Zahlen Sie zuviel für Heizung und Warmwasser?
Machen Sie den Heizkosten-Check!
Wer ein Haus baut, plant langfristig und entscheidet sich für ein
Wärmeerzeugungssystem für viele Jahre. Die verschiedenen für den Neubau zur Wahl
stehenden Systeme für Heizung und Warmwasser unterscheiden sich jedoch stark in ihren
Kosten. Neben den Kosten für die Anschaffung, Installation und Wartung sollten auch die
Energiekosten berücksichtigt werden. Denn sie fallen nicht nur einmal an, sondern
kontinuierlich. Nur ein Vergleich aller Kosten gibt Aufschluss über die
Wirtschaftlichkeit.

Wenn Sie in einem älteren Haus wohnen und wissen möchten, ob Ihr Haus
überdurchschnittlich viel Energie verbraucht oder wie viel Heizenergie und damit auch
Heizkosten Sie unter Umständen einsparen können, dann sollten Sie den Heizenergie-Check
machen. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bietet zum Beispiel einen
übersichtlichen und kostenfreien Heizenergie-Check im Internet an. Den Zugang erreichen
Sie unter der Adresse www.vz-nrw.de/html/energie/interactive/altbau/interview.htm.
Die Gebäudesimulation ermittelt anhand Ihrer Daten den ungefähren Heizenergiebedarf
Ihres Hauses, nennt die energetischen Schwachpunkte des Gebäudes sowie Einsparungen, die aufgrund von Sanierungsmaßnahmen möglich sind. Die Verbraucherzentrale Bundesverband
(vzbv) und die Verbraucherzentralen der Länder bieten in einem gemeinsamen bundesweiten
Projekt in allen Beratungsstellen und im Rahmen einer mobilen Energieberatung zu allen
Fragen des Energiesparens rund um Haus und Heizung eine qualifizierte und kostenlose
Beratung an.
Die ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch
e.V. hat nun einen Vollkostenvergleich für typische Systeme in der Broschüre
"Ratgeber: Wärmeversorgung im Neubau" herausgegeben. Im Systemvergleich hat
sich eine im Dachgeschoss aufgestellte Erdgas-Brennwertheizung als die günstigste Lösung
erwiesen. Die Broschüre kann als Einzelexemplar kostenfrei bezogen werden unter www.asue.de.