Neues Speicherverfahren für Wasserstoff
Gasförmiger Wasserstoff wird in der Regel bis auf einen Druck von 200 bis 350bar komprimiert und in Stahl- bzw. Kunststoff-Flaschen eingeschlossen. Flüssiger Was-serstoff wird demgegenüber zwar nur einem mäßigen Druck ausgesetzt (4bar), dafür aber extrem weit abgekühlt, so dass es sich verflüssigt. Metallhydride hingegen binden Wasserstoff in die Metallstruktur ein und lassen ihn erst wieder nach einer Druck-Reduzierung bzw. Temperatur-Erhöhung entweichen. Gewisse Kohlenstoff-Strukturen standen und stehen immer noch im Verdacht, erhebliche Mengen Wasserstoff binden zu können, was bisher jedoch noch nicht glaubhaft bewiesen werden konnte.
Unabhängig von der Speicherungsart heißt es aus Expertenkreisen, dass die Speichertechnik mittlerweile so weit fortgeschritten ist, dass Wasserstoff relativ sicher beherrscht wird. "Relativ sicher" bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Wasserstoff mindestens ebenso sicher gehandhabt und gespeichert werden kann, wie kon-ventionelle Kraftstoffe (Benzin, Diesel, Kerosin).