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Peripherer Objektschutz - Thermokameras zur Lösung komplexer Aufgaben - Intelligente Videoanalytik - Software ersetzt Hardware.

Fachbericht | Wörter: 731 | Aufrufe: 6428 | Druckbare Version

Die Forderung nach Sicherheit für ein Solarkraftwerk ist gewünscht und gefordert,

  • durch den Versicherer
  • durch den Investor
  • durch den Betreiber


  • Die Grundsatzforderung lautet unter Berücksichtigung einer 20 jährigen Betriebsdauer, Langlebigkeit einer perfekten technischen Lösung und deutlich erkennbare Wirtschaftlichkeit. Hierbei spielt der Umfang und die Qualität des einzusetzenden Equipments eine wichtige Rolle.

    Eine besondere Bedeutung kommt der Videoüberwachung zuSpeziell mit Thermokameras über Arbeitsdistanzen bis >500 Meter. Eine zusätzliche Aufhellung durch IR-Strahler oder Weisslicht ist nicht erforderlich.

    Die besondere Fähigkeit der Kamera beschränkt sich nicht nur darauf, bei Tag und Nacht gute Bilder zu produzieren, sondern sie kann in Verbindung mit einer intelligenten Videoanalytik ein Optimum an Sicherheit erzielen. Man kann sogar soweit gehen das diese Symbiose aus Thermokamera und Analytik, Alternativen wie IR-Lichtschranken, Mikrowellen-Radar, Boden-oder Zaunsensorik ersetzen kann.

    Insbesondere wenn der Grenzverlauf einer Area „vieleckig“, oder die Topographie sehr unterschiedliche Höhen aufweist, kann dies durch den Einsatz (frei programmierbarer) virtueller Zäune problemlos gelöst werden.

    Das Problem der Überwachung, bei Solarkraftwerken, liegt zumeist in der „Abgeschiedenheit“ der Objekte. Wenn konventionelle Systeme gleich welcher Art einen Alarm auslösen zwingt dies die Leitstelle (in Unkenntnis der aktuellen Situation) direkt eine Intervention zu veranlassen, obwohl in den meisten Fällen sich der Alarm als Fehlmeldung darstellt. Die Alarmverfolgung wird dadurch nicht nur ärgerlich sondern auch teuer.

    Vermeidbar ist dies durch eine visuelle Fernüberwachung, welche natürlich 24Stunden Tag u. Nacht wirksam sein muss. Wenn hier durch Tiere, Unwetter etc. ein Alarm ausgelöst wird, kann die Ursache sofort erkannt werden. Unabhängig davon wird das Ereignis auf dem Server, mit Bild, Datum; Uhrzeit, und natürlich auch einem akustischen Alarm dokumentiert.

    Natürlich sind visuell unterstützte Systeme seit langem bekannt. Nachteilig ist jedoch hier das alle 50 Meter ein Mast mit Kamera und einer zusätzlich erforderlichen Aufhellung durch IR- oder Weisslichtstrahler notwendig wird. Das erfordert einen hohen Einsatz an Material und Montage.

    Mit nur einer Thermokamera können Arbeitsdistanzen bis 500 Meter überwacht werden. Dies bedeutet, dass wo bisher 10 Masten montiert werden mussten, ist lediglich 1 Mast erforderlich.

    Jedoch ohne die nachfolgend beschriebene Analytik der Bildauswertung wäre diese Lösung nicht viel wert. Der Kamera wird eine intelligente Videoanalyse auf der Basis von Algorithmen sich bewegender Objekte hinterlegt.
    Diese Software unterscheidet ein Tier, ein Fahrzeug oder/und einen Menschen.
    Da sich die Algorithmen eines Menschen durch die sich bewegenden Extremitäten Arme und Beine deutlich von jedweden anderen Objekten unterscheidet kann die Alarmauswertung zu nahezu 100% Sicherheit verifiziert werden.
    Diese Sicherheit ist gewährleistet nicht nur bei Tag u. Nacht sondern auch bei Regen, Nebel, Schnee.

    INAU

    Praktische Umsetzung
    Die Rundumüberwachung einer Area mit statisch montierten Kameras und hinterlegter Videoanalytik muss als die perfekte Lösung angesehen werden. Diese Konstellation arbeitet vollkommen automatisch und übermittelt im Alarmfall die Aktualität an die Leitstelle. Mit nur 13 Kameras wurde ein Solarkraftwerk mit einer peripheren Aussengrenze von ca. 7.000 Meter rundum überwacht.

    Eine weitere interessante und insbesondere wirtschaftliche Alternative. Diese hat den unwiderlegbaren Vorteil durch Halbierung der erforderlichen Kameras bei gleicher Grösse der Area. - Somit also auch eine nahezu Halbierung der Kosten. Begründung.
    Hierbei wird die Kamera auf einem Schwenk/Neigekopf montiert. In der Home-Position z.B. Ausrichtung West überwacht die Kamera die Grenzlinie durch einen virtuellen Zaun. zwei Minuten später, dreht die Kamera automatisch zum entgegen gesetzten Bereich mit Ausrichtung Ost. Auch hier wird der parametrierte virtuelle Zaun optimal überwacht. Obwohl aktuell immer nur Teilbereiche erfasst werden, wird durch den schnellen Wechsel die Überwachung kaum beeinträchtigt.

    Die Software kann aber noch mehr.
  • Richtungserkennung
  • Personen oder Fahrzeugzählung
  • Erkennung zurückgelassener Gegenstände
  • Objektunterscheidung nach Grösse/Art/Beschaffenheit.

  • Erweiterte Funktionen
    Zur Vermeidung einer aufwendigen Kabelverlegung können Bild-und Steuerfunktionen per Datenfunk-oder W-LAN an nahezu jeden gewünschten Ort übermittelt werden.

    Wahl der Kamera
    Die „intelligente“ Softwareanalytik benötigt zur Bewertung eine Mindestgrösse des zu detektierenden „Objekts“ Da in allen Positionen des von der Kamera erfassten Überwachungsbereiches eine sichere Analyse erwartet wird, ist die Wahl des Objektivs von grosser Wichtigkeit.

    Richtwerte
  • Thermokamera 19mm Distanz P 100 / F 150 Meter*
  • Thermokamera 35mm Distanz P 200 / F 400 Meter*
  • Thermokamera 50mm Distanz P 250 / F 550 Meter*
  • Thermokamera 100mm Distanz P 500 / F1.200 Meter*
  • (* P=Person F=Fahrzeug)

    INAU ELEKTRONIK
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