und andere Leerlaufverluste
vermeidet, kann in einem durchschnittlich ausgestatteten Haushalt bis zu 50 Euro pro Jahr
einsparen.
Optimale Kühlung: Für eine energieeffiziente Nutzung von Kühlschränken genügt eine
Innentemperatur von sechs bis sieben Grad Celsius. Dafür reicht oft schon die niedrigste
Kältestufe des Kühlschranks. Zur Kontrolle der Innentemperatur rät die Initiative zum
Einsatz eines einfachen Thermometers, das im Kaufhaus oder Baumarkt für wenige Euro zu
haben ist.
Weitere Informationen zu energieeffizienten Haushaltsgeräten bietet die Initiative
EnergieEffizienz. Über die kostenlose Energie-Hotline 0800 - 0736 734 steht die
Initiative rund um die Uhr für Fragen zur Verfügung. Die Initiative EnergieEffizienz ist
ein Bündnis für effiziente Stromnutzung in privaten Haushalten. Ziel ist, die
CO2-Emissionen im Privatsektor zu reduzieren und damit zum Klimaschutz beizutragen.
Träger der Initiative sind die Verbände der Energiewirtschaft (VDEW, VRE, VKU) und die
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena). Gefördert wird die Initiative von der Deutschen
Bundesstiftung Umwelt (DBU) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA).