Was spricht für Gas-Brennwert?
Heizungsmodernisierer haben es nicht leicht. Unter der
Vielzahl der Systeme müssen sie sich für ein Gerät und damit
auch auf einen Energieträger festlegen. Die Initiative Erdgas
pro Umwelt (IEU) gibt Empfehlungen für die Heizungswahl.
Verschiedene Kriterien spielen beim Heizungskauf eine Rolle.
An erster Stelle steht die Entscheidung, ob der bisherige
Energieträger beibehalten oder ersetzt werden soll. Eine
Umstellung von Heizöl auf Erdgas kann laut IEU in vielen Fällen
sinnvoll sein und sollte im Einzelfall geprüft werden, denn der
örtliche Energieversorger ist dabei in der Regel behilflich und
zahlt oft einen Umstellbonus.
Gas-Brennwertgeräte zählen in puncto Anschaffung zu den
preisgünstigsten Heizsystemen. Sie nutzen die Wärme, die im
Abgas enthalten ist, und lassen sich problemlos mit Solarwärme
kombinieren. Viele Gerätehersteller haben hierzu passende
Komplettlösungen im Programm, die sich platzsparend installieren
lassen. Doch schließlich hängt die Höhe des Energieverbrauchs
maßgeblich vom Wärmebedarf des Hauses und dem Verhalten der
Bewohner ab. Bei gut gedämmten Gebäuden und angemessenem Heizen
lassen sich die Verbrauchskosten mit Brennwert und Solar
insgesamt vergleichsweise gering halten, ohne dabei auf Komfort
verzichten zu müssen. Auch aus den genannten Gründen werden
laut Statistik des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-,
Energie- und Umwelttechnik (BDH) Gas-Brennwertgeräte derzeit am
häufigsten verkauft.
Die
Zukunftsfähigkeit eines Heizsystems ist ein weiterer wichtiger
Aspekt bei der Heizungswahl. Daher steht laut Auskunft der IEU
die Brennwerttechnik, die mit Solarwärme kombiniert wird, auch
auf der Förderliste des Bundesamtes für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA).
Informationen zum aktuellen Angebot an Gas-Brennwertgeräten
sowie über Fördermittel gibt es bei der Initiative Erdgas pro
Umwelt unter www.ieu.de oder bei der Hotline 0 18 02/34 34 52 (6
Cent/Gespräch).