Erdgas-Heizungen in der Ökoeffizienz führend
Welche Heizsysteme sind nach Kosten- und Umweltaspekten die besten? Nach der
Ökoeffizienz-Analyse, einer vom TÜV geprüften und anerkannten Methode, haben die
Ludwigshafener BASF AG und die Kasseler Wingas GmbH jetzt typische Heizsysteme untersucht.
Dazu wurde die Ökoeffizienz-Analyse auf übliche Systeme zur Wärmeversorgung eines
Einfamilienhauses angewandt: Erdgas-Brennwertkessel (mit/ohne Solarkollektor),
Erdgas-Niedertemperaturkessel, Heizölkessel, Strom-Speicherheizung, Wärmepumpe (Strom)
sowie Holzpellet- und Scheitholz-Zentralkessel.

Wesentliches Ergebnis dabei: Sieger in Sachen Ökoeffizienz sind die mit Erdgas
betriebenen Heizkessel. Denn der Erdgas-Brennwertkessel sowie der
Erdgas-Niedertemperaturkessel stellen nicht nur die ökoeffizientesten Möglichkeiten der
Wärmeversorgung von Gebäuden dar, sondern beide Systeme zählen auch bei den
Gesamtkosten zu den günstigsten Lösungen. Biomasseheizgeräte besitzen aufgrund der
hohen Kosten eine geringere Ökoeffizienz. Die Stromheizung ist unter den gegebenen
Umständen nicht ökoeffizient, da sie hohe Kohlendioxid-Emissionen sowie einen hohen
Energieverbrauch aufweist. Die elektrische Wärmepumpe ist durch vergleichsweise höhere
Kosten weniger ökoeffizient als die Erdgas-Alternativen. Die vollständige Analyse kann
im Internet (www.wingas.de) eingesehen werden.
Die Methode der Ökoeffizienz-Analyse wurde von der BASF AG entwickelt und hat sich
mittlerweile weltweit etabliert, um Produkte und Verfahren sowohl vom ökologischen als
auch vom ökonomischen Standpunkt her zu betrachten. Sie umfasst den gesamten Lebensweg
eines Produktes oder eines Verfahrens.
Wer seine alte Heizung erneuern lassen will oder die Wärmeversorgung für ein neues Haus
plant, für den sind die Erdgas-Varianten unter Kosten- und Umweltgesichtspunkten ein gute
Lösungen.
Quelle: ASUE