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Kleine Helfer senken den Stromverbrauch

Fachbericht | Wörter: 274 | Aufrufe: 10255 | Druckbare Version

Kleine Helfer senken den Stromverbrauch

Heimlicher Stromverbrauch lässt sich im Haushalt mit einfachen Maßnahmen aufspüren und stoppen. Die Initiative EnergieEffizienz informiert über Geräte, mit deren Hilfe sich die Stromkosten wirksam senken lassen.

Viele Elektrogeräte im Haushalt verbrauchen unbemerkt Energie. Und das nicht nur im Stand-by-Betrieb: Manche Geräte ziehen selbst dann Strom, wenn sie direkt am Gerät ausgeschaltet worden sind. Nur wer in diesem Fall den Netzstecker zieht, kann diese weitere Art Leerlaufverluste wirklich stoppen. Eine schaltbare Steckdosenleiste erleichtert das Stromsparen. Mit einem Knopfdruck lassen sich mühelos mehrere Geräte vom Netz nehmen.

Einsparpotenzial entdecken: Um heimlichen Stromverbrauchern auf die Schliche zu kommen, empfiehlt sich der Einsatz eines Strommessgerätes. Denn es ermittelt, wie viel Leistung beispielsweise eine vermeintlich ausgeschaltete Hifi-Anlage aufnimmt. Das Strommessgerät wird zwischen Steckdose und Netzstecker des betreffenden Elektrogerätes geschaltet. Zumeist verleihen regionale Energieversorger oder Verbraucherzentralen die Messgeräte kostenlos. Der Weg dorthin lohnt sich: Denn wer Stand-by- und andere Leerlaufverluste vermeidet, kann in einem durchschnittlich ausgestatteten Haushalt bis zu 50 Euro pro Jahr einsparen.

Optimale Kühlung: Für eine energieeffiziente Nutzung von Kühlschränken genügt eine Innentemperatur von sechs bis sieben Grad Celsius. Dafür reicht oft schon die niedrigste Kältestufe des Kühlschranks. Zur Kontrolle der Innentemperatur rät die Initiative zum Einsatz eines einfachen Thermometers, das im Kaufhaus oder Baumarkt für wenige Euro zu haben ist.

Weitere Informationen zu energieeffizienten Haushaltsgeräten bietet die Initiative EnergieEffizienz. Über die kostenlose Energie-Hotline 0800 - 0736 734 steht die Initiative rund um die Uhr für Fragen zur Verfügung. Die Initiative EnergieEffizienz ist ein Bündnis für effiziente Stromnutzung in privaten Haushalten. Ziel ist, die CO2-Emissionen im Privatsektor zu reduzieren und damit zum Klimaschutz beizutragen. Träger der Initiative sind die Verbände der Energiewirtschaft (VDEW, VRE, VKU) und die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena). Gefördert wird die Initiative von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA).




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