Ist die Heizung fit für den Winter?
Hauseigentümer sollten jetzt den Zustand ihrer Heizanlage überprüfen lassen, bevor
die kalten Tage anbrechen. Darauf weist die ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und
umweltfreundlichen Energieverbrauch hin.

In einer Heizperiode, zwischen Oktober und April, ist eine Heizungsanlage etwa 1.350
bis 1.500 Stunden im Einsatz. Doch trotz dieser Dauerbelastung lassen viele bei ihrem
Heizungssystem keine regelmäßige Wartung durchführen - im Gegensatz zu ihrem Fahrzeug.
Denn jeder Autofahrer weiß, dass sein Auto aus Gründen der Sicherheit, des
Umweltschutzes und der Langlebigkeit regelmäßig inspiziert, geprüft und gewartet werden
muss, wobei in gewissen Zeitabständen bestimmte Verschleißteile ersetzt werden. Und
genau so verhält es sich auch mit der Heizung.
Damit die Heizungsanlage auch wirklich die durchschnittliche Lebensdauer von 15 bis 20
Jahren erreicht, ist regelmäßig eine Reinigung der Heizflächen im Wärmeerzeuger, eine
Überprüfung der regelungstechnischen Einrichtungen sowie der Brennereinstellung
notwendig. Diese Maßnahmen stellen nicht nur einen störungsfreien Betrieb sicher,
sondern senken außerdem den Energieverbrauch der Anlage. Die Wartung von Heizgeräten und
die Störungsbeseitigung dürfen nur von einem Fachhandwerker ausgeführt werden. Dieser
stellt bei einer Wartung und Inspektion die Gebrauchsfähigkeit und damit die Sicherheit
der Anlage fest.
Der Hauseigentümer kann aber auch selbst etwas für die Betriebssicherheit seiner
Heizanlage tun. Ist das Haus zum Beispiel mit Gas versorgt, raten Experten einmal im Jahr
zu einem "Check". Dabei ist darauf zu achten, dass Absperreinrichtungen am
Gas-Hausanschluss und an Gaszählern frei zugänglich sind. Frei verlegte Gasleitungen
müssen gut befestigt sein und dürfen nicht als Lastenträger zweckentfremdet werden.
Diese Gasleitungen sollte man in regelmäßigen Abständen auf Roststellen untersuchen,
die sich besonders gern an Wand- und Deckendurchführungen sowie in feuchten und
unbelüfteten Räumen bilden. Bei der Verkleidung von Gasrohren ist für ausreichende
Lüftungsöffnungen zu sorgen.
Quelle: ASUE