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Wieviel Energie spart ein Kollektor?

Fachbericht | Wörter: 190 | Aufrufe: 19952 | Druckbare Version

Wer bei der Warmwasserbereitung auf Solarenergie setzt, senkt seinen Energieverbrauch um bis zu 60 Prozent. Doch welche Mengen Brennstoff lassen sich mit einem Quadratmeter Kollektorfläche tatsächlich einsparen?


Quelle: Solarwärme-Plus

Die Initiative Solarwärme Plus hat errechnet, dass ein Quadratmeter Kollektorfläche in Deutschland jährlich etwa 1.125 Kilowattstunden Energie liefert. Dies entspricht einer Brennstoffmenge von 208 Kilogramm Braunkohle-Briketts, 108 Kubikmetern Erdgas oder 108 Litern Heizöl.

Für einen Vier-Personenhaushalt empfehlen Experten die Installation von etwa fünf Quadratmetern Kollektorfläche. Das reicht aus, um etwa 60 Prozent des Energiebedarfs für die Warmwasserbereitung zu decken.

In Deutschland ist grundsätzlich der Einsatz einer Zusatzenergie notwendig, damit das ganze Jahr ausreichend Warmwasser zur Verfügung steht. Hier bietet sich beispielsweise die Kombination der Solaranlage mit einer Gas-Brennwertheizung und einem Warmwasserspeicher an. Diese Geräte lassen sich im Dachgeschoss aufstellen. Das hat den Vorteil, dass der Leitungsweg vom Kollektor zum Speicher kurz ist und auf diese Weise nur wenig Energie beim Transport verlorengeht. Darüber hinaus nutzen Gas-Brennwertheizungen die Wärme, die im Abgas enthalten ist. Dadurch lassen sich gegenüber herkömmlichen Gasheizungen zusätzlich bis zu 15 Prozent Heizenergie einsparen.

Weitere Informationen zur Solarenergie gibt es bei der Initiative Solarwärme Plus unter www.solarwaerme-plus.info


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