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Kamin und die Lagerung von Brennholz

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Brennholzlagerung für den Kamin
Holz als Energieträger gewinnt in der letzten Zeit wieder mehr an Bedeutung. So wird dieser Brennstoff wieder häufiger für Heizzwecke im Zusammenspiel mit einem Kaminofen, einem Kamin oder einem Kachelofen verwendet.

Doch wie beschafft man sich dieses Brennholz? Da besteht natürlich die Möglichkeit es selbst aus dem Wald heranzuschaffen, was allerdings mit sehr viel Arbeit verbunden ist. Man kann sich das Holz aber auch von einem Sägewerk liefern lassen. Doch mit der reinen Beschaffung ist es noch nicht getan. Der entscheidende Faktor für das Brennholz und später für das Feuer im Kamin ist die richtige Lagerung. Im weiteren Artikel erfahren Sie mehr dazu.

Wo kann man Brennholz lagern?
Der wichtigste Punkt bei der Brennholzlagerung ist der Ort. Denn dieser trägt schon einen wesentlichen Teil zur optimalen Entfeuchtung bei. Am besten ist es, das Holz im Freien zu lagern, denn für den Prozess der Trocknung ist eine gute Luftzirkulation nötig. Von einer Lagerung des Holzes zur Verfeuerung in einem Kamin in einem geschlossenen Raum ist deshalb abzuraten. Dies ist nur dann möglich, wenn das Holz bereits lang genug gelagert war und nur noch einen geringen Teil an Restfeuchte besitzt. Andernfalls kann das Holz leicht Schimmel ansetzten und verfaulen.

Die Lagerung im Freien ist also wie bereits erwähnt die bessere Lösung. Doch wo kann ich mein Holz dort am besten aufbewahren? Der beste Platz ist eine Hauswand möglichst an der Südseite. Das Holz muss allerdings mit ungefähr fünf bis zehn Zentimetern Abstand von der Wand aufgestellt werden, da sonst die Luftzirkulation beeinträchtigt wird. Auch sollte das Holz nicht direkt auf die Erde gelegt werden. Abhilfe schafft man beispielsweise, indem man dieses auf einer Palette aufbaut. So kann auch an die Unterseite Luft gelangen und das Holz liegt nicht im Nassen. Auch von oben sollte das Brennholz für den Kamin gut geschützt sein. Dazu später mehr.

Wie lagert man Brennholz richtig?
Was gibt es bei der Einlagerung noch zu beachten? Am besten stapelt man das Holz in gespaltener Form, da die Feuchtigkeit aus dem Inneren der Holzstücke so besser verdunstet. Kreuzstapel haben sich zur Brennholzlagerung bewährt, da sie für gute Luftzirkulation sorgen und stabil sind. Möchten Sie sich Arbeit ersparen, sollten Sie das Brennholz schon vor dem Stapeln in ofengerechte Stücke sägen. Diese trocknen dann auch schneller aus.

Zum Schutz von oben eignet sich am besten ein Dachvorsprung. Aber auch Wellblech oder eine Plane sind möglich. Diese dürfen jedoch auch nicht direkt auf den Holzstapel aufgelegt werden, da hier sonst wiederum keine Luft zirkulieren kann.

Nach mindestens neun Monaten ist das Holz dann getrocknet. Optimal ist eine Lagerung über ein bis zwei Jahre. Dann erzielen Sie besonders gute Brennergebnisse.

Tipps zur Verfeuerung
Wurde das Brennholz richtig und lange genug eingelagert, steht einem schönen gemütlichen Kaminabend nichts mehr im Wege. Die Menge Holz, die Sie an einem Tag in Ihrem Kamin verfeuern möchten, sollten Sie bereits morgens nach drinnen holen, damit sich das Holz aufwärmen kann. Das führt zu einem besseren Brennergebnis.

Sollte das Holz noch zu feucht sein, erkennen Sie dies daran, dass sich beim Verbrennen Wasserbläschen auf der Oberfläche bilden. Außerdem brennt dieses Holz nicht sehr gut ab und bildet vermehrt Ruß, der den Kamin „versottet“, was erhebliche Sanierungskosten verursachen kann.

Haben Sie Ihr Holz jedoch wie oben beschrieben eingelagert und lange genug trocknen lassen, sollten Sie dahin gehend keine Probleme bei der Verfeuerung haben und Ihr Kamin-Feuer genießen können.



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 Kommentar(e)


 Kommentar vom 22.12.2011 08:10 Uhr, von Christiane Becker Kommentar bearbeiten
 Empfehlung: keine Angabe
 Status: freigegeben


Hallo,
ein ewig währender Streitpunkt in unserem Bekanntenkreis ist folgende Frage:
Lagert man das gespaltene Holz (Außenlagerung) mit der Rinde nach oben oder nach unten? Es gibt für beide Varianten Verfechter.
Was sagen aber die wirklichen Fachmänner/frauen?

vielen Dank und freundliche Grüße
C. Becker





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